Produktbild: Die Gebärmutter

Die Gebärmutter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1584 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Zigong

Übersetzt von

Frank Meinshausen

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160739

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1584 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Zigong

Übersetzt von

Frank Meinshausen

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160739

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  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    17.10.2023

    eBook (ePUB)

    Vier Generationen Frauen

    Die Chinesin Sheng Keyi schreibt direkt und einfühlsam. In dem Roman Die Gebärmutter geht es um vier Generationen einer chinesischen Familie und ihre Frauen. Da spielt viel die jeweilige Politik Chinas mit. Etwas verwirrend sind die vielen fast gleich klingenden Namen, da muss man sich konzentrieren. Da ist die Großmutter, die noch gebundene Füße hat. Da sie früh Witwe wird ist sie die strenge Patriarchin. Ihre Tochter hat einen Sohn und fünf Töchter. Von denen erfahren wir aus dem Leben und ihre Empfindungen. Dann gibt es noch die Urenkelin, die mit 16 Jahren schwanger wird. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Sie führt ins gekonnt zwischen den Geschichten hin und her. Der Roman ist empfehlenswert. Man lernt viel von der Kultur der chinesisch Familien.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    06.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Epochale Beleuchtung Chinas

    Es beginnt schon sehr plastisch mit der nüchternen Beschreibung einer Kastration eines Hahnes, weil er so schneller fett wird. Und das setzt den Tenor des Buches, denn hier wird wahnsinnig gut ein gesellschaftliches Setup besprochen. China und seine Art die Gesellschaft in einen passenden Rahmen zu pressen und auf eine notwenige Größe zu reduzieren. China das nichts vom Individualismus hält und seinem Volk die Gemeinschaft als höchstes Gut anpreist. Im Mittelpunkt die gebärfähigen Frauen, die durch und mit ihren Kindern in eine frustrierende und harte Lage kamen. Wenig Wissen um den weiblichen Körper, die moralische Härte anderer Frauen, die vor allem verurteilen und sich gegenseitig keine Stütze sind. All das verpackt Sheng Keyi in eine Familiengeschichte, die vorrangig von den 70er Jahren bis in die 2010er Jahre spielt. Die Zeit der 1-Kind—Politik. Sheng Keyi schlägt einen weiten Bogen in diesem Familienepos, der das Ausmaß sehr gut einfängt. Zum Glück gibt es vorne im Buch einen Stammbaum, der hilft den Überblick zu behalten. Die erste Frau in dieser Geschichte ist Qi Nianci, um die Jahrhundertwende geboren. Das Leid abgebundener Füße und ein extrem traditionelles Leben haben ihr nicht viel Freude bereitet und sie zu einer harten Frau werden lassen. Sie hatte eine Tochter: Chu Anyun. Diese wiederum gebar ganze 5 Töchter und einen Sohn. Und das ist der Mittelpunkt der Geschichte, diese fünf Frauenleben. Alles sehr facettenreich und interessant aufgefächert in den chinesischen Moralvorstellungen und Gegebenheiten der damaligen Zeit reflektiert. Mich wundert es nicht, dass Sheng Keyis Bücher in China zum Teil verboten sind. Kratzt es doch an dem Image des Global Players und legt Wunden offen. Ich habe diesen umfangreichen Roman sehr gerne gelesen und kann ihn allen empfehlen, die sich gerne mit dem gigantischen Land in Asien befassen. Aus dem Chinesischen übersetzt von Frank Meinshausen.

