• Produktbild: Die Porzellanmanufaktur – Zerbrechliche Träume
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Band 3

Die Porzellanmanufaktur – Zerbrechliche Träume Roman. Die Thalmeyer-Saga

Aus der Reihe Die Thalmeyer-Saga
14

16,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2024

Verlag

Maximum Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

20,6/13,7/3,1 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867902-9-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2024

Verlag

Maximum Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

20,6/13,7/3,1 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867902-9-5

Herstelleradresse

Maximum Verlags GmbH
Hauptstraße 33
27299 Langwedel
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • clematis

    5/5

    03.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1966 - 1967

    Einige Zeit ist ins Land gegangen seit Teil 2, der Wirtschaftsaufschwung lässt nach, die Thalmeyer-Schwestern Marie und Sophie stecken mit ihrer Porzellanmanufaktur zudem nach wie vor in einem Zwist mit dem Druckereibesitzer und Bürgermeister Abel Metsch. Der ältere Bruder, Joachim Thalmeyer, ist weiterhin als Agent in der Künstlerszene aktiv und überlässt seine Wohnung in München Maries Tochter Jana, die hier Jura studiert und mit einer Gruppe von gewalttätigen Studenten in Kontakt kommt. Spannende und interessante Episoden aus den 1960er-Jahren erwarten den neugierigen Leser. Gleich zu Beginn wird es aufregend in diesem dritten und letzten Band der Thalmeyer-Saga, leistet doch der nunmehrige KFZ-Mechaniker Gustav Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt aus der DDR. Hat man diese ersten Schrecksekunden verdaut, geht es um Intrigen und Gerüchte gegen die in fünfter Generation geführte Porzellanmanufaktur. Aber es wäre nicht Stefan Maiwald, beließe er es bei einer Geschichte um feinstes Hartporzellan, nein, diese wird umgeben von vielfältigen anderen Szenen, welche die entsprechende Zeit prägen. Ein nervenaufreibendes Autorennen mit Luca am Steuer eines Fiat Abarth gehört da genauso dazu wie ein Blick in die Künstlerszene mit dem feschen Joachim Fuchsberger oder dem erratischen Klaus Kinsky. Die Rolling Stones bringen das legendäre Album „Paint It Black“ heraus und erste Golfplätze entstehen, während in München eine Gruppe aggressiver Studenten gegen Reichtum und Besitz demonstriert. Derlei abwechslungsreich fließt der kurzweilige Text mit knappen Kapiteln und rasch wechselnden Schauplätzen dahin, die Thalmeyer-Geschwister bekommen wieder einige Prügel vor die Füße geworfen und trachten danach, diese mit Raffinesse und großem Geschick zu überwinden. Wie sie mit neu gegründeten Gewerkschaftsverbänden und schrägen Werbeagenturen umgehen? Das und noch viel mehr verrät Stefan Maiwald auf seine locker-leichte Art, mit der er diesen großartig recherchierten Roman präsentiert. Ein wahres Lesevergnügen ist (nach den ersten beiden Bänden) auch dieser abschließende Teil der bewegenden Thalmeyer-Saga, welche mit spürbarer Leidenschaft zu Papier gebracht worden ist. Die Porzellanmanufaktur und ihr gesellschaftspolitisches Umfeld sind über all die Jahre von 1947 bis 1967 voller Liebe zum Detail dargestellt und vermitteln auch persönliche Höhen und Tiefen, ohne jedoch in irgendeine Art von Sentimentalität abzudriften, dabei aber sehr wohl den Leser zu berühren. Mir hat die Lektüre viel Vergnügen bereitet, ich empfehle die gesamte Reihe daher von Herzen gerne weiter!

  • Bewertung

    5/5

    20.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lebendig erzählte Zeitgeschichte

    Gekonnt erzählt Herr Maiwald eine komplexe Geschichte, die sich so zugetragen haben könnte. Natürlich fühlt man mit den durchweg sympathischen Mitgliedern der Familie Thalmeyer mit, genauso wie mit Luca, Mike oder dem Werkstattbesitzer und Helfer für DDR-Flüchtlinge. Eine Stärke sind die lebhaft erzählten zeitgeschichtlichen Personen, wo ganz selbstverständlich manch Promi auftritt, was mir mehr als ein Schmunzeln entlockte. Ich bin ja mittlerweile in einem Alter, wo Geschichten allein deshalb einen Reiz haben, weil sie vergangene Zeiten lebendig werden lassen. Ganz stark finde ich hierbei, dass der Autor darauf verzichtet die 68er zu idealisieren und zu verkitschen, wie es allzu oft geschieht. Überhaupt ist die (Familien-)Geschichte schön, aber weit von jeglichem Kitsch entfernt. Dass ich die beiden ersten Bände der Saga nicht kenne, trübte den Lesegenuss in keiner Weise.

  • Sigrid

    5/5

    14.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    die Zeiten ändern sich....

    Ich habe mit Spannung auf den dritten Teil der Thalmeyer-Trilogie gewartet und ich wurde nicht enttäuscht. Die Zeiten ändern sich und das geht natürlich auch an unseren Protagonisten nicht vorrüber. Jana ist erwachsen und geht ihren eigenen Weg. Sie erlebt eine ganz andere Art zu Leben und sie taucht tief in das Studentenleben ein. Aber auch sie merkt, dass nicht alles so toll ist, wie man ihr einreden möchte. Die Zeit ist aber auch aufregend und ich kann ihren Lebenshunger gut nachvollziehen. Die Schilderungen des Autors können die Stimmungen der damaligen Zeit gut rüberbringen. Es reißt einen beim Lesen mit. Es war schon eine aufregende Zeit der Studentenaufstände, aber auf der anderen Seite gibt es ja noch die Porzellan-Manufaktur. Sie ist irgendwie genau das Gegenstück. Eine Welt von Gestern? Das fragen sich auch die beiden Schwestern Marie und Sophie. Denn es ändert sich auch für sie viel. Die Zukunft der Firma steht auf dem Spiel. Sie müssen sich auch auf die veränderten Konsumentenwünsche einstellen und reagieren. Auch die Gewerkschaften werden zum Thema. Mir hat ihr Engagement und auch ihr Ideenreichtum gut gefallen. Marie und auch Sophie sind hin- und hergerissen zwischen den engen Traditionen und Gewohnheiten ihrer Kindheit und Jugend und dagegen steht die Aufbruchsstimmung der neuen Zeit. Die Welt ändert sich. Und auch die beiden Frauen passen sich an. Ich fand ihre Entscheidungen auch bezgl. ihres Privatlebens sehr interessant. Diese durchsetzungsfähigen und einfallsreichen Frauen lassen sich nichts gefallen und halten dann mit den Neuerungen auf ihre Art und Weise mit. Diese detailreichen und lebhaften Schilderungen der Lebensumstände sind sehr gut zu lesen und nachzuvollziehen. Der Streit mit der Familie Metsch geht auch in die nächste Runde, aber ich denke, Abel lebt zu sehr in der Vergangenheit. Er kann sich nicht an die neue Zeiten und die veränderten Bedingungen in allen Bereichen gewöhnen. Er ist einfach unflexibel und das ist auch ein Glück für die Thalmeyers. Man bekommt in diesem Buch einen guten Blick auf diese interessante und lebhafte Zeit. Die Veränderungen in fast allen Bereichen des Lebens werden gut dargestellt. Man erlebt alles sehr intensiv und bangt und hofft mit den Protagonisten. Marie und Sophie schaffen es wirklich diese turbulenten Zeiten gut zu überstehen. Aber sie reagieren auch überlegt und clever. Mir haben gerade die vielen historischen Szenen aus der damaligen Zeit gut gefallen. Es tauchen bekannte Personen auf und man erlebt diese Zeit aus dem Blickwinkel der unterschiedlichsten Personen. Es werden so viele aktuelle Themen der damaligen Zeit angesprochen und ins Geschehen integriert. Es ist einfach total fesselnd und interessant. Der Text an sich lässt sich gut und flüssig lesen. Es macht Spaß, die Handlungen und Motivationen der einzelnen Personen zu erleben. Es wird nie langweilig und es gibt auch eigentlich keine offenen Fragen zum Schluß des Buches. Diese vielen Menschen, Situationen und Lebensbedingungen sind authentisch beschrieben und lassen eine aufregende Zeit wieder auferstehen. Mir hat dieser Band wieder sehr gut gefallen und ich kann dieses Buch - die ganze Serie - um die Familie Thalmeyer im Wandel der Zeit mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Es ist ein guter Blick durch die Jahrzehnte einer Porzellanmanufaktur und man erlebt die großen Veränderungen in allen Bereichen. Es ist eine sehr lesenswerte Trilogie.

