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Schuldig Ein Kriminalroman

12

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2023

Verlag

Dp Digital Publishers GmbH

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12/1,5 cm

Gewicht

258 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9877834-4-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2023

Verlag

Dp Digital Publishers GmbH

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12/1,5 cm

Gewicht

258 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9877834-4-9

Herstelleradresse

Books on Demand GmbH
Überseering 33
22297 Hamburg
DE

Email: bod@bod.de

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  • Daniela Heim

    aus Dessau-Roßlau

    4/5

    26.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Schuldig – der erste Fall von Mehrwald mit Höhen und Tiefen

    Der Roman Schuldig aus der Feder von Michael Trommer nimmt die Lesenden mit auf eine spannende Reise in die Stadt Aachen, und in die Geschichte zweier deutscher Staaten. Im Stadttheater steht im Jahr 1997 eine große Premiere an. Der bekannte Schauspieler Franz Wolf spielt die Titelrolle im Stück Julius Cäsar. Oder besser: er soll den berühmten Charakter spielen, denn zu einer Premiere kommt es erst gar nicht. Franz Wolf wird nur wenige Minuten vor seinem ersten Auftritt auf der Aachener Bühne tot in seiner Garderobe aufgefunden. Die beiden Kommissare Mehrwald und Kalb, genannt Kälbchen, machen sich auf die Spurensuche. Nach und nach kommen sie den Gründen des Verbrechens und dem Täter näher. Der Roman entführt die Lesenden in eine Gegenwart, die schon mehr als 20 Jahre zurück liegt. Das mutet manchmal komisch an, aber wenn man sich daran gewöhnt, dann sind manche Dinge wie das Fax oder die Neuheit Computer dann doch recht amüsant. Durch die relativ schnellen Rückblenden in die Ereignisse der 1980er Jahre in der DDR, aus der Wolf ursprünglich stammt und damals „rübergemacht“ ist, ist dem erfahrenen Krimileser schnell klar, wer der Mörder von Wolf ist. Dennoch ist die Geschichte leicht spannend und sehr unterhaltsam erzählt. Besonders positiv ist, dass Trommer, im Gegensatz zu manch anderen Autoren, die Kommissare und die Stadt in diesem ersten Teil einer Reihe nicht übermäßig kleinteilig beschreibt und einführt. Die Charaktere sind sympathisch und lösen sicher noch den ein oder anderen Fall gemeinsam. Keine Weltklasse, aber 4 Sterne kann ich guten Gewissens vergeben.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    4/5

    22.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht überraschend, aber spannend

    Die Geschichte einer verratenen Freundschaft. In Rückschauen erzählt, zum Schluss ohne Überraschung. Es ist trotzdem spannend, wie sich langsam - durch die Rückschauen dokumentiert - die Hintergründe der Tat herausschälen - dem Mord an einem bekannten Schauspieler, der als Großer seines Fachs gilt, prsönlich aber schon auch ein egoistisches Ekel ist. Die Geschichte ist stringent erzählt und man kommt - wie die Ermittler - dem logischen Täter bald auf die Spur. Es ist ein wenig merkwürdig, sich plötzlich in einer "Gegenwart" vor mehr als 20 Jahren wiederzufinden. So manche "technische Errungenschaft" bringt einen doch zum Kichern. Trotz des fehlenden Überraschungseffekts ist das Buch lesenswert, weil kurzweilig erzählt und mit sympathischen Charakteren besetzt.

