,Ein Bruder für Luca' spielt in der Gegenwart. Jean, Hauptprotagonist dieser Geschichte, ist dreizehn und wohnt in Marseille, Frankreich. Mit seinem Vater hat er kein gutes Verhältnis, dafür hat er aber einen besten Freund, Marcel. Mit ihm geht er durch dick und dünn. Als die Ferien beginnen, taucht ein Fremder bei Jean's Vater auf. Jean belauscht ein Gespräch, in dem der Fremde behauptet Jean's Vater zu sein. Zu spät realisieren er und sein richtiger Vater die Situation. So fährt der Fremde wieder davon und Jean beschließt mit Marcel abzuhauen, um ihm nachzureisen. Die einzigen Anhaltspunkte: Ein Name und München, in Deutschland. Sie erleben eine spannende Reise, auf der sie sich vor Fahrkartenkontrolleuren verstecken, verprügelt werden und schließlich eine Familie kennenlernen, bei der sie vorerst wohnen können. Hauptperson dabei ist Henri, der 11-jährige Sohn. Er hilft in München nach Jean's Vater zu suchen. Dabei wird Henri von einem streunenden Hund gebissen. Als Jean seinen Vater schließlich findet, ist zunächst alles gut. Sein Vater hat zwei Adoptivsöhne; Stephan, 15 und Luca, 7 Jahre. Luca ist der spätere Hauptprotagonist der Buchreihe. Luca freut sich über seinen neuen Bruder, Stephan hingegen zeigt Jean seine Abneigung. Jean erfährt von seinem Vater wie es dazu kam, dass er bei einem falschen Vater aufwuchs. Nachdem der Vater seine Erzählung beendet hat, entschließt sich Jean für immer bei seinem richtigen Vater zu bleiben. Er möchte auch seinen ursprünglichen Namen, Alex, tragen. Bevor er sich von seinem besten Freund Marcel trennen muss, dürfen sie die Ferien in einem Feriencamp verbringen. Dort kommt es zum Showdown kommt, als Alex von seinem Ex-Vater aus dem Lager entführt und in eine Hütte gesperrt wird. Er möchte ihn zurück nach Frankreich bringen. Alex kann fliehen. Es beginnt eine spannende Flucht durch den Wald, an deren Ende, Alex bewusstlos zusammenbricht und schließ- lich von der verständigten Polizei gefunden wird. Nicht genug, erkrankt Henri plötzlich an Tollwut. Henri stirbt. Sein Vater hilft Alex den Verlust zu verarbeiten. Am Ende wird dann alles gut. Alex hat eine neue Familie. Sie begleiten Marcel zurück nach Frankreich. Wie durch ein Wunder finden sie Alex' Mutter, die nach dem vermeintlichen Tod ihres Sohnes einfach verschwunden war. Es handelt sich um eine spannende Abenteuergeschichte, die an junge Leser gerichtet ist, die gerne und geübt lesen. Das Genre greift hier sicher in den Bereich Kinder-/Jugendkrimi.
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Ein Abenteuer, um die echte Familie zu finden
Bewertung am 19.05.2025
Bewertungsnummer: 2494615
Bewertet: eBook (ePUB)
„Ein Bruder für Luca; Band 1“ mit 362 Seiten und veröffentlicht von dem #treditionverlag
Ein sehr interessantes Buch mit mehreren Plot Twists.
1. Teil:
Weil Jeans Mutter starb, lebt er bei seinem Vater, der sich gar nicht um ihn kümmert. Am letzten Schultag nach der Schule scheint sich doch alles aufzuklären. Jean ging mit seinem besten Freund Marcel und ein paar anderen freunden zum Strand, der vor ihrer Haustür lag. Am Weg hatte er einen zwischenfall mit einem Mann. Nach dem Ausflug war er überrascht, als er den selben Mann im Wohnzimmer seines Vaters sah. Dieser mysteriöse Mann hat mit seinem Vater was diskutiert und das Thema der Diskussion war, dass Jean vielleicht mit seinem Cousin ausgetauscht wurde, was bedeutet, dass entweder der mysteriöse Mann sein Vater war, oder der, mit dem er 13 Jahre lang zusammenlebte, Jeans Vater sein könnte.
