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Thomas Giehl

1. Rauchschiffe

Rauchschiffe

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michael Berg

Spieldauer

7 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

TG Audiobook

Sprache

Deutsch

EAN

4067248158418

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Michael Berg

Spieldauer

7 Stunden und 44 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 13 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

TG Audiobook

Sprache

Deutsch

EAN

4067248158418

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Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Zeit des Septimius Severus - Intrigen und Machtkämpfe

Gertie G. aus Wien am 27.05.2015

Bewertungsnummer: 879797

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir befinden uns zur Zeit des Kaisers Septimius Severus, also rund um 200 n.Chr., in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (heute Köln). Es ist das Zeitalter der sogenannten „Soldatenkaiser“, die ihren Machtanspruch auf ihre Soldaten gründen. Septimius Severus will mit dieser Tradition wieder brechen und setzt auf seine Söhne Caracalla und Geta als Nachfolger. Caracalla, der Erstgeborene ist bereits Mitregent. Der Kaiser und seine Truppen sammeln sich am Rhein um sich nach Britannien einzuschiffen. Während Septimius Severus den Feldzug durchführen will, ist Caracalla dagegen und spielt seine Ränkespiele. Der Autor verspricht einen „altrömischen Actionthriller um Macht und Intrigen“. Wir lernen drei wichtige Familien kennen, denen eines gemeinsam ist: nämlich Vater/Sohn-Konflikte • die kaiserliche Familie der Severer • die Königs-Familie des germanischen Stammes der Sigamber • die Familie des römischen Adeligen Cassianus Ist es bei dem Sigambern die unterschiedliche Auffassung wie Germanen mit den Römer Seite an Seite leben könnten, die Vater Siegfried und Sohn Siegbert trennen, so ist der Konflikt in den beiden anderen Familien durch jeweils gleich zwei Söhne um eine Dimension reicher. Der Anlass des Konflikts Lucius/Gaius/Varius wird mehrmals angedeutet, aber nicht wirklich schlüssig erklärt. Zum Ende des Buches glaubt Lucius als Vater versagt zu haben, warum? Was genau geschah damals in Napolis? Das Thema ist spannend. Der Autor füttert den Leser mit vielen historischen Details. Auf Seite 25 sprechen Lucius und Dictus über einen Offizier Caracallas Reitertruppe. Dictus erklärt Lucius, was die „spatha“ ist – hier unnötig, da beide wissen (müssen), dass es sich um das Langschwert der Reiterei handelt. Für den Leser wäre eine Fußnote oder eine Anmerkung im Glossar hilfreich. Die Figuren sind bis auf wenige Ausnahmen leider ein wenig flach geraten. Sie haben wenig Ecken und Kanten. Der griechische Sklave Helios wirkt in seiner Tollpatschigkeit lebendig. Interessant finde ich, dass die Frauengestalten (Valeria, Silura und Ebrunia) besser gelungen sind. Dass Ebrunia dem Kaiser die Zukunft vorhersagen soll, ist ein witziger Einfall, der gut in den Kontext der Geschichte passt. Der Leser spürt das Herzblut des Autors, doch ein professionelles Lektorat hätte erstens die vielen Tippfehler und zweitens ein paar Tipps zur Stärkung der Charaktere geben können. Eigentlich sehr schade, da die Geschichte sonst recht spritzig ist. Für Leser, die mit Details der (späten) Römischen Geschichte nicht so vertraut sind, wäre ein Glossar mit den wichtigsten Römischen Begriffen wie Pugio, Leuge, Ortsbezeichnungen wie Ulpia Traiana, Rhenus usw. vorteilhaft. Vielleicht genügen auch Fußnoten. Das Personenverzeichnis fand ich notwendig und gut. Ein Vorwort, mit Angaben zum historischen Kontext könnte dem interessierten Leser helfen, so manche Intrige besser zu verstehen. Die Namen gebende Erfindung des „Rauchschiffes“ fand ich sehr originell. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung, die einige, der derzeit offenen Fragen beantwortet. Für die Idee vergebe ich vier Sterne, muss aber für die Ausführung wieder einen abziehen, daher nur *** Sterne.