  • kuddel

    4/5

    19.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Späte Rache

    Hier handelt es sich um eine Neuauflage des Titels „Totenspiel“. 1997, im Staatstheater in Aachen findet die Premiere von Julius Caesar nach wenigen Minuten ein abruptes Ende. Der Star Franz Wolf, der die Hauptrolle mimen sollte wird erschossen in seiner Garderobe aufgefunden. Die Ermittler Gerd Mehrwald und seine Kollegin Elenore Kalb setzen mit den Ermittlungen im engsten Umfeld an. Der Tote war ein brillanter Schauspieler, der seine Ellenbogen einsetzen konnte und ein Frauenheld. Dennoch finden sich keine ausreichenden Tatmotive in der nächsten Umgebung. In einem zweiten Handlungsstrang 14 Jahre zuvor ist der Mediziner Jürgen unzufrieden mit den Verhältnissen in der DDR und der Ausstattung seines Arbeitsplatzes, oft fehlt es an der grundlegenden medizinischen Ausrüstung, um Patienten effektiv zu helfen. Er plant seine Flucht und der Leser kann die Hoffnung aber auch die Angst gut miterleben. Jürgen wird beim Grenzübergang gefasst und kommt ins Gefängnis, die Umstände sprechen dafür, dass er verraten wurde. Die Verhältnisse, in denen fortan leben muss werden detailliert und bildgewaltig beschrieben. Nach der Grenzöffnung fasst er im Westen allmählich Fuß als Mediziner und findet seinen Frieden, bis ihn Erkenntnisse emotional in die Zeit der Haft zurückversetzen. Der Autor hat einen sehr guten bildhaften Erzählstil, so dass das Lesen Freude macht. Die beiden Handlungsstränge wechseln sich ab und verbinden sich immer mehr zu einer Geschichte. Durch die wechselnden Perspektiven gibt es immer wieder Mini Cliffhanger, die neugierig auf den weiteren Verlauf machen. Der Handlungsstrang um die DDR ist sehr gelungen und trägt die Geschichte, während der Part um die Aachener Ermittler vor sich hinplätschert. Hier hat man relativ schnell die üblichen Fakten ermittelt, Kollege Zufall muss helfen und von da an wird nur noch geradeaus geschaut, eine andere Möglichkeit nicht mehr erwogen. Gründliche Polizeiarbeit sieht im Alltag vermutlich anders aus. Schade, dass hier nicht noch ein paar Wendungen eingebaut wurden, da wurde einiges an Potential verschenkt. Das Ermittlerduo wirkt sehr eingespielt und kommt etwas langweilig herüber, aber die französische Gerichtsmedizinerin macht dies wieder wett. Aufgrund der politischen Hintergrundgeschichte und des Erzählstils macht der Roman aber trotzdem Spaß und ich vergebe hier gerne 3,5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Duisburg

    3/5

    20.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht so spannend wie erhofft

    Zum Inhalt: der bekannter Schauspieler Franz Wolf, ursprünglich aus der DDR, wird ermordet. Parallel dazu wird die Geschichte des Arztes Jürgen Richter, der 1983 über einen Fluchthelfer versucht aus der DDR zu fliehen und der entdeckt und inhaftiert wird, erzählt. Schnell ist zu vermuten, dass der Schauspieler am Verrat seines damaligen Freundes schuld ist, um selbst Vorteile zu erlangen. Und so ist es dann auch: für die Möglichkeit für Theaterengagements in den Westen zu reisen, verriet er den von den Arbeitsbedingungen frustrierten Mediziner. Und der rächt sich nach Jahren, nachdem er Einsicht in die Stasiakten genommen hat, in welchen der Schauspieler als IM und schuld an seiner jahrelangen Inhaftierung enttarnt wurde. Die Verbindung von Krimi und Zeitgeschichte ist interessant, die Zustände in der damaligen DDR werden eindrücklich geschildert. Ebenso das Erleben der Menschen, ihr zunehmender Frust an den Zuständen und immer schwieriger werdenden Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dieser Teil des Krimis ist wirklich gelungen. Weniger trifft dies für die Entwicklung des Krimis ansich zu. Ziemlich vorhersehbar, baut sich so keine wirkliche Spannung auf. Das Ermittlerduo Mehrwald als alter Hase und Kalb als junge Kollegin ermittelt Schritt für Schritt und sicher immer nachvollziehbar in ihren Ideen, aber auch hier wenig Wendung oder Überraschung. Mehrwald wird an einer Stelle als "Er war ein Kerl der alten Schule" beschrieben, und so wirkte die Figur auch, wie ich finde etwas altbacken. Der jungen Ermittlerin den Nachnamen "Kalb" zu geben und von ihrem Vorgesetzten durchgängig als "Kälbchen" angesprochen zu werden finde ich persönlich weder witzig noch originell und auch für das Jahr 1997, in welchem der Krimi spielt, ehr daneben.

