Die Konstruktion kollektiver Identitäten am Beispiel der Identitären Bewegung Deutschland Eine Analyse der wichtigsten Prozesse kollektiver Identität aus den Selbstverständnisdiskursen der Identitären Bewegung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.06.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
601 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346893413
Die Auseinandersetzung mit kollektiven Identitäten spielt, sowohl in der Bewegungsforschung als auch in vielen anderen Wissenschaftsdisziplinen (z.B. in der Psychologie, Sozialpsychologie, Philosophie uvm.) eine zentrale Rolle (vgl. Daphi 2011; Roose 2011; Haunns 2011; Rucht 2011 und 2001 zit. in: Hentges, Kökgiran, Nottbohm 2014). Eine allgemein gültige Begriffsbestimmung - weder für den Begriff "Identität", noch für den der "kollektiven Identität" - ist aber bis heute nicht gefunden. In den Politikwissenschaften haben sich u.a. Werke von Melucci (1996), Giesen (1999) und Haunns (2001; 2004; 2011) in der Auseinandersetzung mit kollektiver Identität durchgesetzt. Bereits 1996 erarbeitete Melucci die Notwendigkeit, Prozesse kollektiver Identitäten in sozialen Bewegungen zu untersuchen, heraus. Sein stärkstes Argument hierfür formulierte er wie folgt: Soziale Bewegungen seien keine gegebenen oder "natürlichen" Akteure, deshalb müssten sie die gemeinsamen Grundlagen ihres Handelns immer erst in sozialen Prozessen bestimmen. Somit erscheinen sie erst durch die Herausbildung einer gemeinsamen Handlungsorientierung als kollektive Akteure im Bild. Sie werden zu Akteuren gesellschaftlichen Wandels. Danach sind kollektive Identitäten nicht ausschließlich "natürlich" generierte Phänomene, sondern weitgehend künstliche Produkte.
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