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Selma Merbaum – Ich habe keine Zeit gehabt zuende zu schreiben Biografie und Gedichte. Mit einem Vorwort von Iris Berben

4

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2023

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Zu Klampen Verlag

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

20,2/12,1/2,6 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9873700-3-8

Beschreibung

Rezension

»Tauschwitz hat leidenschaftlich und präzise recherchiert. (...) Eine höchst berührende, historisch kenntnisreiche und literarisch versierte Lebensgeschichte der Selma Merbaum verfasst.«Maria Ossowski in: Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), 26. August 2014»Marion Tauschwitz hat umfassend recherchiert. (...) Sorgfältig interpretiert sie die Texte, lässt aber auch offene Fragen zu, wenn Fakten nicht eindeutig zu belegen sind.«Martina Sulner in: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 25. September 2014»Marion Tauschwitz hat biografische Fehler korrigiert und bewegende und anrührende Details ausgegraben und einfühlsam formuliert. (...) Das größte Verdienst von Marion Tauschwitz ist aber, dass sie die mehrfach übersetzten und überarbeiteten Gedichte wieder auf ihre ursprüngliche Form zurückführte und Selma Merbaums Werk neu interpretierte.«Anton Ottmann in: Rhein-Neckar-Zeitung, 12. November 2014»Ein immer wieder zutiefst anrührendes Buch.«Arndt Krödel in: Rhein-Neckar-Zeitung, 13. November 2014»Sehr lesenswert«Lena Panzer-Selz in: Lesart, Heft 4/2014»Marion Tauschwitz hat ein faszinierendes, erschütterndes und unbedingt lesenswertes Buch geschrieben. Und sie hat das bekannte Gesamtwerk Selma Merbaums zugänglich gemacht.«Matthias Dohmen in: Vorwärts, 24. Dezember 2014»Die (...) Biografie überzeugt als Forschungsleistung ebenso wie als farbige Lebenserzählung.«Ronald Schneider in: ekz-Bibliotheksservice, 8. Dezember 2014»Marion Tauschwitz begab sich auf Spurensuche. In Detektivarbeit forschte sie nach dem Leben der jungen Dichterin, (...), fuhr in Selmas Heimatort Czernowitz, wälzte wochenlang Namensregister und Geburtsurkundenverzeichnisse und nahm Kontakt zu emigrierten Czernowitzern in Israel und den USA auf. Puzzleteil für Puzzleteil setzte sich das Leben der jungen Jüdin zusammen.«Lars Castellucci; MdB, 10. November 2014»Die Biografie ist gut geschrieben. Die Verfasserin gibt nie die Zügel aus der Hand, tritt aber dennoch weit genug zurück hinter die Schilderung des Lebens von Selma Merbaum. Dezember 2014»Ein schönes und interessantes Buch, ein wichtiges Buch. (...) Lesen Sie das exzellent geschriebene Buch!«Christel Wollmann-Fiedler in: Israel Nachrichten, 8. Februar 2015»Über 70 Jahre nach Selma Merbaums Tod erinnert diese schöne Buch an eine unvollendete Dichterin.«Rainer Paasch-Beeck in: Kieler Nachrichten, 28. Januar 2015»Marion Tauschwitz schließt jetzt mit ihrer gründlich recherchierten Biografie eine Lücke (...) und gibt der Dichterin nicht nur Gesicht und Stimme, sondern auch Gestalt und Wesen zurück.«Sabine Neubert in: Neues Deutschland, 23. Februar 2015»Ein schönes und interessantes Buch, ein wichtiges Buch über Selma Merbaum-Eisinger und ihre 57 Gedichte.«Christel Wollmann-Fiedler in: Hermannstädter Zeitung (Rumänien), 23. Januar 2015»Diese sehr prosaisch geschriebene Biografie passt zu den berührenden, ergreifenden Gedichten von Selma, dem Schulmädchen von Czernowitz.«Christel Wollmann-Fiedler in: "Die Stimme", März 2015»Marion Tauschwitz' Sprache ist reich, plastisch und frei schwebend, ihre narrativen Einfälle faszinierend. (...) Ein mit Leidenschaft und Hingabe geschriebenes Buch, (...) das einen wichtigen Markstein in der der Erschließung des kurzen Lebens der Czernowitzer Dichterin darstellt. (...) Die Verfasserin leistete hier eine geradezu zyklopische Arbeit, indem sie aus den so dünn gesäten äußeren Daten ein Leben rekonstruierte, das zu einem Synonym dieser ergreifenden Lyrik geworden ist.«Petro Rychlo in: Der literarische Zaunkönig – Zeitschrift der Erika Mitterer Gesellschaft, 02/2015
»Mit dieser gründlichen, hervorragend geschriebenen Biografie hat Selma Merbaum ihr literarisches Denkmal. Dass sie auch ihre Gedichte enthält, macht sie noch wertvoller.«der pilger, 28-29/2016
»Die mit großer Sympathie erzählte Biografie von Marion Tauschwitz ist mehr als nur eine Neuausgabe. Das Bild einer sprachbegabten und (…) lebensbejahenden Frau wird noch plastischer, vollständiger.«Niels Beintker in: Bayern 2, 15. Dezember 2023
»Selma Merbaums Gedichte sind (…) von einer unheimlichen poetischen Kraft. (…). Wahrscheinlich wäre sie eine Literaturnobelpreisträgerin geworden.«Manfred Keiper in: Deutschlandfunk Kultur, »Lesart«, 24. Januar 2024
»Die zusätzlichen Mosaiksteine vertiefen das Bild von Selma Merbaum, deren schmales lyrisches Werk heute zur Weltliteratur gehört.«Peter Kaiser in: Deutschlandfunk Kultur, »Aus der jüdischen Welt«, 24. Januar 2024
»Sehr gefühlvoll, aber auch sachlich zeichnet Marion Tauschwitz anhand der nachgelassenen Gedichte und Aufzeichnungen von Zeitzeugen ein Leben nach.«Ulrike Frick in: Münchner Merkur, 3./4. Februar 2024
»In jahrelanger akribischer Recherche hat Tauschwitz Archivmaterial (…) ausgewertet und mit Zeitzeugen (…) gesprochen. Durch deren Erinnerungen lernen wir heute (…) eine andere Seite von Selma kennen.«Sharon Adler in: Jüdische Allgemeine, 5. Februar 2024
»Lesen Sie das exzellent geschriebene Buch, lesen Sie die Liebesgedichte eines jungen Mädchens, lassen Sie sich von der Autorin in die Bukowina (…) verführen.«Christel Wollmann-Fiedler, Hagalil, 5. Februar 2024

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.12.2023

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mit zahlreichen Abbildungen

Verlag

Zu Klampen Verlag

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

20,2/12,1/2,6 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9873700-3-8

Herstelleradresse

Klampen, Dietrich zu
Röse 21
31832 Springe
DE

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  • Bewertung

    5/5

    18.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr bewegendes Buch

    Mein Fazit: " Ich habe keine Zeit gehabt, zu Ende zu schreiben " ... Der Titel lässt erahnen, dass Selma nicht viel Zeit hatte, ihr Leben zu genießen. Sie starb mit 18 Jahren in einem Zwangsarbeitslager in der Ukraine, ehe ihr Leben so richtig begonnen hatte. Zitat: " Ich möchte leben. Ich möchte lachen und Lasten heben und möchte kämpfen und lieben und hassen … " Ein viel zu kurzes Leben, voller Emotionen, einer Lebensgeschichte, die berührt, ein Lebensweg, der tragisch endet, ein Mensch, der der Nachwelt eine wunderschöne Lyriksammlung hinterlassen hat. Wenn man sich Fotos von Selma anschaut, sieht man eine junge, in die Kamera lachende, lebenslustige, selbstbewusste Frau, deren Leben am 16.12.1942 so dramatisch und völlig umsonst ausgelöscht wurde. Eine junge Frau, die behütet aufgewachsen ist, in der Schule schon Gedichte schrieb und die auf abenteuerliche Weise den Krieg überlebt haben. Von der ersten Seite an war ich fasziniert von Selmas Lebensgeschichte, von ihrer Poesie, die einfach nur verzaubert und das Herz erwärmt. Im zweiten Teil des Buches hat die Autorin die schöne Lyrik auf poetische Weise dargestellt , die von Herzschmerz, von großen Gefühlen und Dramatik handelt. Am Ende kamen mir die Tränen, denn man spürt, mit wie viel Herzblut Selma diese wundervollen Gedichte geschrieben hat. Mit dieser Biografie hat die Autorin dieser zu früh verstorbenen jungen Frau ein literarisches Denkmal gesetzt.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    06.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben ist mein

    „Erinnern heißt, die Flamme am Brennen zu halten, und nicht, die Asche zu verwahren.“ (Seite 12) Am 05. Februar 2024 wäre Selma Merbaum 100 Jahre alt geworden, wäre sie nicht im Alter von gerade mal achtzehn Jahren in dem deutschen Zwangsarbeitslager in dem Dorf Mychailiwka (russisch: Michailowka) gestorben. Ihr Werk, das mittlerweile zur Weltliteratur zählt, umfasst 57 Gedichte, die sie mit einem Füller auf einzelne Seiten geschrieben, zu einem Album gebunden und auf dem Weg zur Deportation einem Bekannten zugesteckt hatte. „Blütenlese“ nannte sie das Büchlein, das sie ihrem Freund Leiser Fichman, ihrer großen Liebe, schenken wollte. ️ „Ich möchte leben. Ich möchte lachen und Lasten heben und möchte kämpfen und lieben und hassen und möchte den Himmel mit Händen fassen und möchte frei sein und atmen und schrein. Ich will nicht sterben. Nein! Nein. Das Leben ist rot, Das Leben ist mein. Mein und dein. Mein. (Auszug, Seite 259) ️ Die deutsche Schriftstellerin Marion Tauschwitz hat eine umfassende Biografie über die rumänische deutschsprachige Dichterin geschrieben, ergänzt durch zahlreiches Fotomaterial und Gedichte der viel zu früh verstorbenen jungen Frau. Diese ist gleichermaßen interessant, wie erschütternd, die umfassende Recherche hierzu verdient meinen vollsten Respekt. Die Gedichte haben mein Herz berührt; erwachsen und reif sind diese, mal melancholisch, mal lebendig und lebensfroh. Ein Buch, das ich gerne empfehle. Gegen das Vergessen.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    06.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Erinnern heißt, die Flamme…

