Goethes 'Bekenntnisse einer Schönen Seele' Eine Untersuchung des pietistischen Einflusses Susanna von Klettenbergs auf Goethes Verständnis einer 'Schönen Seele' am Beispiel des sechsten Buches in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
685 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346906960
Der Begriff der "Schönen Seele" als Schlüsselbegriff der Weimarer Klassik findet sich neben philosophischen Schriften - z.B. Wielands "Was ist eine schöne Seele?" oder Schillers "Über Anmut und Würde" (1793) - als Charaktertypus eines Protagonisten in klassischen Werken wieder. In Goethes Bildungsroman "Wilhelm Meisters Lehrjahre" (1795/96) fällt dem Protagonisten Wilhelm im sechsten Buch die Lebenserzählung einer (fiktiven) Stiftsdame in die Hand. Diese gewährt in den "Bekenntnissen einer schönen Seele" Einblick in ihren weltlichen und geistlichen Werdegang. Insbesondere spirituelle Gedanken gewinnen an Relevanz und werden an dieser Stelle zum elementaren Gesichtspunkt einer Schönen Seele.
Um das Denken Goethes und die damit verbundenen Ideale besser fassen zu können, wird anhand besagter Erzählung ein Blick auf Goethes Vorstellung der Schönen Seele im Kontext der Weimarer Klassik geworfen. Im Zentrum steht dabei die Frage, welches Verständnis einer Schönen Seele durch die Bekenntnisse der fiktiven Stiftsdame bei Goethe impliziert wird und welche Rolle Pietismus und christlicher Glaube dabei spielen. Vor allem Goethes enge Freundschaft zu Susanna von Klettenberg, einer tiefgläubigen Stiftsdame, deren Äußerungen und Manuskripte maßgeblich als Vorlage für die "Bekenntnisse" dienten, ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die Berücksichtigung der Vita von Klettenbergs sowie Goethes eigener Blick auf seine Freundin, können helfen, ihren pietistischen Einfluss auf Goethes Darstellung der Schönen Seele zu bewerten. Und wie grenzt sich "Goethes Schöne Seele" nun von Schillers Verwendung des Begriffes ab?
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice