Produktbild: Flammentochter

Flammentochter Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4536 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987070754

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4536 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987070754

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  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    24.08.2023

    eBook (ePUB)

    Als Hexe angeklagt

    Nach dem Tod ihrer Eltern, muss die 13jährige Margaretha Hörber im Jahr 1627 in der Siechenmühle für Ursula und Hans Hermann, zusammen mit anderen Waisenkindern, arbeiten. Demütigungen und Schläge sind hierbei an der Tagesordnung. Um diesem Leben entfliehen zu können und bei ihrem Bruder, der gleichzeitig ihr Vormund ist, leben zu können, bezichtigt sie sich selbst vor ihren Brotgebern der Hexerei. Daraufhin zeigt Anna Hermann sie beim Stadtrat von Rothenburg an. Margaretha wird eingekerkert und vor Gericht gestellt. Ein langer Prozess beginnt und Margaretha muss um ihr Leben bangen. Basierend auf historischem Hintergrund hat Nasila von Staudt ihren Debütroman geschrieben. Er beschreibt den Glaubenskrieg zwischen Protestanten und Katholiken. Der Kern dieses Buches ist geschichtlich belegt, doch die umrahmenden Charaktere sind fiktiv. Doch so könnte es sich ereignet haben. Die Protagonisten hat die Autorin nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Die Handlung ist fesselnd und der Schreibstil führt flüssig durch diese Geschichte. Im Nachwort werden die Ereignisse anhand der vorhandenen Unterlagen im Archiv der Stadt Rothenburg über diesen Fall nochmals konkret dargelegt. Es ist ein sehr lesenswertes Buch, das mir unterhaltsame und spannende Lesestunden bereitet hat. Sehr gerne empfehle ich es weiter. 4 Sterne.

  • Bewertung

    aus Belm

    5/5

    25.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender historischer Roman

    Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit versetzen. Dieses Buch hat in mir besonderes Interesse geweckt, da die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und das Leben schreibt ja die spannendsten Geschichten! Inhaltlich dreht sich die Geschichte um das Schicksal eines jungen Mädchens, das als Hexe angeklagt werden soll. 1627, Rothenburg ob der Tauber: Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die dreizehnjährige Margaretha bei einer Müllersfamilie, wo sie tagein, tagaus schikaniert wird. Um den Umständen zu entfliehen und endlich bei ihrem geliebten Bruder unterzukommen, bezichtigt sich Margaretha als Hexe. Ihr Plan geht vorerst auf, doch dann soll sie trotz ihrer jungen Jahre vor Gericht gestellt werden. Obwohl der Stadtrat von ihrer Unschuld überzeugt ist, scheinen düstere Mächte ihre Finger im Spiel zu haben. Für Margaretha beginnt ein Kampf ums Überleben. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und hat gut zum Genre gepasst. Sehr bildhaft wird das Leben zur Zeit der Hexenverfolgung beschrieben und mir ist es teilweise kalt den Rücken runter gelaufen. Margaretha ist eine sehr sympathische Protagonistin die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen können und habe mit ihr gehofft und gebangt. Die Handlung ist sehr mitreißend und interessant geschrieben, es geht um die Hexenverfolgung aber auch um Katholiken gegen Protestanten. Und mitten drin findet sich auch noch eine sehr gefährliche Person, die dem Mädchen schaden möchte... Sehr interessant ist auch das Nachwort indem nochmal auf historische Fakten eingegangen wurde. Ich habe das Buch rundum gerne gelesen und gebe daher eine Leseempfehlung sowie die vollen 5 Sterne.

  • Recensio

    aus Datteln

    5/5

    06.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Histo-Krimi mit Gänsehautfaktor