  • Bewertung

    aus Südbaden

    5/5

    12.05.2023

    eBook (ePUB)

    Manche provozieren ihren Tod

    Die Geschichte: Franz Wolf ist ein bekannter Schauspieler, den man sowohl aus dem Fernsehen als auch vom Theater kennt. Er ist aber auch ein Weiberheld und hat hart und rücksichtslos für seine Karriere gearbeitet. Und Franz Wolf ist tot. Kurz vor einer Premiere im Theater wird er mit einem Kopfschuss in seiner Garderobe gefunden. Die beiden Kommissare Gerd Mehrwald und Eleonore Kalb stehen vor einem schier unlösbaren Rätsel. Meine Meinung: Erzählt wird die Geschichte von Franz Wolf mit Rückblenden, die in die Zeit der DDR führen. Der Schauspieler ist in der Deutschen Demokratischen Republik geboren und hat dort seine Karriere begonnen. Er träumt davon in Westdeutschland bekannt zu werden. Dafür würde er fast alles tun. In der DDR hat er in dem jungen Mediziner Jürgen einen guten Freund. Die beiden würden sich am liebsten in den Westen absetzen. Trommer hat die Situation der DDR-Bürger sehr gut herausgearbeitet. Die ständige Angst, etwas Falsches zu sagen, bespitzelt und denunziert zu werden, der Mangel an Medikamenten und medizinischen Geräten, mit dem Jürgen zu kämpfen hat, die Misswirtschaft und Verschleierungen durch die Republikführung – er verarbeitet alles und verwebt es geschickt mit dem Leben der Protagonisten. Dabei entwickelt er einen Spannungsbogen, den er über die komplette Geschichte hält und steigert. Die beiden Kommissare Mehrwald und Kalb, auch Kälbchen genannt, tappen lange Zeit im Dunkeln. Es gibt einfach keine Ansatzpunkte, die die beiden weiterbringen würden. Bis Kommissar Zufall in das Geschehen eingreift und sie auf die richtige Spur und die eigentlich ganz einfache Lösung bringt. Der Schreibstil Trommers ist flüssig, die Geschichte gut zu lesen. Sehr angenehm sind die kurzen Kapitel, die die Story lebhaft gestalten. Fazit: Vor allem für jüngere Leser, die die DDR nicht mehr miterlebt haben – sei es nun direkt im Osten oder von außen als „Wessi“ – ist der Einblick in das Leben der DDR-Bürger sehr interessant. Trommer spielt mit den Emotionen der Leser. Ich hatte viel Mitleid mit Jürgen und empfand schon fast Abscheu gegenüber Franz Wolf, der das Klischee des großkotzigen Promis erfüllt. Ich würde den Roman auf eine Stufe zwischen brutal blutig und harmlos einordnen. Blutig ist er nur in Hinsicht auf die Beschreibung der Leiche mit Kopfschuss. Ansonsten geht es um Ermittlungsarbeit. Das Ganze aber ohne die Spannung zu verlieren, auch wenn dem Leser sehr früh klar wird, wer der Mörder ist. Hier geht es eher darum, wie man ihm auf die Schliche kommt. Eine kleine Überraschung am Ende fehlt nicht. Meine Leseempfehlung: Von mir gibt es fünf Sterne. Empfehlen würde ich den Roman allen, die gern spannende Krimis mit Leiche aber ohne grausame Darstellungen oder durchgeknallten Psychopathen lesen. „Schuldig“ ist eine überarbeitete Neuausgabe des bereits erschienenen Titels „Totenspiel“.

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