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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2526

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.11.2023

Beschreibung

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ePUB

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Verkaufsrang

2526

Erscheinungsdatum

01.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Dateigröße

4116 KB

Übersetzt von

Andreas Jäger

Sprache

Deutsch

EAN

9783641307516

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Netter Versuch, nur leider nicht gelungen

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 11.02.2024

Bewertungsnummer: 2128454

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vermisste Personen, ein Thema, das sehr oft Kriminalromanen zugrunde liegt, deren Story sich mit einem Cold Case beschäftigt. Schaut man sich aktuelle Neuerscheinungen an, fällt die Häufung dieser Thematik vor allem in den nordischen Krimis auf. So auch in „Reykjavik“, Co-Produktion des mit seiner Hulda-Trilogie und Dark-Iceland-Reihe erfolgreichen Autors Ragnar Jónasson und der isländischen Premierministerin Katrín Jakobsdóttir, die sich beide dem Erbe Agatha Christies verpflichtet fühlen. Ausgangspunkt dieses Romans ist das Jahr 1956, in dem Lára Marteinsdóttir, eine Fünfzehnjährige, die einen Sommerjob als Haushaltshilfe bei einem wohlhabenden Ehepaar angenommen hat, überraschend ihre Stelle aufgibt und von da an spurlos verschwunden ist. Ein junger Polizist kümmert sich um den Fall, allerdings mit wenig Erfolg, da offenbar seine Vorgesetzten alles daran setzen, die Ermittlungen zu behindern. Bis 1986 ein Journalist auf diesen Fall aufmerksam wird und zu graben beginnt. Und er wird fündig. Das ist der Punkt, in der sie Story leidlich interessant wird, weniger wegen des Vermisstenfalls als vielmehr wegen der Einblicke in die isländische Gesellschaft, die zu dieser Zeit nicht nur einige grundlegende Veränderungen durchläuft, sondern auch wegen des großen Interesses der Weltöffentlichkeit, die das bevorstehende Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow hervorruft. Aber das reicht auch leider nicht für eine positive Bewertung dieses über weite Strecken langatmigen Buches aus, dessen Auflösung leider enttäuscht, da sie schon nach den ersten Seiten ersichtlich ist. Netter Versuch, nur leider nicht gelungen. Agatha Christie hätte das mit Sicherheit besser hinbekommen. 2,5 von 5 (aufgerundet auf 3)
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Netter Versuch, nur leider nicht gelungen

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 11.02.2024
Bewertungsnummer: 2128454
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vermisste Personen, ein Thema, das sehr oft Kriminalromanen zugrunde liegt, deren Story sich mit einem Cold Case beschäftigt. Schaut man sich aktuelle Neuerscheinungen an, fällt die Häufung dieser Thematik vor allem in den nordischen Krimis auf. So auch in „Reykjavik“, Co-Produktion des mit seiner Hulda-Trilogie und Dark-Iceland-Reihe erfolgreichen Autors Ragnar Jónasson und der isländischen Premierministerin Katrín Jakobsdóttir, die sich beide dem Erbe Agatha Christies verpflichtet fühlen. Ausgangspunkt dieses Romans ist das Jahr 1956, in dem Lára Marteinsdóttir, eine Fünfzehnjährige, die einen Sommerjob als Haushaltshilfe bei einem wohlhabenden Ehepaar angenommen hat, überraschend ihre Stelle aufgibt und von da an spurlos verschwunden ist. Ein junger Polizist kümmert sich um den Fall, allerdings mit wenig Erfolg, da offenbar seine Vorgesetzten alles daran setzen, die Ermittlungen zu behindern. Bis 1986 ein Journalist auf diesen Fall aufmerksam wird und zu graben beginnt. Und er wird fündig. Das ist der Punkt, in der sie Story leidlich interessant wird, weniger wegen des Vermisstenfalls als vielmehr wegen der Einblicke in die isländische Gesellschaft, die zu dieser Zeit nicht nur einige grundlegende Veränderungen durchläuft, sondern auch wegen des großen Interesses der Weltöffentlichkeit, die das bevorstehende Treffen zwischen Ronald Reagan und Michail Gorbatschow hervorruft. Aber das reicht auch leider nicht für eine positive Bewertung dieses über weite Strecken langatmigen Buches aus, dessen Auflösung leider enttäuscht, da sie schon nach den ersten Seiten ersichtlich ist. Netter Versuch, nur leider nicht gelungen. Agatha Christie hätte das mit Sicherheit besser hinbekommen. 2,5 von 5 (aufgerundet auf 3)