  • lese_freiheit

    5/5

    09.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierender Gesellschaftsroman

    China greift seit vielen Jahrzehnten mit seiner Familienpolitik in die Privatsphäre der Bürger ein. Autorin Sheng Keyi hat auf sehr anschauliche und fesselnde Weise, ein vollkommen real wirkendes und gleichzeitig berührendes Bild einer davon betroffenen Familie gezeichnet, in der insbesondere das Schicksal der weiblichen Familienmitglieder über mehrere Generationen hinweg beleuchtet wird. Ihr Leben ist weder frei noch selbstbestimmt, gilt als wertlos und wird vor allem von den Erwartungen der Gesellschaft, als auch der strengen staatlich gesteuerten Geburtenkontrolle und Ein-Kind-Politik bestimmt. Der 1900 geborenen Familienpatriarchin und Großmutter Xi wurden schon im Kindesalter die Füße gebunden, nur um als Erwachsene einem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen. Ihre Tochter Wu Aixiang bekommt nach der Geburt ihres letzten Kindes zwangsweise eine Spirale eingesetzt und leidet fortan unter den Auswirkungen. Auch ihre Töchter können nicht auf ein glückliches Leben hoffen, geschweige denn auf ihre Männer und Väter der Kinder zählen. Trotz emotionaler Kälte, manch harter Worte und Vorwürfe untereinander, überwiegen zwischen den Frauen dennoch der familiäre Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung. Zum leichteren Verständnis hält das Buch zu Beginn übrigens einen ausführlichen Stammbaum der Familie Chu bereit, wodurch sich das recht simple Prinzip der chinesischen Namensgebung leicht nachvollziehen lässt. Vorab einmal damit vertraut gemacht, sollte es keinerlei Probleme geben, Protagonist*innen auseinander zu halten und der Geschichte zu folgen. Denn diese lohnt es sich wirklich, zu lesen! Die Autorin versteht es einfach, sozialkritische Themen auf faszinierende Weise in einen Roman zu verpacken, den man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Leseempfehlung!

