Sind Bildungseinrichtungen eine Belastung für hochsensible Kinder? Zu viel, zu laut, zu intensiv
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
1706 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346908117
"Normalsensible könnten von Hochsensiblen lernen, innezuhalten, mehr zu reflektieren, nachzudenken bevor man handelt, und sich manchmal etwas zurückzunehmen". Erst seit wenigen Jahren ist die Besonderheit Hochsensibilität in der Gesellschaft präsent geworden. In letzter Zeit gewinnt es jedoch mehr an Bedeutsamkeit, welches womöglich daran liegt, dass die Literatur zu dem Themengebiet stetig zunimmt. Rund 15 bis 20 Prozent der Menschheit sind nach aktuellen wissenschaftlichen Studien hochsensibel. Sogar Tiere haben diesen Wesenszug zum gleichen Prozentsatz wie Menschen. Hochsensibilität ist vererbbar und der Prozentwert des auftretenden Charakterzuges liegt bei Mädchen und Jungen gleich hoch. Es ist eine Persönlichkeitseigenschaft, welche sich begründend um eine andere Form der Informationsverarbeitung im Gehirn handelt. Die veränderte Reizverarbeitung hat Auswirkungen auf den Körper, Geist und die Seele. Das vegetative Nervensystem hochsensibler Menschen ist hoch erregbar, wodurch sie anfälliger für psychische Belastungen sind. Sie pendeln zwischen einem Leben mit Dauerstress und einem Gefühl innerer Verbundenheit und Stimmigkeit.
Betroffene nehmen demnach äußere und innere Reize verstärkter wahr, als Normalsensible. Sie reagieren intensiv auf Geräusche, Gerüche, Stimmungen und Gemütslagen von deren Zeitgenossen. Zudem machen sie sich häufig Gedanken, nicht selten sorgenschwere, über sich selbst und deren Umgang mit ihren Mitmenschen. Hochsensible Persönlichkeiten besitzen nahezu keinen Filter für deren Umgebung, sowie ihren Wahrnehmungen. Das Leben empfinden sie demnach häufig als anstrengend und belastend. Betroffene sind sehr feinfühlend, besitzen häufige Selbstzweifel und sind nicht selten von Unsicherheiten geplagt. Zudem fühlen sie sich von der Gesellschaft häufig nicht ernst genommen, nicht verstanden und angenommen. Oftmals erhalten sie von ihren Mitmenschen Ratschläge wie: "Zieh dich nicht immer zurück!", "Lade dir nicht immer die Probleme anderer auf!", "Übertreibe doch nicht immer so!", oder "Bezieh doch nicht immer alles auf dich!".
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