  • Minzeminze

    aus Dresden

    4/5

    01.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausfordernde Zeiten

    Es ist der 3.Band der Porzellansaga Reihe aus der Feder von Stefan Maiwald. Es ist eine Buchreihe , die man der Reihe nach lesen sollte, sonst ist es nicht ganz leicht alle Zusammenhänge zu erkennen. Was mir gut gefällt , ist das die Cover sich ähneln und so einen hohen Wiedererkennungswert habe . Der Schreibstil ist so, das man gut in die Geschichte eintaucht. Und es ist sehr interessant der Geschichte zu folgen , den nicht nur die Familie Thalmeyer findet sich wieder , sondern auch die Gegebenheiten der damaligen Zeit und man erließt sich Eckdaten der Geschichte. Die Hauptprotagonisten wie Jana und ihre Mutter , aber auch Familie Metsch und ihre Fedde lernen wir näher kennen. Ab und an springt es etwas in der Geschichte und der rote Faden ist kurz weg. Aber alles in allem eine interesante Familiengeschichte mit historischem Hintergrund.

  • Christiane

    aus Bremen

    4/5

    20.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Den Roman “Die Porzellanmanufa…

    Den Roman “Die Porzellanmanufaktur, Zerbrechliche Träume” hat Stefan Maiwald im Oktober 2024 gemeinsam mit dem MAXIMUM Verlag herausgebracht. Das wunderschöne Cover passt gut in die Reihe und zur Geschichte und in das Genre historischer Roman. Es ist der dritte Teil und damit der Abschluss der Thalmeyer-Trilogie. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß. Von Stefan Maiwald habe ich bereits verschiedene Werke gelesen. Ich mag seinen Schreibstil. In moderner Sprache und mit einem feinen Humor erzählt er mir Geschichten, von denen ich gar nicht genug bekommen kann. Es hat nur wenige Sätze gedauert, da bin ich tief in die Geschichte versunken. Da ich bereits den ersten Teil der Trilogie gelesen habe, kannte ich die meisten Personen noch und konnte sie gut zuordnen. Leider fehlt mir der zweite Teil und so kam hin und wieder der Gedanke beim Lesen auf, dass ich hier und dort wohl eine Entwicklung verpasst habe. Das werde ich in Bälde nachholen. Mit dieser Geschichte habe ich viele unterhaltsame Lesestunden verbracht. Es war ein Ausflug in die 60-er Jahre. Neben den Thalmeyer-Frauen Marie, ihrer Tochter Jana und Sophie lese ich viel über die Deutsche Zeitgeschichte. Interessiert folge ich dem Rennfahrer Luca Esposito und erfahre, wo und von wem die erste Pizzeria in München eröffnet wurde. Ich erlebe die ersten Schritte der Werbeagenturen mit und amüsiere mich über die Eigenheiten von Klaus Kinski, die eigentlich gar nicht lustig sind. An diesen und an vielen anderen Details erkenne ich, dass Stefan Maiwald sich intensiv in diese Zeit hinein gearbeitet hat. Besonders gut gefällt mir, dass er nicht idealisiert. Im Anhang erklärt der Autor, was Wahrheit ist und was Fiktion. Stefan Maiwald hat mit einem geschickten Mix aus Mut, Liebe und Geschichte einen ausgezeichneten Roman auf den Büchermarkt gebracht, mit dem ich viele unterhaltsame Lesestunden verbracht habe. Sehr gerne empfehle ich diesen Roman weiter. Der Autor erhält von mir 4 verdiente Lesesterne.

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