• Ich war zu jung, um zu hassen. Meine Kindheit in Auschwitz
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Ich war zu jung, um zu hassen. Meine Kindheit in Auschwitz

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

14661

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

192

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

14661

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2024

Verlag

Heyne

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,4 cm

Gewicht

322 g

Originaltitel

La bambina che non sapeva odiare

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21867-3

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Wer tut einem Kind so etwas an?

Bewertung aus Attenhofen am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2134025

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die kleine Luda lebt schon eine ganze Weile im Wald. Sie kann sich nicht so recht an ein richtiges Zuhause erinnern. Doch es gefällt ihr im Wald gut. Wenn sie nur nicht immer vor den Deutschen davonlaufen müssten. Ihre Eltern sind Partisanen in Belarus. Sie wollen weder einen kommunistischen noch einen faschistischen Staat unterstützen. Sie wollen einfach frei sein. Und dafür setzen sie sich mit aller Kraft ein, riskieren ihr Leben. Ludas Vater ist schon eingezogen worden, als sie und ihre Mutter gefangengenommen werden und nach Birkenau kommen. Auch ihre Großeltern sind dabei, sie werden aber gleich nach der schrecklichen Zugfahrt vergast. Mutter und Tochter werden getrennt, dabei ist Luda erst drei Jahre alt. Am schlimmsten für sie sind die Besuche Mengeles in ihrer Baracke, da versteckt sie sich immer so schnell sie kann. Denn wen er für seine Versuche auswählt wird, kehrt entweder gar nicht oder fast tot zurück. Am Ende ist Luda das Kind, das Ausschwitz am längsten überlebt. Sie verbringt dreizehn Monate dort, bis das Konzentrationslager von den Russen befreit wird. Doch sie kann ihre Mutter nicht finden. Dem kleinen Mädchen wird gesagt, dass ihre Mutter tot ist. Knapp fünf Jahre alt, hat dieses Mädchen Schlimmeres erlebt als der gewöhnliche Mensch in seinem ganzen Leben. Wie kann das Leben nach einer solchen Erfahrung weitergehen? Wie wirkt sich das Erlebte auf diesen kleinen Menschen aus? Vor allem aber, wird sie ihre eigentliche Familie jemals finden? Dieses berührende Buch ist ungeheuer wichtig. Sprachlich brillant, geben Wortbilder und Gedankenfetzen sehr gut das Erleben dieses kleinen Kindes an einem furchtbaren Ort wider. Sehr interessant ist auch Ludas weitere Lebensgeschichte, die zur Lidia umgetauft wird. Ihre Gefühle und Gedanken als Überlebende werden sehr gut geschildert; das Bedürfnis Essen aufzubewahren, das Loch der Sehnsucht nach ihrer Mutter im Herzen, das Einleben als verschrecktes Kind in einem neuen Zuhause. Fazit: Dieses Buch ist sehr lesenswert und erzählt von einer wichtigen und schrecklichen Erfahrung, die nicht vergessen werden darf. Sehr empfehlenswert!
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Wer tut einem Kind so etwas an?

Bewertung aus Attenhofen am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2134025
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Die kleine Luda lebt schon eine ganze Weile im Wald. Sie kann sich nicht so recht an ein richtiges Zuhause erinnern. Doch es gefällt ihr im Wald gut. Wenn sie nur nicht immer vor den Deutschen davonlaufen müssten. Ihre Eltern sind Partisanen in Belarus. Sie wollen weder einen kommunistischen noch einen faschistischen Staat unterstützen. Sie wollen einfach frei sein. Und dafür setzen sie sich mit aller Kraft ein, riskieren ihr Leben. Ludas Vater ist schon eingezogen worden, als sie und ihre Mutter gefangengenommen werden und nach Birkenau kommen. Auch ihre Großeltern sind dabei, sie werden aber gleich nach der schrecklichen Zugfahrt vergast. Mutter und Tochter werden getrennt, dabei ist Luda erst drei Jahre alt. Am schlimmsten für sie sind die Besuche Mengeles in ihrer Baracke, da versteckt sie sich immer so schnell sie kann. Denn wen er für seine Versuche auswählt wird, kehrt entweder gar nicht oder fast tot zurück. Am Ende ist Luda das Kind, das Ausschwitz am längsten überlebt. Sie verbringt dreizehn Monate dort, bis das Konzentrationslager von den Russen befreit wird. Doch sie kann ihre Mutter nicht finden. Dem kleinen Mädchen wird gesagt, dass ihre Mutter tot ist. Knapp fünf Jahre alt, hat dieses Mädchen Schlimmeres erlebt als der gewöhnliche Mensch in seinem ganzen Leben. Wie kann das Leben nach einer solchen Erfahrung weitergehen? Wie wirkt sich das Erlebte auf diesen kleinen Menschen aus? Vor allem aber, wird sie ihre eigentliche Familie jemals finden? Dieses berührende Buch ist ungeheuer wichtig. Sprachlich brillant, geben Wortbilder und Gedankenfetzen sehr gut das Erleben dieses kleinen Kindes an einem furchtbaren Ort wider. Sehr interessant ist auch Ludas weitere Lebensgeschichte, die zur Lidia umgetauft wird. Ihre Gefühle und Gedanken als Überlebende werden sehr gut geschildert; das Bedürfnis Essen aufzubewahren, das Loch der Sehnsucht nach ihrer Mutter im Herzen, das Einleben als verschrecktes Kind in einem neuen Zuhause. Fazit: Dieses Buch ist sehr lesenswert und erzählt von einer wichtigen und schrecklichen Erfahrung, die nicht vergessen werden darf. Sehr empfehlenswert!

