Konzeption einer Input-Output-Tabelle für die Region Ostwestfalen-Lippe
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
11.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
73 (Printausgabe)
Dateigröße
641 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346904867
Es ist unbestritten, dass das Wirtschaftsleben in seiner Komplexität nur schwer und lediglich erforderlichenfalls reduzierbar ist auf monokausale Zusammenhänge. In seiner Vielfältigkeit ist es von multifaktoriellen Effekten geprägt, insbesondere von Anstoß-, Mitzieh- und Rückkoppelungseffekten in der Produktionssphäre. Um diese kenntlich zu machen, bedient man sich der Input-Output-Analyse (IO-Analyse), deren essentieller Baustein eine Input- Output-Tabelle (IO-Tabelle) ist. Ferner ist die IO-Tabelle ein Instrument, um die komplexen wechselseitigen Verflechtungsstrukturen des Wirtschaftslebens abbilden zu können.
Um das Ziel der Arbeit zu erreichen, bedarf es einer theoretischen Fundierung (Abschnitt 2), in deren ersten Teil (Abschnitt 2.1) auf den Aufbau einer IO-Tabelle eingegangen wird. Es wird eine verkürzte IO-Tabelle betrachtet, d. h. es handelt sich hier um ein offenes statisches Leontief-Modell (Mengenmodell). Die IO-Tabelle in diesem Abschnitt wird tendenziell anwendungsorientiert umschrieben, da es sich in dieser Arbeit letztlich um die Umsetzung einer Tabellenkonzeption handeln soll. Darauffolgend wird auf verschiedene Typen regionaler IO-Tabellen (RIO-Tabellen) eingegangen (Abschnitt 2.1.1), und anschließend werden wichtige Determinanten des Aufbaus einer RIO-Tabelle herausgearbeitet (Abschnitt 2.1.2). Abgeschlossen wird die Fundierung mit einer Darstellung vielfältiger Nutzungsmöglichkeiten von RIO-Tabellen (Abschnitt 2.2), wobei die mittels der modellmäßigen Auswertung gewonnenen Erkenntnisse über direkte und indirekte Effekte exogener Variablenänderungen hervorstechend sind.
Abschnitt 3 beleuchtet verschiedene Erstellungsmöglichkeiten von RIO- Tabellen. Der Fokus liegt hier auf modellmäßigen Methoden (Abschnitt 3.1), beginnend mit der klassischen derivativen Methode und abschließend mit der ENTROP-Methode, die im Zusammenhang mit der Erstellung von RIO-Tabellen noch verhältnismäßig ungeläufig ist. Darüber hinaus wird noch auf die (quasi-)originäre Methode eingegangen (Abschnitt 3.2). Die Arbeit schließt mit Abschnitt 4, in dem ein Fazit gezogen und ein Ausblick unternommen wird.
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