Flammen tanzten auf dem Federkleid. Majestätisch kreiste der Feuervogel über den Ruinen der Stadt. Ein Singen ... voller Sehnsucht. Noch einmal rief er, dann zerfiel er zu Staub.
Deutschland, 1947. Anna hat alles verloren, was ihr wichtig war: Eltern, Heim und Seelenfrieden. Geblieben ist ihr lediglich Peter, ihr väterlicher Freund, der ihr seit der Nacht, in der die Bomben fielen, nicht von der Seite gewichen ist. Doch der alte Mann hütet ein Geheimnis, das ihn enger an Anna bindet als sie ahnt. Als sie loszieht, um ihr letztes Hab und Gut gegen Lebensmittel zu tauschen, gerät Anna auf einem Waldweg in undurchdringlichen Nebel und findet sich kurz darauf in Alexanders Armen wieder. Einen Herzschlag später landen sie in Silvanubis, einer magischen Parallelwelt - faszinierend und gefährlich zugleich. Eine Rückkehr in ihr altes Leben scheint unmöglich. Noch ahnen Anna und Alexander nicht, welche verheerenden Folgen ihr Zusammentreffen haben soll. Plötzlich sind ihre Schicksale unwiderruflich miteinander verknüpft.
Was, wenn es einen Plan gibt, der größer ist, als du selbst? Und was, wenn Liebe die Antwort ist?
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
nbookisch
5/5
13.09.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Eine unglaubliche Reise in eine unbekannte Welt
[Rezensionsexemplar]
Das Singen des Feuervogels
Nachdem ich das Buch beendet habe, habe ich herausgefunden, dass es hierzu bereits ein Hörbuch gibt. Da ich die Geschichte wirklich super fand, gebe ich mir das sozusagen gleich hinterher auch noch. Aber von vorne…
I n h a l t (K l a p p e n t e x t)
Deutschland, 1947. Anna hat alles verloren, was ihr wichtig war: Eltern, Heim und Seelenfrieden. Geblieben ist ihr lediglich Peter, ihr väterlicher Freund, der ihr seit der Nacht, in der die Bomben fielen, nicht von der Seite gewichen ist. Doch der alte Mann hütet ein Geheimnis, das ihn enger an Anna bindet als sie ahnt. Als sie loszieht, um ihr letztes Hab und Gut gegen Lebensmittel zu tauschen, gerät Anna auf einem Waldweg in undurchdringlichen Nebel und findet sich kurz darauf in Alexanders Armen wieder. Einen Herzschlag später landen sie in Silvanubis, einer magischen Parallelwelt – faszinierend und gefährlich zugleich. Eine Rückkehr in ihr altes Leben scheint unmöglich. Noch ahnen Anna und Alexander nicht, welche verheerenden Folgen ihr Zusammentreffen haben soll. Plötzlich sind ihre Schicksale unwiderruflich miteinander verknüpft.
M e i n e M e i n u n g
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bildgewaltig. Die Story packt einen wirklich von Anfang an. Nachdem wie das Buch begonnen hat, dachte, ich würde vielleicht etwas Probleme bekommen in die Story reinzukommen. Pustekuchen. Ich war gleich voll drin und habs geliebt.
Ich war genauso der Dynamik des Buches ausgeliefert wie Anna in Silvanubis.
Die Charaktere entwickeln sich in einem angenehmen Tempo und es macht Spaß zu sehen, wie sie nach und nach immer mehr miteinander harmonieren.
