Architektonische Aufbrüche an Rhein und Ruhr. Kollektive Architektur oder Ausdruck bürgerlicher Eitelkeit?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
470 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346899972
Das Rheinland verfügt über eine enorme Vielfalt an Architektur. Von mittelalterlichen Stadtkernen, über barocke Schlösser bis hin zu repräsentativen Gründerzeitfassaden in den Großstädten an den Flüssen Rhein und Ruhr zeichnet sich ein breites bauliches Spektrum innerhalb dieser Kulturlandschaft ab. Doch besonders die Zeit der Weimarer Republik, also zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und der nationalsozialistischen "Machtergreifung" ab 1933, sticht als Phase architektonischer Aufbrüche hervor. Waren doch mit der ersten deutschen Republik große politische und gesellschaftliche Erwartungen verbunden, so diente auch die Architektur als Spiegel der Zeit und der damit verbundenen Umbrüche. Vor allem das "Neue Bauen", das heute besonders durch Zentren wie das "Bauhaus" und das "Neue Frankfurt" auch international bekannt ist, erfuhr in intellektuellen und avantgardistischen Kreisen eine große Aufmerksamkeit und prägte weithin das deutsche Verständnis des architektonischen und kulturellen Begriffs der "Moderne".
Der erste Teil der Arbeit wird die Bewegung und die Ideen des "Neuen Bauen" abbilden und dabei den Fokus auf die Konzeption des "neuen Menschen" legen. Der zweite Teil wird daran anschließend einen Bogen zur Anwendung des "Neuen Bauen" im Rheinland schlagen, um in einer Gegenüberstellung von Individualhäusern und Siedlungsbau den sozialen Charakter des "Neuen Bauen" zu ermitteln. Beim Siedlungsbau soll vor allem das sogenannte "Kölner Modell" im Zentrum der Betrachtungen stehen. Dabei wird sich diese Arbeit, aufgrund der Vielzahl von Gebäuden und zu Gunsten der Kompaktheit, auf einige Beispiele begrenzen. Das letzte Kapitel wird die gesellschaftliche Resonanz im Rheinland aufgreifen, umso mögliche Diskrepanzen zwischen den sozialen Schichten zu beschreiben und ein Fazit formulieren.
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