Antisemitismus zur Zeit der Pest im 14. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.08.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
541 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346926432
Schwerpunkt dieser Arbeit ist die historische Tradition der antijüdischen Stereotypen und Agitationen darzustellen und die damit verbundenen Ursachen für die Pestpogrome zu erläutern. Den Hauptteil dieser Arbeit stellt meine Quellenanalyse zu der Quelle von dem aus Straßburg stammendenden Priester und Chronist Jakob Twinger von Königshofen dar, dabei soll der Vorwurf, dass die Juden nur aufgrund ihres Vermögens ermordet wurden im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. In meiner fachwissenschaftlichen Hausarbeit möchte ich insbesondere auf die sozialen, religiösen und wirtschaftlichen Auslöser für die Judenpogrome im spätmittelalterlichen Straßburg zur Zeit der Pest aus der Sicht von Jakob Twinger von Königshofen eingehen. Meine Forschungsfrage ist von besonderer Relevanz, da Antisemitismus seit der Antike tief in der Gesellschaft verankert ist und die selbst nicht von dem Thema betroffen sind, auf Unwissenheit und Vorurteilen stoßen. Antisemitismus ist gegenwärtig ein vieldiskutiertes und strittiges Thema, da Antisemitische Strömungen bereits in der Gesellschaft seit der Entstehung des Christentums besteht. In der hier behandelten Epoche waren die Strömungen gesellschaftsprägend, und auch bedeutend für weitere antisemitisches Gedankengut. Die antisemitischen Bewegungen lieferten den Nährboden für den nationalsozialistischen Antisemitismus und damit für den Holocaust. Die antijüdischen Entwicklungen nach den Pestpogromen festigte die Gleichgültigkeit der deutschen Gesellschaft gegenüber Antisemitismus in den nächsten Epochen.
Das Hauptziel der Arbeit ist es, zu den Unwahrheiten, die über Juden im Zusammenhang der Pestwelle verbreitet wurden, aufzuklären. Parallel dazu möchte ich mit meiner Arbeit einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Erscheinungsformen der Judenfeindlichkeit geben und damit zu einem angemessenen Verständnis des Antisemitismus beitragen.
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