Teilen statt Besitzen. Chancen und Risiken von kollaborativem Konsum in der Sharing Economy
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
16,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.05.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
38 (Printausgabe)
Dateigröße
1519 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346875617
,Nutzen bzw. teilen statt besitzen' lautet die Devise der Sharing Economy (SE).
Sei es das Teilen wenig genutzter Gegenstände wie Gartengeräte als auch die Buchung einer Unterkunft oder die Organisation einer Fahrgemeinschaft - Sharing-Konzepte gewinnen seit circa 2013 an steigender Bedeutung im täglichen Leben. Bis 2024 soll der Wert des globalen SE-Marktes 1,5 Billionen US-Dollar erreichen, ausgehend von 373,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019 bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 31,9 % für den Prognosezeitraum von 2019 bis 2024.
Die SE bildet die Brücke zwischen dem steigenden Konsumverhalten auf der einen Seite und dem vermeintlich gegensätzlichen globalen Trend der notwendigen nachhaltigen Ressourcennutzung. Während Produkte klassischerweise käuflich erworben werden, um diese dann ausschließlich persönlich zu nutzen, verschaffen sich Personen in der SE durch Peer-to-Peer (P2P) -Transaktionen mit oder ohne finanziellen Ausgleich temporären Zugang zu nicht ausgelasteten Vermögenswerten.
Statt des Besitzens von Produkten, das lange Zeit als ausschlaggebendes Konsummotiv galt, rücken so das Erlebnis und das Benutzen in den Vordergrund. Digitale Technologien, insbesondere internetbasierte Plattformen, ermöglichen eine unkomplizierte Vernetzung von Peers miteinander. Unzählige Sharing-Plattformen sind in den letzten Jahren entstanden.
Es wurde durch neuere Forschungen bestätigt, dass kollaborativer Konsum und der bloße Zugang zu Produkten die gleiche identitätsstiftende Funktion haben können wie ihr Besitz. Fehrer et al. gehen des Weiteren davon aus, dass Besitz allmählich seine Bedeutung für den Ausdruck der eigenen Identität verliert, was ein Trend sei, der die Entwicklung von Sharing-Konzepten prägen werde. Des Weiteren sei davon auszugehen, dass diese geringere Bedeutung von Besitz einen großen Einfluss auf die Nachfrageseite haben wird, da Kunden/-innen das Potenzial der ungenutzten Güter anderer Peers mit günstigen ökologischen oder ökonomischen Folgen in Zusammenhang bringen. [...]
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice