Das Intervenieren von westlichen Ländern in kulturelle Praktiken der "Dritten Welt" mit Blick auf Gayatri Chakravorty Spivaks postkolonialer Theorie d Inwiefern kann das Intervenieren gerechtfertigt werden?
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
11,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
625 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346923363
Postkolonialismus bezeichnet das Nachwirken und die Kontinuitäten des Kolonialismus, welcher gewaltvolle Veränderungen in Wirtschaft, Politik und Kultur der damaligen Kolonien hinterlassen hat. Zu gegenwärtigen Problem gehören Dinge wie Armut oder unzureichende Rechtsstaatlichkeit, auf die durch das Präfix "post" aufmerksam gemacht werden soll, sodass die postkoloniale Gegenwart nur mit den Langzeiteffekten des Kolonialismus verstanden werden kann. Im Zuge des Postkolonialismus kam es zu verschiedensten theoretischen Reflexionen, bei denen grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass Denkmuster des europäischen Kolonialismus historisch gesehen nicht abgeschlossen sind und noch immer reproduziert werden. Postkoloniale Theorien sind kritische Theorien, das heißt, sie gehen auf gesellschaftliche Kalamitäten ein, indem sie diese vor historischen Hintergründen kritisch beleuchten.
Eine dieser postkolonialen Theorien legt Gayatri Chakravorty Spivak in ihrem Aufsatz "Can the Subaltern Speak?" (1988) offen, der zu den Schlüsseltexten der postkolonialen Theorie zählt. Die Theorie der Subalternität wird im Rahmen dieser Hausarbeit vorgestellt und auf das Objekt der weiblichen Genitalverstümmelung, einer Menschenrechtsverletzung, angewandt. Die kulturelle Praktik der weiblichen "Beschneidung" wird ebenfalls dargelegt. Um zu verstehen, weshalb die weibliche "Beschneidung" als eine Menschenrechtsverletzung kategorisiert wird, wird zunächst der historische Entwicklungshintergrund der Menschenrechtserklärung mit seinen westlich dominierten Einflüssen herangezogen, sodass die Bewertung der weiblichen Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice