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Kritik der Inneren Führung Eine Konzeption der Wehrhaftigkeit in der Demokratie

2

16,80 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

08.06.2023

Verlag

Miles-Verlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,9 cm

Gewicht

203 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96776-068-2

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Paperback

Erscheinungsdatum

08.06.2023

Verlag

Miles-Verlag

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

22/15,5/0,9 cm

Gewicht

203 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96776-068-2

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Auf Augenhöhe

Bewertung am 13.08.2023

Bewertungsnummer: 1999763

Bewertet: Buch (Paperback)

Augenhöhe Die „Innere Führung“ bedarf einer neuen starken Erzählung, fordert Wanninger! Verständlich, überlassen wir in einer sich zunehmend säkularisierenden Welt nicht seit über 30 Jahren die grundlegend ethische Auseinandersetzung zu Macht, Frieden und Verantwortung Erzählungen wie Star Wars, Ninjago, und anderen Superhelden? Die Gründerväter der Inneren Führung hatten eine wirkmächtige Erzählung durchlebt und versuchten, mit der Idee des „Staatsbürger in Uniform“ eine unverführbare Persönlichkeit herauszubilden, die - offen für demokratischen Wandel - die natürliche Solidarität zu anderen Menschen lebt. Zu Recht mahnt Wanninger, einer Erzählung, die nur aus Fakten besteht, fehlt die innere Bereitschaft des Sich-Hinwenden-Wollens. Statt die Innere Führung zeitgemäß zu verwässern, lädt Wanninger ein, sich erst einmal die Belastbarkeit der zurückliegenden Annahmen und Voraussetzungen im Detail anzuschauen. Beherzt schubst er uns aus den Trampelpfaden abgenickter Selbstverständlichkeiten und fordert hartnäckig die Auseinandersetzung. Denn das braucht unsere Gesellschaft, bewusste Auseinandersetzung worauf belastbare Wehrhaftigkeit in unserer Demokratie aufbaut! Diesem mutigen Ansinnen gelten meine fünf von fünf Sternen, auch wenn ich mir im letzten Teil des Buches mehr sprachliche Disziplin gewünscht hätte. Einer Vorlesung gleich baut Wanninger, ohne uns zu bevormunden, Augenhöhe zu seiner Leserschaft auf. Nicht jeder fand vielleicht die Zeit, die Publikationen der letzten Jahre zum Thema ‚Innere Führung‘ gelesen zu haben. Mit geschickten Fragen lenkt er uns durch Geisteswissenschaft und endet nicht vor Böckenförde oder Küng. Keineswegs vergisst Wanninger, den Wert komplementären Erzählens zu betonen, und scheut dazu auch nicht, einen Exkurs über die Watzlawschen Axiome einzuarbeiten. Verstiegen? Nö, gewagt! Letztlich geht es um nichts Geringeres als unsere DNA der Wehrhaftigkeit einerseits und dem Gewaltmonopol unseres Staates auf der anderen Seite. „Ohne Herausforderungen und das Durchleben und Durchdenken von Gegensätzlichkeiten bilden sich keine Werte.“ Bei all dem Durchdenken entrang sich mehr als einmal mein Seufzen „Wo ist mein Lichtschwert …!“ Doch sich in fremde Galaxien fortzuwünschen, hilft weder unserer inneren noch äusseren Sicherheit. Eine fundierte Debatte um Innere Führung hingegen hilft gewaltig!

Auf Augenhöhe

Bewertung am 13.08.2023
Bewertungsnummer: 1999763
Bewertet: Buch (Paperback)

Augenhöhe Die „Innere Führung“ bedarf einer neuen starken Erzählung, fordert Wanninger! Verständlich, überlassen wir in einer sich zunehmend säkularisierenden Welt nicht seit über 30 Jahren die grundlegend ethische Auseinandersetzung zu Macht, Frieden und Verantwortung Erzählungen wie Star Wars, Ninjago, und anderen Superhelden? Die Gründerväter der Inneren Führung hatten eine wirkmächtige Erzählung durchlebt und versuchten, mit der Idee des „Staatsbürger in Uniform“ eine unverführbare Persönlichkeit herauszubilden, die - offen für demokratischen Wandel - die natürliche Solidarität zu anderen Menschen lebt. Zu Recht mahnt Wanninger, einer Erzählung, die nur aus Fakten besteht, fehlt die innere Bereitschaft des Sich-Hinwenden-Wollens. Statt die Innere Führung zeitgemäß zu verwässern, lädt Wanninger ein, sich erst einmal die Belastbarkeit der zurückliegenden Annahmen und Voraussetzungen im Detail anzuschauen. Beherzt schubst er uns aus den Trampelpfaden abgenickter Selbstverständlichkeiten und fordert hartnäckig die Auseinandersetzung. Denn das braucht unsere Gesellschaft, bewusste Auseinandersetzung worauf belastbare Wehrhaftigkeit in unserer Demokratie aufbaut! Diesem mutigen Ansinnen gelten meine fünf von fünf Sternen, auch wenn ich mir im letzten Teil des Buches mehr sprachliche Disziplin gewünscht hätte. Einer Vorlesung gleich baut Wanninger, ohne uns zu bevormunden, Augenhöhe zu seiner Leserschaft auf. Nicht jeder fand vielleicht die Zeit, die Publikationen der letzten Jahre zum Thema ‚Innere Führung‘ gelesen zu haben. Mit geschickten Fragen lenkt er uns durch Geisteswissenschaft und endet nicht vor Böckenförde oder Küng. Keineswegs vergisst Wanninger, den Wert komplementären Erzählens zu betonen, und scheut dazu auch nicht, einen Exkurs über die Watzlawschen Axiome einzuarbeiten. Verstiegen? Nö, gewagt! Letztlich geht es um nichts Geringeres als unsere DNA der Wehrhaftigkeit einerseits und dem Gewaltmonopol unseres Staates auf der anderen Seite. „Ohne Herausforderungen und das Durchleben und Durchdenken von Gegensätzlichkeiten bilden sich keine Werte.“ Bei all dem Durchdenken entrang sich mehr als einmal mein Seufzen „Wo ist mein Lichtschwert …!“ Doch sich in fremde Galaxien fortzuwünschen, hilft weder unserer inneren noch äusseren Sicherheit. Eine fundierte Debatte um Innere Führung hingegen hilft gewaltig!

Endlich ein Buch, das zum…

CarstenF. aus Krefeld am 11.08.2023

Bewertungsnummer: 2815356

Bewertet: Buch (Paperback)

Endlich ein Buch, das zum Nachdenken anregt und nicht nur ein "Kochrezept" einfordern will. Es wird sauber und schlüssig argumentiert. Manche Dinge werden ein bisschen zu oft widerholt, aber im Grund schadet das nicht. Am Ende hat man verstanden, was der Autor will. Eine mitdenkende und empathische Bundeswehr, wo Mensch und Auftrag den gleichen Wert haben.

Endlich ein Buch, das zum…

CarstenF. aus Krefeld am 11.08.2023
Bewertungsnummer: 2815356
Bewertet: Buch (Paperback)

Endlich ein Buch, das zum Nachdenken anregt und nicht nur ein "Kochrezept" einfordern will. Es wird sauber und schlüssig argumentiert. Manche Dinge werden ein bisschen zu oft widerholt, aber im Grund schadet das nicht. Am Ende hat man verstanden, was der Autor will. Eine mitdenkende und empathische Bundeswehr, wo Mensch und Auftrag den gleichen Wert haben.

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Kritik der Inneren Führung

von Wanninger Thomas

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