Politische Gründe zur Besetzung der Falklandinseln 1982. Ein Theorietest- und vergleich unter Anwendung der Leitsätze des Neorealismus und des Intergo
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
562 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346934789
Der Falklandkrieg ist als Fall insbesondere attraktiv, da zumindest intuitiv und oberflächlich betrachtet, keine ausgewogene Verhältnismäßigkeit zwischen den möglichen Gewinnen des Aggressors und den erwartbaren negativen Konsequenzen seines Agierens besteht. Die Annahme, die Regierungsführung Argentiniens habe aus purer Ignoranz oder Irrationalität gehandelt, erscheint retrospektivisch zwar eine einfache Antwort zu liefern, greift jedoch zu kurz und schließt die zeitgenössische Gesamtsituation aus. In diesem Sinne sei die Hypothese abzuleiten, dass komplexere Gründe, als auch strukturelle Zwänge, die Kriegshandlungen fundierten, und die Entscheidung zur Annexion aus argentinischer Perspektive ein wohl überlegtes und legitimes Mittel der Außenpolitik gewesen sei.
Diese Arbeit ordnet sich in die Debatte um die Hintergründe des Entschlusses der argentinischen Regierung zur Invasion der Falklandinseln ein und soll zu dieser konstruktiv beitragen. Dabei wird die Verbindung zweier Analyseebenen unterschiedlicher Theorien der Internationalen Beziehungen vollzogen. Die Methode des Theorietests- und vergleiches wird angewandt, da in einschlägiger Fachliteratur zu dem Falklandkrieg die Hintergründe des Kriegsgeschehens zwar historisch aufgearbeitet worden sind, eine Analyse der Zusammenhänge und Ursachen des politischen Kurses Argentiniens jedoch kaum multiperspektivisch oder auf mehreren Ebenen erfolgte.
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