2. Teil:
Jean ist dann mit Marcel ausgerissen. Einziges Problem: Es gibt eine fünfzig-fünfzig-Chance, dass dieser Mann, über den sie erfahren haben, dass er in München lebt, sein Vater ist und alles gut läuft, ODER, dieser Mann wollte irgendwie an Jean rankommen. Falls es letzteres ist, sieht es für Jean, vielleicht auch für Marcel, ziemlich schlecht aus. Sie mussten durch vier Züge dreimal umsteigen, um nach München zu kommen und zu erfahren, ob dieser Mann sein Vater ist oder nicht. Im ersten, sind sie von dem Schaffner weggerannt, da sie keine Fahrkarten hatten, im zweiten hatten sie Fahrkarten, also konnten sie sich ausruhen, im dritten wurden sie überfallen, aber im vierten trafen sie die Familie Wiesinger, die in München lebt und ihnen dort geholfen hat, aber die größte Hilfe war Henri, der Sohn der Wiesingers. Auch wenn er zwei Jahre jünger war, rettete er Jean das Leben vor einem Hund mit Tollwut.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Meine Meinung:
"Ein Bruder für Luca" ist wunderbar, vor allem gibt
es viele Änderungen der Perspektive auf Personen,
was Tom J. Schreiber gut gelungen ist.Zb.der Mann,
der sein Vater sein könnte, ging von ahnungslos, zu
mysteriös, zu Jemanden, der potenziell mehr über
Jean wusste als er selbst. Eine andere Person ging
von.. Halbwegs vertrauenswürdig, zu jemandem der nichts verrät, zu sogar einem Psychopaten und ein
anderer ging von demotiviert, zu aggressiv zu einer
Hilfe beim Entführen von jemandem Deshalb wusste
man nie, was als nächstes passiert. Beim Lesen dachte ich mir z.B: könnte Marcel von bestem Freund zu Verräter werden und werde oft das Gegenteil oder was anderes gezeigt. Ich habe Euch nur den ersten Teil des Buches ohne sein Ende erzählt, also, um es
zu erfahren, viel Spaß beim Lesen.
"Ein Bruder von Luca:…
isabellepf aus Gaggenau am 21.03.2023
Bewertungsnummer: 3003457
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Ein Bruder von Luca: Abenteuer mit Luca" von Tom J. Schreiber ist der erst Band einer ereignisreichen Reise, Suche und Abenteuer über Mut, Freundschaft und das überwinden von Ängste. Der grösste Wunsch der Freunde Jean und Marcel ist es, gemeinsam die Sommerferien zu verbringen. Doch die ständigen Konflikte zwischen Jean uns seinem Vater sind vorprogrammiert und es scheint zu eskalieren. Gemeinsam mit Marcel begibt sich Jean auf eine turbulente Reise und die Wahrheit über seine Eltern herauszufinden. Sie treffen auf Henry den sie bald als guten Freund gewinnen und schon bald wird ihnen klar, das dieser Sommer das grösste Abenteuer ihres Lebens wird. Wenn er dabei nicht immer diese toten Augen sehen würde. Jean erkennt, das mutig sein die Angst überwindet, und Freundschaft viel stärker ist als die Macht der Verzweiflung. Tom J. Schreiber entführt seine Zuhörer in einen abenteuerlichen Jugendkrimi der in seinen Bann zieht. Zugegeben wirkt der zu Anfang ziemlich langatmig interpretierte Prolog von Sabrina Beck etwas ermüdend, doch die darauffolgenden Abenteuer lassen diesen schnell in Vergessenheit geraten. Rasch fühlt man sich durch die bildhafte Erzählweise mitten im Leben von Jean und seinem besten Freund Marcel angekommen. Während ihrer ereignisreichen Reise erleben sie allerhand Abenteuer, müssen sich kleinen Gefahren stellen, Mut beweisen und sich ihren Ängsten stellen. Auch lernen sie andere Menschen kennen die schnell zu guten Freunden werden. Die Charaktere sind vielschichtig ausgearbeitet, in die man sich leicht und gut hineinversetzten kann. Besonders ihre ungleich Art passt gut zusammen, wodurch sie sich mit ihren Stärken und Schwächen gut ergänzen. Die Handlung baut sich unterhaltsam auf, steckt voller Ereignisse, ist konstant mit einem angenehmen Spannungsbogen versehen der sich gegen Ende hin kontinuierlich steigert und sogar an Tempo gewinnt. Als Zuhörer kommt man beim hören kaum zu Atem, denn die Geschichte steckt voller aufregender Erlebnisse, Ereignisse und Abenteuer. Wendungsreiche Handlungsstränge, unerwartete Überraschungen und ein Tiefschlag der zu tränen rührt, beleben die Geschichte durchgehend. Insgesamt ein mit zwölf Stunden Hörlange, zwar ziemlich lang aber dennoch sehr ereignisreich, mitreisend und spannender Krimihörspass. Empfehlenswert für Mädchen und Jungen ab zwölf Jahren.
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