    !ein Lesehighlight 2023! Klappentext: „Großmutter Qi ist in der Qing-Dynastie groß geworden. Als Mädchen hat man ihr die Füße gebunden, nun kann sie sich nur trippelnd fortbewegen. Schon in jungen Jahren verliert sie ihren Ehemann, unterdrückt fortan all ihre eigenen Bedürfnisse und wird darüber zu einer harten, kalten Frau. Ihre Tochter Wu Aixiang wird ebenfalls jung Witwe und kümmert sich allein um ihren Sohn und die fünf Töchter. Zu ihrem schweren, entbehrungsreichen Leben treten gesundheitliche Probleme, deren Ursache eine nach der Geburt ihrer letzten Tochter zwangsweise eingesetzte Spirale ist. Und auch das Leben von Wu Aixiangs Töchtern wird durch die Familienpolitik der Regierung und die Frage der Fortpflanzung bestimmt. Als die Tochter des einzigen Sohnes von Wu Aixiang – die vierte Generation der Familie – ungeplant schwanger wird, diskutiert ein Familienrat, ob sie das Kind bekommen soll.“ Wow! Was für ein Buch, was für eine Geschichten und was für eine kranke Welt in der wir leben. Sheng Keyi beleuchtet Gesellschhaftskonflikte in China und ganz explizit das Kinder-kriegen. China hat eine strenge Politik und ändert diese je nach Entwicklung. Ein Kind zu viel und schon wird man nicht nur abgestempelt, dass wäre ja noch das einfachste, man wird gezwungen sich gegen das Kind zu entscheiden weil der Staat es so will. Dass das Wort Demokratie und das Wort Freiheit in China eine eigene Definition hat als im Rest der Welt, wird wohl allen bekannt sein. Die Autorin geht mit diesem Thema mehr als hart ins Gericht aber wie solle man es auch sonst verpacken? Wir erlesen hier eine Art Familiengeschichte, in denen die Männer leider nicht mehr als Schutzschirm herhalten. Selbst wenn, hätten diese aber auch keinen Einfluss auf die Entwicklung der Politik aber es wäre eine Art Lastenverteilung in der Familie an sich dadurch möglich gewesen. So müssen hier die Frauen mit all den Themen allein klarkommen. Als Oberhaupt lernen wir Qi kennen. Eine kalte und empathielose Person im hohen Alter. Nur kommt niemand so auf die Welt! Diese Gefühlskälte hat einen Ursprung und den dürfen wir erlesen. Es scheint fast völlig frei unserer Vorstellungskraft was Qi alles angetan wurde. Stellt sich schnell die Frage ob sich ihr Verhalten irgendwie auf ihre Schwiegertochter projiziert hat. Das müssen Sie aber dann doch selbst erlesen! Dennoch kann ich sagen, die Zeit in der Wu Aixiang Chu lebt, ist bereits wieder anders geprägt als die ihrer Schwiegermutter! Wu Aixiang hat ihren Seelenrucksack zu tragen und sie trägt schwer daran. Denn ihre Kinder bedeuten ihr alles! Dennoch ist der Staat aus keiner Lebenssituation wegzudenken, selbst im Bett nicht. Und dann passiert das, was keiner wohl gewollt hat, ihre Enkelin wird unverhofft schwanger. Wie damit umgehen? Wie wird der Staat reagieren? Ist diese Obrigkeitshörigkeit richtig oder falsch? Wer hat die Macht über ein ungeborenes Leben zu entscheiden? Wer hat die Macht über den eigenen Körper zu entscheiden? Viele viele Fragen tauchen hier auf und die Autorin bringt alles wirklich gekonnt in dieser wahrlich emotional intensiven Geschichte unverfälscht aufs Tablett. Einerseits werden Frauen als Gebärmaschinen, als Gebärmutter im wahrsten Sinne, angesehen aber bitte nur so viele Kinder wie der Staat es will! Von Selbstbestimmung ist hier für keine Partei Platz und Raum. Diese Zustände sind wahrlich erdrückend und es tut bereits beim lesen schon weh aber wir dürfen vor solchen Gräueltaten nicht die Augen verschließen! Der Autorin ist hiermit ein wirklich mehr als bemerkenswertes Buch gelungen, in dem sie den Frauen eine besondere Stimme gibt. Diese ist stets ruhig und unparteiisch. Sie benutzt einen ruhigen Ton um diese Geschichte zu erzählen und gibt dem Leser somit genügend Raum für eigene Gedankengänge (die auch unweigerlich kommen!). Nach der letzten Volkszählung beschloss im Mai 2021 die Kommunistische Partei, dass es aktuell den verheirateten Paaren gestattet sei bis zu drei Kinder zu bekommen - nun denken Sie sich ihren Teil bei diesen Worten. Achten Sie auf „verheiratet“ und „gestattet“ ganz besonders. Es sei für die Zukunft erlaubt, hieß es in dem damaligen Bericht der Partei. Auch hier quält das Wort „gestattet“ mehr als eindringlich bis ins Mark. Wir lesen hier also keine fiktive Geschichte sondern pure Realität. Wenn Sie mich fragen, ist das eine völlig andere und absurde Welt und Sheng Keyi hat hier größten Mut bewiesen dieses Buch zu schreiben! 5 Sterne für dieses Werk!

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    !ein Lesehighlight 2023!…