Colonia Claudia Ara Agrippinensium zur Zeit des Septimius Severus - Intrigen und Machtkämpfe

Gertie G. aus Wien am 27.05.2015
Bewertungsnummer: 879797
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir befinden uns zur Zeit des Kaisers Septimius Severus, also rund um 200 n.Chr., in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium (heute Köln). Es ist das Zeitalter der sogenannten „Soldatenkaiser“, die ihren Machtanspruch auf ihre Soldaten gründen. Septimius Severus will mit dieser Tradition wieder brechen und setzt auf seine Söhne Caracalla und Geta als Nachfolger. Caracalla, der Erstgeborene ist bereits Mitregent. Der Kaiser und seine Truppen sammeln sich am Rhein um sich nach Britannien einzuschiffen. Während Septimius Severus den Feldzug durchführen will, ist Caracalla dagegen und spielt seine Ränkespiele. Der Autor verspricht einen „altrömischen Actionthriller um Macht und Intrigen“. Wir lernen drei wichtige Familien kennen, denen eines gemeinsam ist: nämlich Vater/Sohn-Konflikte • die kaiserliche Familie der Severer • die Königs-Familie des germanischen Stammes der Sigamber • die Familie des römischen Adeligen Cassianus Ist es bei dem Sigambern die unterschiedliche Auffassung wie Germanen mit den Römer Seite an Seite leben könnten, die Vater Siegfried und Sohn Siegbert trennen, so ist der Konflikt in den beiden anderen Familien durch jeweils gleich zwei Söhne um eine Dimension reicher. Der Anlass des Konflikts Lucius/Gaius/Varius wird mehrmals angedeutet, aber nicht wirklich schlüssig erklärt. Zum Ende des Buches glaubt Lucius als Vater versagt zu haben, warum? Was genau geschah damals in Napolis? Das Thema ist spannend. Der Autor füttert den Leser mit vielen historischen Details. Auf Seite 25 sprechen Lucius und Dictus über einen Offizier Caracallas Reitertruppe. Dictus erklärt Lucius, was die „spatha“ ist – hier unnötig, da beide wissen (müssen), dass es sich um das Langschwert der Reiterei handelt. Für den Leser wäre eine Fußnote oder eine Anmerkung im Glossar hilfreich. Die Figuren sind bis auf wenige Ausnahmen leider ein wenig flach geraten. Sie haben wenig Ecken und Kanten. Der griechische Sklave Helios wirkt in seiner Tollpatschigkeit lebendig. Interessant finde ich, dass die Frauengestalten (Valeria, Silura und Ebrunia) besser gelungen sind. Dass Ebrunia dem Kaiser die Zukunft vorhersagen soll, ist ein witziger Einfall, der gut in den Kontext der Geschichte passt. Der Leser spürt das Herzblut des Autors, doch ein professionelles Lektorat hätte erstens die vielen Tippfehler und zweitens ein paar Tipps zur Stärkung der Charaktere geben können. Eigentlich sehr schade, da die Geschichte sonst recht spritzig ist. Für Leser, die mit Details der (späten) Römischen Geschichte nicht so vertraut sind, wäre ein Glossar mit den wichtigsten Römischen Begriffen wie Pugio, Leuge, Ortsbezeichnungen wie Ulpia Traiana, Rhenus usw. vorteilhaft. Vielleicht genügen auch Fußnoten. Das Personenverzeichnis fand ich notwendig und gut. Ein Vorwort, mit Angaben zum historischen Kontext könnte dem interessierten Leser helfen, so manche Intrige besser zu verstehen. Die Namen gebende Erfindung des „Rauchschiffes“ fand ich sehr originell. Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung, die einige, der derzeit offenen Fragen beantwortet. Für die Idee vergebe ich vier Sterne, muss aber für die Ausführung wieder einen abziehen, daher nur *** Sterne.

Leider nein

abetterway am 29.09.2015

Bewertungsnummer: 892170

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider hat mir das Buch nicht zugesagt. Der Schreibstil ist holprig und irgenwie konnte ich dem Sinn nicht ganz folgen. Die Kapitel waren in kurze übersichtliche Kapitel unterteilt und auf einmal waren sie sher lang. Irgendwie konnte ich mit der Geschichte nicht warm werden bzw. die konnte mich nicht erreichen. Es mag kein schlechtes Buch sein, allerdings ist es kein Buch für mich.

Leider nein

abetterway am 29.09.2015
Bewertungsnummer: 892170
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider hat mir das Buch nicht zugesagt. Der Schreibstil ist holprig und irgenwie konnte ich dem Sinn nicht ganz folgen. Die Kapitel waren in kurze übersichtliche Kapitel unterteilt und auf einmal waren sie sher lang. Irgendwie konnte ich mit der Geschichte nicht warm werden bzw. die konnte mich nicht erreichen. Es mag kein schlechtes Buch sein, allerdings ist es kein Buch für mich.

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