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Ich war zu jung, um zu hassen. Meine Kindheit in Auschwitz

von Lidia Maksymowicz, Paolo Rodari

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Flynn Dresely

Thalia Coburg

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Niemals vergessen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lidia Maksymowicz ist gerade einmal drei Jahre alt als sie mit ihrer gesamten Familie ins Konzentrationslager Auschwitz verschleppt wird! Sie erlebt dort ihre Kindheit unter grausamen Bedingungen, ihre Mutter sieht sie nur ab und zu die Geschwister und Großeltern sind seid der Ankunft nicht mehr gesehen worden. Doch wie durch ein Wunder überlebt sie die Schreckensjahre und Doktor Mengele, der es besonders auf kleinere Kinder abgesehen hat. Kurz vor Kriegsende kommt dann die lang ersehnte Rettung, durch die Rote Arme, die immer weiter vorgerückt ist und das Lager von den Deutschen befreien konnte. Nun berichtet Lidia in ihrem Buch erstmals von den schrecklichen Erlebnissen, die sie bis Heute prägen und sie hat eine Botschaft die ihr am Herzen liegt, dass nie vergessen wird was damals passiert ist dafür steht sie bis heute aktiv ein und erzählt ihre Geschichte den jungen Generationen. Denn Nie wieder wahr nie so wichtig wie jetzt!
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Niemals vergessen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lidia Maksymowicz ist gerade einmal drei Jahre alt als sie mit ihrer gesamten Familie ins Konzentrationslager Auschwitz verschleppt wird! Sie erlebt dort ihre Kindheit unter grausamen Bedingungen, ihre Mutter sieht sie nur ab und zu die Geschwister und Großeltern sind seid der Ankunft nicht mehr gesehen worden. Doch wie durch ein Wunder überlebt sie die Schreckensjahre und Doktor Mengele, der es besonders auf kleinere Kinder abgesehen hat. Kurz vor Kriegsende kommt dann die lang ersehnte Rettung, durch die Rote Arme, die immer weiter vorgerückt ist und das Lager von den Deutschen befreien konnte. Nun berichtet Lidia in ihrem Buch erstmals von den schrecklichen Erlebnissen, die sie bis Heute prägen und sie hat eine Botschaft die ihr am Herzen liegt, dass nie vergessen wird was damals passiert ist dafür steht sie bis heute aktiv ein und erzählt ihre Geschichte den jungen Generationen. Denn Nie wieder wahr nie so wichtig wie jetzt!

Flynn Dresely
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N. Canje

Thalia Dessau – Rathaus-Center

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine tolle Frau, die gegen das Vergessen ihre Geschichte erzählt. Ich durfte Sie 2019 in Krakau kennenlernen. Damals erzählte sie Ihre Geschichte jungen Menschen die danach ergriffen den Raum verließen. Schön, dass sie ihre Erinnerungen nun zu Papier gebracht hat.
5/5

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Eine tolle Frau, die gegen das Vergessen ihre Geschichte erzählt. Ich durfte Sie 2019 in Krakau kennenlernen. Damals erzählte sie Ihre Geschichte jungen Menschen die danach ergriffen den Raum verließen. Schön, dass sie ihre Erinnerungen nun zu Papier gebracht hat.

N. Canje
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