F a z i t
Dieses Buch hat mich genauso wie das Setting sehr fasziniert und wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Die Storyline zieht sich gerade durch und wir bekommen durchaus Plots, die so nicht zu erwarten waren. Ebenso wie das Ende, das mich doch zu mehr als einer Träne gerührt hat. Warum? Das lest ihr besser selbst. Für das Buch vergebe ich daher 5/5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Bewertung
aus München
5/5
01.09.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Spannender und faszinierender…
Spannender und faszinierender Auftakt einer Fantasy-Trilogie Im Jahr 1947 erlebt man, wie Anna nach dem Tod ihrer Eltern ums Überleben kämpft. Als sie wieder einmal versucht hat, ihr letztes Hab und Gut zu Essen zu tauschen, gerät sie auf dem Heimweg durch den Wald in einen mysterösen Nebel und landet zusammen mit Alex, mit dem sie da zusammengestoßen war, in der Parallelwelt Silvanubis. Dort gibt es nicht nur keine Not und Armut, sondern auch Magie und diverse magische Wesen wie Feen, Einhörner, Drachen und einen Phoenix, der in der Geschichte eine ganz besondere Rolle spielen wird. Anna und Alex finden in Silvanubis zum Glück Hilfe und Unterschlupf bei einer supernetten und reizenden Familie, mit der sie sich immer mehr befreunden. Und dort erfahren sie, daß Silvanubis in Gefahr ist – eine böse Magierin will den Leuten alle Zauberkraft nehmen. Und dies wiederum bringt Anna und Alex in große Gefahr. Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen, ich hätte sie am liebsten in einem Rutsch durchgehört. Anna und Alex werden passenderweise von einer Frau und einem Mann gelesen, so daß immer sofort ersichtlich ist, an wessen Gedankenwelt wir teilhaben dürfen. Die beiden Sprechenden haben einen grandiosen Job gemacht, ich habe ihnen sehr gerne zugehört. Die ganzen Charaktere sowie die trostlose Welt von 1947 und Silvanubis sind so plastisch geschildert, daß man alles vor seinem inneren Auge sieht. Wie schön, daß die Autorin uns auch am harten Leben von 1947 teilhaben läßt, das fand ich sehr interessant. Von mir eine klare Hörempfehlung für alle, die spannende und fantastische Geschichte in anderen Welten lieben. Ich freue mich schon riesig, bis Band 2 und 3 vertont werden, und bin da auf jeden Fall wieder dabei. Wer möchte nicht ein paar schöne Stunden in Silvanubis verbringen, und sei es nur in Gedanken.
Bewertung
aus München
5/5
01.09.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Spannender und faszinierender Auftakt einer Fantasy-Trilogie
Im Jahr 1947 erlebt man, wie Anna nach dem Tod ihrer Eltern ums Überleben kämpft.
Als sie wieder einmal versucht hat, ihr letztes Hab und Gut zu Essen zu tauschen, gerät sie auf dem Heimweg durch den Wald in einen mysterösen Nebel und landet zusammen mit Alex, mit dem sie da zusammengestoßen war, in der Parallelwelt Silvanubis.
Dort gibt es nicht nur keine Not und Armut, sondern auch Magie und diverse magische Wesen wie Feen, Einhörner, Drachen und einen Phoenix, der in der Geschichte eine ganz besondere Rolle spielen wird.
Anna und Alex finden in Silvanubis zum Glück Hilfe und Unterschlupf bei einer supernetten und reizenden Familie, mit der sie sich immer mehr befreunden.
Und dort erfahren sie, daß Silvanubis in Gefahr ist – eine böse Magierin will den Leuten alle Zauberkraft nehmen. Und dies wiederum bringt Anna und Alex in große Gefahr.
Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen, ich hätte sie am liebsten in einem Rutsch durchgehört.
Anna und Alex werden passenderweise von einer Frau und einem Mann gelesen, so daß immer sofort ersichtlich ist, an wessen Gedankenwelt wir teilhaben dürfen.
Die beiden Sprechenden haben einen grandiosen Job gemacht, ich habe ihnen sehr gerne zugehört.
Die ganzen Charaktere sowie die trostlose Welt von 1947 und Silvanubis sind so plastisch geschildert, daß man alles vor seinem inneren Auge sieht.
Wie schön, daß die Autorin uns auch am harten Leben von 1947 teilhaben läßt, das fand ich sehr interessant.
Von mir eine klare Hörempfehlung für alle, die spannende und fantastische Geschichte in anderen Welten lieben.