    „Erinnern heißt, die Flamme am Brennen zu halten, und nicht, die Asche zu verwahren.“ (Seite 12) Am 05. Februar 2024 wäre Selma Merbaum 100 Jahre alt geworden, wäre sie nicht im Alter von gerade mal achtzehn Jahren in dem deutschen Zwangsarbeitslager in dem Dorf Mychailiwka (russisch: Michailowka) gestorben. Ihr Werk, das mittlerweile zur Weltliteratur zählt, umfasst 57 Gedichte, die sie mit einem Füller auf einzelne Seiten geschrieben, zu einem Album gebunden und auf dem Weg zur Deportation einem Bekannten zugesteckt hatte. „Blütenlese“ nannte sie das Büchlein, das sie ihrem Freund Leiser Fichman, ihrer großen Liebe, schenken wollte. „Ich möchte leben. Ich möchte lachen und Lasten heben und möchte kämpfen und lieben und hassen und möchte den Himmel mit Händen fassen und möchte frei sein und atmen und schrein. Ich will nicht sterben. Nein! Nein. Das Leben ist rot, Das Leben ist mein. Mein und dein. Mein.“ (Auszug, Seite 259) Die deutsche Schriftstellerin Marion Tauschwitz hat eine umfassende Biografie über die rumänische deutschsprachige Dichterin geschrieben, ergänzt durch zahlreiches Fotomaterial und Gedichte der viel zu früh verstorbenen jungen Frau. Diese ist gleichermaßen interessant, wie erschütternd, die umfassende Recherche hierzu verdient meinen vollsten Respekt. Die Gedichte haben mein Herz berührt; erwachsen und reif sind diese, mal melancholisch, mal lebendig und lebensfroh. Ein Buch, das ich gerne empfehle. Gegen das Vergessen.

  • LichtundSchatten

    5/5

    05.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Czernowitz ist mir in anderen…

    Czernowitz ist mir in anderen Büchern schon mehrfach aufgefallen, vor allem als eine Stadt der Bücher - so schreibt Zvi Yavetz als Titel für sein Buch: „Erinnerungen an Czernowitz, wo Menschen und Bücher lebten. Auch Selma Merbaum stammt aus dieser leidgeprüften Stadt. Zvi Yavetz schrieb: „Heute bin ich fest davon überzeugt, dass ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung von Czernowitz den mündlich weitergegebenen Nachrichten mehr Glauben schenkte als den offiziellen Berichten der Tageszeitungen.“ Auch bei Selma Merbaum dürfte es nicht anders gewesen sein. Und spannenderweise sehen wir uns heute einer ähnlichen Entwicklung ausgesetzt. Czernowitz war damals eine multikulturelle Stadt mit unterschiedlichsten Religionen, Sprachen und Bevölkerungsanteilen. Es war wenig Frieden und Glück, die Kommunikation wurde im Untergrund geführt und wenige trauten den anderen über den Weg. Für ein Kind ist dies manchmal Abenteuer, meist aber ein tiefer dunkler Graben, der depressiv macht. Selma Merbaum und ihre Angehörigen werden in diesem spannenden Buch zum Leben erweckt, ihre damalige Zeit und die Verarbeitung des Erlebten durch das junge Mädchen stehen vor uns. „Heimelig war ein Zuhause dort nicht: (Gedicht von Selma Merbaum vom 9. Juni 1939) „…so viele Hühner und ein kleiner weißer Hund Und Himmel der so farbenfroh und bunt - Der kahle Baum wirkt so gespensterhaft Und graue Häuser, wie ohne Kraft. …Die Luft ist leis und voll von Sehnen.“ Das Schicksal von Selma Merbaum und ihre Kraft trotz allem Leid zu schreiben, machen einen fassungslos. Der Vernichtungswillen gegen Juden war in den Nazis zu einem Maß gesteigert, der allem widerspricht was Menschsein ausmacht, der auch im Abstand immer noch erschaudern lässt. Es sind ihre Gedichte, in denen alles mitschwingt, die ihr Leiden fassbar machen, die in alle Zeiten hinaus erkennen lassen, wie sehr die lebendige Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit alles durchzieht. „Heute tatest Du mir weh. Rings um uns war Schweigen nur, Schweigen nur und Schnee. Himmel war, nicht wie Azur, Blau jedoch und voll mit Sternen, Windeslied erklang aus fernsten Fernen.“

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