Produktbild: 1942 - Das Labor
Band 1
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Paul Schüler

1. 1942 - Das Labor

1942 - Das Labor

Aus der Reihe Margarete von Brühl
Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jasmin Shaudeen

Spieldauer

13 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

226

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010904

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Jasmin Shaudeen

Spieldauer

13 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

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Erscheinungsdatum

30.06.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

226

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783757010904

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  • Fredhel

    4/5

    20.08.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Historischer Krimi rund um die frühe Kernspaltung

    1942 gab es den ersten atomaren Störfall, als bei Forschungen mit der sogenannten Uranmaschine ein gefährlicher Nuklearbrand entstand. Das ist der geschichtliche Hintergrund, in den der Autor die begabte (fiktive) Physikerin Margarete von Brühl setzt, die als Frau quasi als Pionierin in der männerdominierten Welt der Naturwissenschaften agiert. Für sie ist die Kernspaltung ein vielversprechender Energielieferant der Zukunft, doch hinter ihrem Rücken benutzt das Hitlerregime die Forschungsdaten zum Bau einer Atombombe. Durch Sabotage fliegt die ganze Versuchseinheit in die Luft. Margaretes Kollege, der Vater ihres ungeborenen Kindes, stirbt, und sie selbst muss fliehen, weil die Gestapo ihr die Schuld anhängen will. Vielleicht ist der Anfang des Romans ein wenig zu schleppend, aber dann wird die Handlung immer schneller und actionreicher. Margarete muss nämlich nicht nur ihr eigenes Leben retten, sondern sie will auch verhindern, dass diese gewaltige Bombe in die Hände der Nazis gerät. Mit von der Partie ist ein gewiefter Ex-Freund und ein brummiger Feuerwehrmann mit seiner psychisch gestörten Frau. Alle bieten sehr viel Raffinesse auf, um sich immer wieder aus schier ausweglosen Situationen zu retten. Jasmin Shaudeen macht einen sehr guten Job als Sprecherin. Durch sie wird die Story erst richtig lebendig.

  • drawe

    aus Landau

    4/5

    30.07.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Rasanter Thriller vor düsterem Hintergrund

    Mein Hör-Eindruck: Im Juni 1942 kam es im Physikalischen Institut der Universität Leipzig zu einem folgenschweren Unfall. Die Universität Leipzig war eine von vier wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich am sog. Uran-Projekt beteiligten. Einige Jahre vorher war die Kernspaltung entdeckt worden, und im Rahmen des Uran-Projekts sollte ein Versuchs-Kernreaktor gebaut und die Nutzbarmachung der Kernspaltung untersucht werden. Dahinter stand natürlich die Überlegung einer militärischen Nutzung. Der Unfall im Leipziger Institut zerstörte den Reaktor jedoch gründlichst. Diesen Hintergrund nutzt der Leipziger Autor Paul Schüler, aber er geht frei mit diesen historischen Tatsachen um, die ihn offensichtlich zu diesem Roman inspiriert haben. Im Mittelpunkt steht die junge Physikerin Dr. Margarethe von Brühl, der „ihr“ Reaktor während einer Versuchsreihe (die der Autor sehr laientauglich erklärt!) explodiert. Dieser Unfall hat weitreichende Folgen, und Margarethe v. Brühl gerät in ein Spinnennetz von unterschiedlichsten Interessen, und zwar persönlichen als auch politischen. Zudem wird sie einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt; Freunde entpuppen sich als Feinde und umgekehrt. Die Handlung beginnt mehrperspektivisch und nimmt nur sehr zögerlich Fahrt auf, aber dann entpuppt sie sich als rasante Räuberpistole, und der Autor lässt sich eine Aktion nach der anderen einfallen: wilde Verfolgungsjagden, drohende Erschießung, alliierter Bombenangriff, russische Partisanen etc. – filmreif bis zum finalen Showdown. Gelegentlich leidet darunter die Glaubwürdigkeit, z. B. wenn die Heldin nur im Krankenhaushemdchen aus dem schwer bewachten Krankenhaus fliehen kann oder wenn ein Folteropfer der Gestapo, nackt und halbtot geschlagen, nach seiner Befreiung problemlos wieder in der Handlung mitmischen kann. Diese filmreifen Aktionen laufen ab vor dem düsteren Hintergrund des Jahres 1942, der gekennzeichnet ist von zunehmenden Nazi-Terror und der erschöpfenden Kriegssituation. Der Autor breitet diesen Hintergrund nicht plakativ aus, sondern er setzt eher kleine Schlaglichter, mit denen er den Zeitgeist einfängt. Am Schluss des Romans klingt verhalten, aber wirkungsvoll die Frage nach der moralischen Verpflichtung von Forschung und Wissenschaft an. Das Hörbuch wurde eingelesen von Jasmin Shaudeen, die v. a. mit ihrem Berliner Dialekt für Frische sorgt.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Juni 1942. Eine junge Physikerin...

    Juni 1942. Eine junge Physikerin gerät nach einem Labor-Unfall in den Fokus der Gestapo. Wurde das Uran-Projekt absichtlich sabotiert? Wer will verhindern, dass Deutschland eine Atombombe baut? Fesselnder und faszinierender Mix aus Fakten und Fiktion.

  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    02.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    spannendes, historisches Thrillervergnügen

    Margarete von Brühl ist Wissenschaftlerin. Mit ihren männlichen Kollegen arbeitet sie an der Entwicklung einer Uranmaschine. Die Gestapo ist äußerst interessiert an den Forschungsergebnissen. Als das Labor in die Luft fliegt, kommt der junge Geliebte von Margarete ums Leben. Sabotage oder Unfall? Die Suche nach der Wahrheit bringt Margarete in Lebensgefahr

  • Bewertung

    5/5

    18.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und fesselnd

    Der Roman "1942-Das Labor" verwebt geschickt tatsächliche Ereignisse im Leipzig des Jahres 1942 und fiktionale Elemente. Der Autor schafft so eine runde Geschichte, die sehr unterhaltsam und interessant zu lesen ist, da immer wieder historische Bezüge mit eingearbeitet werden. Die wenigen handelnden Personen sind gut gezeichnet und man kann sich gut in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen. Nur kleinere Aspekte erscheinen nicht vollständig durchdacht bzw. wirken unlogisch. Die Teilnahmslosigkeit Idas und ihr plötzliches Erwachen zum Ende hin, ebenso wie die fehlenden Auswirkungen der atomaren Strahlung während des Unfalls könnten genauer geschildert werden. Insgesamt aber ein sehr lesenswerter Roman, der gut unterhält.

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