Ich freue mich schon riesig, bis Band 2 und 3 vertont werden, und bin da auf jeden Fall wieder dabei.
Wer möchte nicht ein paar schöne Stunden in Silvanubis verbringen, und sei es nur in Gedanken.
Bewertung
5/5
31.08.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Spannende magische Welt
Das Singen des Feuervogels hat mit seinem Klappentext meine Aufmerksamkeit erregt.
Die Geschichte startet während der Nachkriegszeit, mit allen Entbehrungen die damals an der Tagesordnung waren. Protagonistin Anna hat während des Krieges ihre Eltern verloren. Immer wieder suchen sie Albträume heim. Während einer Hamstertour trifft sie auf Alexander und landet gemeinsam mit ihm in einer Parallelwelt. Silva nubis. Ab dem Zeitpunkt ändert sich für Anna einfach alles.
Die Geschichte wird von den beiden Sprecher*innen Lisa Müller und Kevin Kasper, jeweils aus Annas und Alexanders Perspektive zum Leben erweckt. Beide Sprecher*innen fand ich in Stimmfarbe und Sprechtempo als äußerst angenehm. Anna Greco gelingt es mühelos mich in die faszinierende Welt von Silva Nubis mitzunehmen. Der Spannungsbogen ist geschickt gewoben. Als Hörer*in bleiben einem kaum Verschnaufpausen. Obwohl es er erste Band einer Trilogie ist, ist die Geschichte in sich geschlossen ohne riesigen Cliffhanger am Ende.
Fazit: Tolle Fantasy! Ich möchte gerne wissen wie es weitergeht.
Ramona Schroller
aus Klein Rönnau
5/5
28.08.2023
Hörbuch-Download (MP3)
Wie tötet man etwas Unsterbliches?
Der zweite Weltkrieg ist gerade vorbei, die Menschen in Deutschland hungern als die Verlierer. Jahre der Trümmer und Tränen sind gekommen nach dem verheerenden Krieg. Anna Peters verlor ihre Eltern während eines Bombenangriffes und lebt nun im Hinterzimmer des kleinen Spielzeuggeschäftes ihrer Familie. Geld hat sie keines, Kunden auch nicht. Nur ein alter Freund ihrer Eltern kümmert sich um sie.
Als Anna dann beschließt, Tauschhandel mit einem Bauern, der nicht weit entfernt hinter dem Wald lebt, zu führen, geschieht etwas eigenartiges: Nebel zieht auf, so dicht, dass er ihr den Atem raubt. Als sie wieder zu sich kommt, findet sie sich in der Welt Silvanubis wieder. Doch glaubte Anna, den Gefahren eines Lebens in den Trümmern entronnen zu sein, so hat sie dieses nur getauscht gegen eine andere Gefahr - eine tödliche Gefahr!
Hörbücher sind durchaus etwas entspannendes, finde ich. Man kann andere Dinge tun, während man sich vorlesen lässt. Oder man kann auch nur lauschen, vielleicht an einem Abend, wenn der Regen ums Haus peitscht, bei Kerzenlicht und einer Tasse dampfenden Tees auf dem Tisch. Kein großes Licht vonnöten, denn das Lesen übernimmt ja jemand anderes.
Silvanubis, eine Welt, die sich hinter Nebeln versteckt, in der die Kreaturen, die wir allgemein für Sagengestalten halten, tatsächlich leben und es Magie gibt, nimmt den geneigten Hörer hier in Empfang. Mit Anna und Alexander, den beiden Helden der Geschichte, lernt man nach und nach die Welt und ihre Wunder und Schrecken kennen. Vor allem zuerst einmal die Schrecken: giftige magische Pflanzen, Wölfe und eine dunkle Magierin, die die Macht an sich reißen will.
Anna, die schon bevor sie von Alexander nach Silvanubis geführt wird, von dem Feuervogel träumte, steckt in mehr als einem Zwiespalt während des Romans. Sie trauert noch immer um ihre Eltern, will das "Sonneneck", wie der Spielzeugladen ihrer Eltern heißt, nicht aufgeben. Ja, sie fühlt sich verpflichtet, dem Traum ihrer Eltern weiter zu folgen. Eine harte Entscheidung erwartet sie im Verlauf des Romans. Eine Entscheidung, die ihr nicht leicht fällt.
