Eine körpersoziologische Auslegung des emotionssoziologischen Konzepts der Gefühlsregeln von Arlie R. Hochschild. Anhand des Beispiels mütterlicher Am
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
577 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346934697
Mutterschaft ist ein normativ und ideologisch höchstaufgeladenes Thema. Sie ist Objekt zahlreicher Erwartungen und Anforderungen, nahezu alle Aspekte der Mutterschaft unterliegen gesellschaftlichen Zugriffen. Neben der allgemeingültigen Norm, Frauen haben Kinder bekommen zu wollen, wird von Müttern erwartet, der Mutterschaft und ihren Kindern gegenüber durchweg positive Gefühle entgegenzubringen. Die gesellschaftlichen Zugriffe, denen Mütter ausgesetzt sind, sind dabei nicht nur ideologischer Art. Die Schwangerschaft, die Geburt, das Stillen sowie jede weitere Sorgeleistung, die im Sinne des Kindes erbracht wird involviert, beansprucht, ja setzt den Körper der Mutter voraus.
Angesichts dieser unverkennbaren Körperlichkeit der Mutterschaft wirken die gesellschaftlich vermittelten Einflüsse entsprechend auf einer körperlichen und damit gleichsam auf einer emotionalen Ebene. Die Mutterschaft sowie der mütterliche Körper sind stets emotional durchsetzt: Es geht um den liebevollen Umgang mit dem Kind, das zärtliche Umsorgen, die fürsorgliche Unterstützung und die erfüllende Mutterschaftserfahrung. Emotionen nehmen jedoch zeitweise variable und komplexe Formen an, die der emotionalen Einseitigkeit, in der Mutterschaft stilisiert wird, nicht immer entsprechen.
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