Inwiefern gilt für Staaten das Völkerrecht? Die Flexibilität von Souveränitätsnormen anhand der "Operation Iraqi Freedom"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346913821
In dieser Arbeit habe ich mich auf die Souveränitätsnorm konzentriert, da dieses Prinzip einen zentralen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben zwischen staatlichen Akteuren im internationalen Bereich gewährleistet. In der Realität ist das Konzept der Souveränität jedoch nicht immer in gleicher Weise anwendbar. Selektivität und die Schaffung von Territorien mit unterschiedlichem Souveränitätsgrad untergraben das Völkerrecht und senken die Hürde für die Anwendung von Gewalt durch staatliche und nichtstaatliche Akteure. Genau dies möchte ich anhand des Beispiels der US-Intervention im Irak, der "Operation Iraqi Freedom", verdeutlichen. Dabei soll die folgende Forschungsfrage beantwortet werden: Inwiefern konnte die Intervention der USA im Irak durch die Flexibilität von Souveränitätsnormen diskursiv ermöglicht werden?
Im Folgenden werde ich folgendermaßen vorgehen, zunächst werde ich die Normen und das Normverständnis in der Theorie sowie auch gesondert die Souveränitätsnorm beschreiben. Die Grundlage hierfür sind zahlreiche wissenschaftliche Artikel, aus denen ich verschiedene Konzepte vorstellen werde. Zweitens werde ich anhand der Methode der Diskursanalyse von Doty zeigen, wie ideelle Faktoren in Texten diskursiv analysiert werden können. Drittens werde ich bei der Analyse nach einem kurzen empirischen Kontext die Methode von Doty anwenden, um zu untersuchen, wie Bush in seiner Rede "address to the nation" die folgenden Akteure konstruiert: 1. die Vereinigten Staaten, 2. Saddam Hussein und 3. das irakische Volk. In diesem Abschnitt werde ich auch auf das Verständnis von Normen und Souveränität zurückkommen und es auf dieses empirische Beispiel anwenden. In der Schlussfolgerung werde ich reflektierend darstellen, wie die US-Intervention im Irak diskursiv durch die Flexibilität von Souveränitätsnormen ermöglicht wurde.
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