Trauer ist eine mächtige Emotion, wenn Schuld dazu kommt, kann sie überwältigend sein. Anna, die den Bombenangriff überlebte, bei dem ihr Elternhaus mit Vater und Mutter darin zu rauchendem Schutt wurde, fühlt sich schuldig und will den Traum weitertragen, wenn er auch nicht der ihre ist. Immer wieder stößt sie dabei darauf, dass ihre Talente nicht gerade darin liegen, Spielzeug zu verkaufen, sondern mittels Kräutern zu heilen. Aber Schuld und Trauer sind so groß, dass sie es einfach nicht fertig bringt, das zu tun, was ihr Herz ihr sagt. Sie überlebte, während ihre Eltern starben, in einem Krieg, den keiner von ihnen gewollt hat.
So wird sie schließlich vor die Entscheidung gestellt: geht sie zurück nach Silvanubis, folgt damit dem Ruf des Feuervogels und ihrem Herzen, oder bleibt sie in der in Trümmern liegenden Stadt führt das Geschäft weiter, das ihr keine Freude macht. Ausgerechnet eine Freundin bringt sie dann auf einen Mittelweg, mit dem sie leben kann.
Auch Alexander, als zweite Hauptfigur nach Anna, ebenso verstrickt in das Hier und Jetzt und dem Zauber der anderen Welt, sieht sich immer wieder im Zwiespalt, doch für ihn ist klar: Er will in Silvanubis bleiben. Auch als er von der tödlichen Gefahr erfährt, in der er und Anna schweben allein durch ihre Anwesenheit in dieser magischen Welt, ändert das nichts an seinem Entschluss, wohl aber wird ihm klar, was er für Anna empfindet und will sie in Sicherheit wissen, und sei es nur für kurze Zeit.
Ein Roman über Schuld, Trauer und Liebe ist das, was die Autorin hier präsentiert, und sie tut dies sehr einfühlsam. Anna, als die treibende Kraft des Erzählens, ihr Zwiespalt und dann die Akzeptanz dessen, was sie tun muss, stehen natürlich im Mittelpunkt. Doch auch die anderen Figuren, allen voran die Bewohner des magischen Landes selbst, sind gut und schlüssig beschrieben. Durch die Sprecher erhält auch jeder seine eigene Stimme, was einen beim Zuhören teilweise schmunzeln lässt, taucht doch plötzlich wirklich ein Gesicht aus den Tiefen des Geistes auf, geboren aus der Verwebung von Erzählung und Erzähler.
Interessant war immer wieder der Gegensatz zwischen dem in Trümmern liegenden Deutschland und Silvanubis. Anna, die darüber nachdenkt, wie schade es ist, dass man all die Nahrung, die es dort gibt, nicht durch die Nebel in die "Realität" bringen kann, um die Hungernden zu speisen. Alexander, der trotz seiner Entscheidung seine Mutter und seine Schwester vermisst und das Abenteuer Silvanubis mit ihnen teilen will. Und schließlich auch der Zwiespalt zwischen Anna und Alexander: Er, der schnell begreift, was er fühlt; sie, die sich dagegen sträubt, sich aber schließlich ergibt.
Und über allem droht die Gefahr durch die Zauberin Kira, die die Macht an sich reißen will, die Tore zur "Außenwelt" schließen und die Magie allein für sich haben will. Eine interessante Parallele, die auch Anna an einer Stelle auffällt und sie Kira gegenüber erwähnt, doch die ist zu verblendet durch ihr Machtgelüst, dass sie ihr Verderben nicht sieht. Und der Leser fiebert mit, wenn doch die einfache Frage gar nicht gestellt wird: Wie tötet man etwas, was ewig lebt?
Ein gelungener und schöner Auftakt zu diesem Zyklus.
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