    !ein Lesehighlight 2023! Klappentext: „Großmutter Qi ist in der Qing-Dynastie groß geworden. Als Mädchen hat man ihr die Füße gebunden, nun kann sie sich nur trippelnd fortbewegen. Schon in jungen Jahren verliert sie ihren Ehemann, unterdrückt fortan all ihre eigenen Bedürfnisse und wird darüber zu einer harten, kalten Frau. Ihre Tochter Wu Aixiang wird ebenfalls jung Witwe und kümmert sich allein um ihren Sohn und die fünf Töchter. Zu ihrem schweren, entbehrungsreichen Leben treten gesundheitliche Probleme, deren Ursache eine nach der Geburt ihrer letzten Tochter zwangsweise eingesetzte Spirale ist. Und auch das Leben von Wu Aixiangs Töchtern wird durch die Familienpolitik der Regierung und die Frage der Fortpflanzung bestimmt. Als die Tochter des einzigen Sohnes von Wu Aixiang – die vierte Generation der Familie – ungeplant schwanger wird, diskutiert ein Familienrat, ob sie das Kind bekommen soll.“ Wow! Was für ein Buch, was für eine Geschichten und was für eine kranke Welt in der wir leben. Sheng Keyi beleuchtet Gesellschhaftskonflikte in China und ganz explizit das Kinder-kriegen. China hat eine strenge Politik und ändert diese je nach Entwicklung. Ein Kind zu viel und schon wird man nicht nur abgestempelt, dass wäre ja noch das einfachste, man wird gezwungen sich gegen das Kind zu entscheiden weil der Staat es so will. Dass das Wort Demokratie und das Wort Freiheit in China eine eigene Definition hat als im Rest der Welt, wird wohl allen bekannt sein. Die Autorin geht mit diesem Thema mehr als hart ins Gericht aber wie solle man es auch sonst verpacken? Wir erlesen hier eine Art Familiengeschichte, in denen die Männer leider nicht mehr als Schutzschirm herhalten. Selbst wenn, hätten diese aber auch keinen Einfluss auf die Entwicklung der Politik aber es wäre eine Art Lastenverteilung in der Familie an sich dadurch möglich gewesen. So müssen hier die Frauen mit all den Themen allein klarkommen. Als Oberhaupt lernen wir Qi kennen. Eine kalte und empathielose Person im hohen Alter. Nur kommt niemand so auf die Welt! Diese Gefühlskälte hat einen Ursprung und den dürfen wir erlesen. Es scheint fast völlig frei unserer Vorstellungskraft was Qi alles angetan wurde. Stellt sich schnell die Frage ob sich ihr Verhalten irgendwie auf ihre Schwiegertochter projiziert hat. Das müssen Sie aber dann doch selbst erlesen! Dennoch kann ich sagen, die Zeit in der Wu Aixiang Chu lebt, ist bereits wieder anders geprägt als die ihrer Schwiegermutter! Wu Aixiang hat ihren Seelenrucksack zu tragen und sie trägt schwer daran. Denn ihre Kinder bedeuten ihr alles! Dennoch ist der Staat aus keiner Lebenssituation wegzudenken, selbst im Bett nicht. Und dann passiert das, was keiner wohl gewollt hat, ihre Enkelin wird unverhofft schwanger. Wie damit umgehen? Wie wird der Staat reagieren? Ist diese Obrigkeitshörigkeit richtig oder falsch? Wer hat die Macht über ein ungeborenes Leben zu entscheiden? Wer hat die Macht über den eigenen Körper zu entscheiden? Viele viele Fragen tauchen hier auf und die Autorin bringt alles wirklich gekonnt in dieser wahrlich emotional intensiven Geschichte unverfälscht aufs Tablett. Einerseits werden Frauen als Gebärmaschinen, als Gebärmutter im wahrsten Sinne, angesehen aber bitte nur so viele Kinder wie der Staat es will! Von Selbstbestimmung ist hier für keine Partei Platz und Raum. Diese Zustände sind wahrlich erdrückend und es tut bereits beim lesen schon weh aber wir dürfen vor solchen Gräueltaten nicht die Augen verschließen! Der Autorin ist hiermit ein wirklich mehr als bemerkenswertes Buch gelungen, in dem sie den Frauen eine besondere Stimme gibt. Diese ist stets ruhig und unparteiisch. Sie benutzt einen ruhigen Ton um diese Geschichte zu erzählen und gibt dem Leser somit genügend Raum für eigene Gedankengänge (die auch unweigerlich kommen!). Nach der letzten Volkszählung beschloss im Mai 2021 die Kommunistische Partei, dass es aktuell den verheirateten Paaren gestattet sei bis zu drei Kinder zu bekommen - nun denken Sie sich ihren Teil bei diesen Worten. Achten Sie auf „verheiratet“ und „gestattet“ ganz besonders. Es sei für die Zukunft erlaubt, hieß es in dem damaligen Bericht der Partei. Auch hier quält das Wort „gestattet“ mehr als eindringlich bis ins Mark. Wir lesen hier also keine fiktive Geschichte sondern pure Realität. Wenn Sie mich fragen, ist das eine völlig andere und absurde Welt und Sheng Keyi hat hier größten Mut bewiesen dieses Buch zu schreiben! 5 Sterne für dieses Werk!

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