    Unsere Hauptprotagonistin ist die 13-jährige Margaretha, die nach dem Pesttod der Eltern vom Bruder zur Müllerin abgeschoben wurde, die Kinder als billige Arbeitskräfte aufnimmt. Ich hatte sofort Mitgefühl mit dem zarten Mädchen, das mit ansehen musste, wie ihr Elternhaus abgebrannt wurde, in dem die Mutter gerade starb. Ich wollte sie in die Arme nehmen und weinen lassen. Alles was sie möchte, ist, mit ihrem Bruder zusammen zu sein. Sie wünscht es sich so sehr, dass sie sich selbst als Hexe bezichtigt, nachdem sie in der Schule von den Hexenprozessen gehört hat. Was muss in dem Mädchen vorgehen, dass sie sich zu einem solch drastischen Schritt entscheidet? Im Fokus steht de facto der Prozess gegen Margaretha. Interessant fand ich die unterschiedlichen Sichtweisen und Sympathien für das Mädchen von Seiten, von denen ich es nicht erwartet hätte. Natürlich gibt es einen dunklen Gegenspieler, der die Situation zugunsten eines Glaubensmachtkampfes ausnutzen möchte und der den Ereignissen noch zusätzliche Spannungsmomente beschert. Was mich am meisten beeindruckt, ist Margarethas Sichtweise auf den Glauben, der in der damaligen Zeit geradezu das ganze Leben bestimmte. Sie stellt Fragen, die mich heute selber noch beschäftigen. Obwohl sie gläubig ist und ich nicht, konnte ich mich in den Gesprächen, die sie mit dem Pfarrer im Gefängnis führte, wiederfinden. Man mag sich heute gar nicht vorstellen, wie furchtbar das war: Kälte, Nässe, Gestank, Ratten und schimmeliges Stroh um sich herum. Da bekomme ich schon von der Vorstellung Gänsehaut. Gut fand ich die Kapitelgliederung, die in die jeweiligen Tage, Monate und das Jahr eingeteilt sind. Das Ende kam etwas abrupt; es ist definitiv passend, aber ich dachte: Ups, schon zu Ende?! Wichtig ist der Epilog, in dem viel erklärt wird über die tatsächlichen Personen und in dem der Hintergrund nochmal anders beleuchtet wird. Großes Kompliment an die - mit 20 Jahren wirklich sehr junge - Autorin, wegen ihrer guten Recherche, dem Eintauchen in die eigene Familiengeschichte und einem guten, schnökerlosen Schreibstil. Fazit: Leseempfehlung für Freunde historischer Romane, insbesondere über das düstere Kapitel des Dreißigjährigen Krieges, über Pest und Hexenverbrennung.

  • Bewertung

    4/5

    06.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    „Flammentochter“ - Eine Geschichte nach wahren Begebenheiten…

    Vorneweg möchte ich der Autorin Nasila von Staudt, die erst 20 Jahre jung ist, ein großes Lob für ihre gründliche Recherche und ihren klaren und schlichten Schreibstil aussprechen! Ich bin gespannt, was da noch kommt In der Geschichte geht es um die 13-jährige Margaretha, die nach dem Tod ihrer Eltern bei einer Müllersfamilie in der Siechenmühle in Gebsattel landet. Aufgrund der schlechten Bedingungen und grausamen Behandlung sehnt sich danach, bei ihrem Bruder zu sein und gibt sich fälschlicherweise als Hexe aus, um diesem Ziel näherzukommen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Hexenprozess, bei dem unerwartete Unterstützung und ein dunkler Gegenspieler auftauchen. Beeindruckend waren für mich vor allem Margarethas Sichtweise auf den Glauben und die grausamen Bedingungen im Gefängnis. Besonders spannend fand ich den Epilog, welcher die historischen Fakten hinter der Geschichte beleuchtet. „Flammentochter“ kann ich vor allem Leser*innen historischer Romane empfehlen, insbesondere jenen, die sich für das Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges, die Pest und die Hexenverfolgung interessieren.

  • J. Kaiser

    4/5

    01.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Heikles Thema, spannend

    Margaretha Hörber ist 13 Jahre alt als sie ihre Eltern verlor. Nun muss sie in der Siechenmühle für Ursula und Hans Hermann, zusammen mit anderen Waisenkindern, arbeiten. Ihr Alltag ist geprägt von Demütigungen und Schlägen. Um all diesem zu entkommen, bezichtigt sie sich als Hexe. Ein gewagtes Unterfangen im Jahre 1627 in Rothenburg ob der Tauber. Dadurch glaubt sie bei ihrem Bruder unterzukommen, der zugleich ihr Vormund ist. Anna Hermann zeigt sie beim Stadtrat an und sie wird ins Gefängnis gesteckt. Das Cover mit den Flammen ist gut gewählt. In dieser Geschichte wird der Glaubenskrieg zwischen Protestanten und Katholiken beschrieben. Der Historische Hintergrund ist belegt, nur die Protagonisten sind fiktiv. Das Lesen der Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben. Was ich sehr gut fand, ist, dass am Ende die Ereignisse anhand von vorhandenen Unterlagen nochmals dargelegt wird. Dieses Buch empfehle ich gerne weiter.

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