Die Occupy-Bewegung in der aktuellen Bewegungsforschung. Wie kann sie mit besonderem Blick auf "connective action" erklärt werden? "We are the 99%"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.06.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
45 (Printausgabe)
Dateigröße
757 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346882332
Die grundlegende Struktur von sozialen Bewegungen hat sich, auch unter dem Einfluss der Entstehung des Webs und der sozialen Medien, drastisch verändert. Während damalige Bewegungen organisationszentriert und hierarchisch funktionierten, haben heutige Bewegungen organisationsarme und individualitätsgeprägte Dynamiken entwickelt. Ein Beispiel dafür bietet Occupy Wall Street.
Den Aktivismus von Occupy mit der Logik der connective action zu betrachten bedeutet zu erkennen, dass er stark individualisiert und technologiegetrieben war. Occupy lebte von der Erstellung eines breiten Problemrahmens und ihrer Kommunikationstechnik. Dadurch, dass die Bewegung nie klare Forderungen gestellt hat, und durch den Slogan "We are the 99%" viele Probleme vereint hat, wurde eine enorme Menge an Menschen von der Bewegung angesprochen. Auch wenn diese teilweise andere Forderungen besaßen, arbeiteten sie zusammen. Occupy hat sich mehr um den Austausch persönlicher Erfahrungen als um das Streben nach einem kollektiven Ziel entwickelt.
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