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eher Krimi, aber ein guter

Anita aus Bonn am 26.12.2023

Bewertungsnummer: 2094935

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es? Ein Mädchen verschwindet 1956 von einer Insel, sie wurde nie wieder gefunden. Ein Reporter lässt dreißig Jahre später nicht locker und recherchiert zu den Ermittlungen damals. Worum geht es wirklich? Macht, Schweigen und kein Vergessen Lesenswert? Ja, hat mir sehr gut gefallen. In großen zeitlichen Sprüngen wir das Versprechen skizziert, das sich zu einem Cold Case entwickelt und nie gelöst werden konnte. Im Jahr 1986 beginnt jedoch ein junger Reporter erneut zu recherchieren und entdeckt Dinge, die bis dahin nicht bekannt waren. Er ahnt dabei gar nicht, in welche Gefahr er sich begibt. Insgesamt würde ich das Buch eher als Krimi beschreiben, für Thriller fehlte mir jetzt die konkrete Spannung und Action. Aber das mindert das Lesevergnügen nicht. Sprachlich gefällt mir das Buch gut (übersetzt von Andreas Jäger) und auch der Spannungsbogen ist gut gelungen. Überraschend gibt es bei der Hälfte des Buchs eine Wendung, die die Geschichte ganz anders werden lässt. Hat mir gefallen, hat jedoch auch die Handlung in die Länge gestreckt. Dadurch, dass der Hauptteil der Geschichte in den 90er Jahren spielt, erfährt man ziemlich viel über die damalige Zeit, über historische Ereignisse und über ein Island der Vergangenheit. Trotzdem fühlt es sich nicht wie ein historischer Krimi an, denn dafür ist es einfach viel zu nah an unserer heutigen Zeit. Die Protagonist*innen waren sympathisch und angenehm, ihrer Geschichte zu folgen hat Spaß gemacht und sie wirkten durchweg realistisch und menschlich. Auch der Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen war gelungen und gute nachvollziehbar. Ich hätte mir zwischendrin gewünscht, dass die Handlung noch einmal in die Vergangenheit springt und man dort vielleicht noch mehr erfährt. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, wirkte aber auch stimmig. Ich hatte das Gefühl, dass die damalige Zeit sehr gut dargestellt wird und die beiden Autor*innen das wirklich sehr realistisch wiedergeben konnten. Zusammenfassend hat mir das Buch echt gut gefallen, man darf nur keinen Thriller erwarten.
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eher Krimi, aber ein guter

Anita aus Bonn am 26.12.2023
Bewertungsnummer: 2094935
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es? Ein Mädchen verschwindet 1956 von einer Insel, sie wurde nie wieder gefunden. Ein Reporter lässt dreißig Jahre später nicht locker und recherchiert zu den Ermittlungen damals. Worum geht es wirklich? Macht, Schweigen und kein Vergessen Lesenswert? Ja, hat mir sehr gut gefallen. In großen zeitlichen Sprüngen wir das Versprechen skizziert, das sich zu einem Cold Case entwickelt und nie gelöst werden konnte. Im Jahr 1986 beginnt jedoch ein junger Reporter erneut zu recherchieren und entdeckt Dinge, die bis dahin nicht bekannt waren. Er ahnt dabei gar nicht, in welche Gefahr er sich begibt. Insgesamt würde ich das Buch eher als Krimi beschreiben, für Thriller fehlte mir jetzt die konkrete Spannung und Action. Aber das mindert das Lesevergnügen nicht. Sprachlich gefällt mir das Buch gut (übersetzt von Andreas Jäger) und auch der Spannungsbogen ist gut gelungen. Überraschend gibt es bei der Hälfte des Buchs eine Wendung, die die Geschichte ganz anders werden lässt. Hat mir gefallen, hat jedoch auch die Handlung in die Länge gestreckt. Dadurch, dass der Hauptteil der Geschichte in den 90er Jahren spielt, erfährt man ziemlich viel über die damalige Zeit, über historische Ereignisse und über ein Island der Vergangenheit. Trotzdem fühlt es sich nicht wie ein historischer Krimi an, denn dafür ist es einfach viel zu nah an unserer heutigen Zeit. Die Protagonist*innen waren sympathisch und angenehm, ihrer Geschichte zu folgen hat Spaß gemacht und sie wirkten durchweg realistisch und menschlich. Auch der Umgang mit zwischenmenschlichen Beziehungen war gelungen und gute nachvollziehbar. Ich hätte mir zwischendrin gewünscht, dass die Handlung noch einmal in die Vergangenheit springt und man dort vielleicht noch mehr erfährt. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, wirkte aber auch stimmig. Ich hatte das Gefühl, dass die damalige Zeit sehr gut dargestellt wird und die beiden Autor*innen das wirklich sehr realistisch wiedergeben konnten. Zusammenfassend hat mir das Buch echt gut gefallen, man darf nur keinen Thriller erwarten.

