Friedrich Mergel. Zum Mörder determiniert? Einflüsse auf Friedrich in Kindheit und Jugend in Annette von Droste-Hülshoffs "Die Judenbuche"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.05.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
439 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346879806
"Friedrich Mergel, geboren 1738, war der einzige Sohn eines so genannten Halbmeiers oder Grundeigentümers geringerer Klasse im Dorfe B., das, so schlecht gebaut und rauchig es sein mag, doch das Auge jedes Reisenden fesselt [...]" (Droste-Hülshoff 2001) . Dies ist der Anfang, der 1842 erstmals veröffentlichten und einzig vollendeten Prosaarbeit Annette von Droste-Hülshoffs, Die Judenbuche, welche ihr letztendlich zu größerer Bekanntheit verhalf. Der Untertitel, "Ein Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen", deutet an, dass es sich bei der Judenbuche nicht nur um eine einfache Kriminalgeschichte handelt: Vielmehr werden auch die gesellschaftlichen Sitten und damaligen Verhältnisse ausführlich beschrieben.
Die Erzählung dreht sich um Friedrich Mergel, welcher in die damaligen Verhältnisse hineingeboren wird, und im Laufe der Erzählung eine enorme charakterliche Entwicklung durchmacht. Er wird zunächst als "gesundes, hübsches Kind" beschrieben, was sich aber nach dem Tode seines Vaters ändert. Scheint es danach zunächst noch, als ob Friedrich sich von einem jugendlichen Einzelgänger zu einem angesehenen jungen Mann entwickelt, wird es jedoch schon relativ früh deutlich, dass seine Entwicklung eine Wendung zum Negativen genommen hat: Neben zahlreichen kriminellen Tätigkeiten hat er sowohl Mitschuld an einem Mord als auch, dass er verdächtigt wird, den Juden Aaron eigenhändig ermordet zu haben.
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