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von Ragnar Jónasson, Katrín Jakobsdóttir

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3/5

Eine verlassene Insel und ein Mädchen, das spurlos verschwand.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein krimifall, der wie ein Roman von Agatha Christie aufgebaut ist, aber in der Atmosphäre eines isländischen Spätsommer spielt. Ein vielversprechender Journalist versucht, das Verschwinden eines jungen Mädchens vor 30 Jahren aufzuklären. Doch manchen wäre es lieber, wenn das Geheimnis berstehn bliebe.
3/5

Eine verlassene Insel und ein Mädchen, das spurlos verschwand.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein krimifall, der wie ein Roman von Agatha Christie aufgebaut ist, aber in der Atmosphäre eines isländischen Spätsommer spielt. Ein vielversprechender Journalist versucht, das Verschwinden eines jungen Mädchens vor 30 Jahren aufzuklären. Doch manchen wäre es lieber, wenn das Geheimnis berstehn bliebe.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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4/5

Was geschah im Sommer 1956 auf Viðey?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das spurlose Verschwinden der 15- jährigen Lára ist lange her doch unvergessen. Auch dreißig Jahre später hadert der zuständige Ermittler mit diesem Fall, denn trotz vielversprechender Spurenlage liefen die Nachforschungen damals ins Leere, das junge Mädchen blieb unauffindbar. Jetzt recherchiert der ehrgeizige Journalist Valur den Fall für eine Boulevardzeitung in Reykjavik, die Auflagensteigerung ist das Ziel. Er befragt Zeugen, die Eltern, geht einem anonymen Hinweis nach. Das Interesse der Öffentlichkeit ist ungebrochen, die Menschen nehmen Anteil, einige werden wachsam und versuchen zu verhindern, dass die Wahrheit an die Oberfläche kommt. Eher ein stilles und abgründiges Wasser denn ein rätselhafter und spannender Island-Thriller. Land und Leute wirken als wichtige Hauptakteure mit, man wähnt sich dort.
4/5

Was geschah im Sommer 1956 auf Viðey?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das spurlose Verschwinden der 15- jährigen Lára ist lange her doch unvergessen. Auch dreißig Jahre später hadert der zuständige Ermittler mit diesem Fall, denn trotz vielversprechender Spurenlage liefen die Nachforschungen damals ins Leere, das junge Mädchen blieb unauffindbar. Jetzt recherchiert der ehrgeizige Journalist Valur den Fall für eine Boulevardzeitung in Reykjavik, die Auflagensteigerung ist das Ziel. Er befragt Zeugen, die Eltern, geht einem anonymen Hinweis nach. Das Interesse der Öffentlichkeit ist ungebrochen, die Menschen nehmen Anteil, einige werden wachsam und versuchen zu verhindern, dass die Wahrheit an die Oberfläche kommt. Eher ein stilles und abgründiges Wasser denn ein rätselhafter und spannender Island-Thriller. Land und Leute wirken als wichtige Hauptakteure mit, man wähnt sich dort.

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