Produktbild: Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche

Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche Warum Parmesan politisch ist | Ein spannender wie unterhaltsamer Einblick in die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Italiens

6

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

51164

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1674 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Denominazione di origine inventata

Übersetzt von

Andrea Kunstmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783749906963

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

51164

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

HarperCollins eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1674 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Denominazione di origine inventata

Übersetzt von

Andrea Kunstmann

Sprache

Deutsch

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9783749906963

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  • Wedma

    5/5

    08.07.2024

    eBook (ePUB)

    Selten so viel bei einem…

    Selten so viel bei einem Sachbuch gelacht, geschmunzelt und gelächelt! Und so viele wissenswerte Dinge in Sachen italienisches Essen erfahren! Echt grandios! Es geht gleich gut los: Das Erste Kapitel mit dem Untertitel „Die italienische Küche ist noch keine fünfzig“, ist in der Hinsicht sehr aufschlussreich. Der Autor stellt die These auf: „Die italienische Küche, wie wir sie heute kennen, ist in den 1970er und 1980er Jahren entstanden.“ Er argumentiert nicht nur sachkundig, er erzählt uns seine kurze Geschichte der italienischen Küche. Diese historische Retrospektive fand ich echt kennenlernenswert. Dazu noch: Sein Humor macht so viel Spaß, dass es unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Mitunter fand ich nicht nur klare Worte bezüglich der Entwicklung der italienischen Küche. Höchstinteressante, auch schockierende Dinge waren dabei: Im Mittelalter war die Bevölkerung sehr arm und aß, was auf dem Land mit den damaligen Mitteln so erzeugt wurde. Die raffinierten Speisen der Herrschaften aber wurden durch die Straßen getragen (!), damit das Fußvolk so etwas zumindest von der Ferne zu sehen bekommt. Krass, oder? Da gibt es noch so eine These, dass die italienische Küche der Renaissance aufgehört hat zu existieren, so im 17. Jh., da die damaligen italienischen Eliten den Französischen unterlagen und fühlten sich berufen, diese sowohl in der Kleidung als auch in der Art zu speisen nachzuahmen. Und wie wir heute zu der italienischen Küche kommen, wie wir sie kennen, ist nichts anderes, schreibt Grandi, als geschicktes Vorgehen der Marketingspezialisten. Mit vielen Beispielen wurde auch diese These auch glaubwürdig belegt. Jedenfalls ist es kein Wunder, dass das Buch für große Empörung in Italien nach seinem Erscheinen vor einigen Jahren sorgte. Alberto Grandi nimmt die Lügen um die regionale italienische Küche mit langer Tradition so gekonnt sarkastisch aufs Korn! Aber toll beobachtet und prima auf den Punkt gebracht. Es macht echt viel Spaß, seinen Ausführungen zu folgen. Und diese lockere Kommunikation mit dem Leser! Gefällt mir. Auch als Hörbuch wäre es ein Vergnügen, wenn professionell, mit Sinn für Humor, vorgetragen. Hätte ich sofort geholt und gehört. Fazit: Ein Augenöffner, der seinesgleichen sucht. Sehr kennenlernenswert!

  • TontoM

    aus Luxemburg

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buon Appetito

    Wir lieben fast alle Pasta, Olivenöl und Nutella. Der Wirtschaftshistoriker Alberto Grandi erzählt die wahre Geschichte der italienischen Küche, die es so, wie wir sie kennen, erst seit etwa 50 Jahren gibt. Ihren großen Erfolg verdankt sie den Millionen italienischen Auswanderern, die sie weltweit populär machte. Das Buch liest sich wunderbar leicht, vermittelt viele Details und lädt ein zum nächsten Besuch beim Italiener.

  • TontoM

    aus Wolsfeld

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buon Appetito Wir lieben fast…

    Buon Appetito Wir lieben fast alle Pasta, Olivenöl und Nutella. Der Wirtschaftshistoriker Alberto Grandi erzählt die wahre Geschichte der italienischen Küche, die es so, wie wir sie kennen, erst seit etwa 50 Jahren gibt. Ihren großen Erfolg verdankt sie den Millionen italienischen Auswanderern, die sie weltweit populär machte. Das Buch liest sich wunderbar leicht, vermittelt viele Details und lädt ein zum nächsten Besuch beim Italiener.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    13.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pizza, Pasta, Pomodori

    Liebt ihr italienisches Essen und dessen Zutaten? Und interessiert ihr euch für kulturwissenschaftliche Zusammenhänge? Dann seid ihr bei Alberto Grandi richtig, der seinen Blick auf die Geschichte der italienischen Küchenklassiker richtet und damit im Land einen Shitstorm ausgelöst hat. Die Behauptungen, die er in den Raum stellt, sind sowohl gewagt als auch entlarvend, denn er räumt mit dem Mythos auf, das alles, was wir heute an Gerichten und Zutaten mit dem Schlagwort „Italienische Küche“ beschreiben, sich im Lauf der Jahrhunderte aus Traditionen entwickelt hat. Grandi ist Historiker mit Lehrstuhl an der Universität Parma und forscht seit Jahren an der Wirtschaftsgeschichte Italiens mit Schwerpunkt auf Herkunft der traditionellen Speisen und ihrer Zutaten. Dabei ist er auf zahlreiche Behauptungen gestoßen, die sich nicht beweisen lassen und einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Schon der Untertitel zeigt, was der Autor von den „Traditionen der italienischen Küche“ hält. Alles erfunden, weil Ergebnis einer cleveren Marketing-Kampagne aus den Siebzigern/Achtzigern, die durch die Wiederbelebung von angeblichen Traditionen die Verunsicherung im Land kompensieren sollte, die dem Ende des italienischen Wirtschaftswunders geschuldet war. Um diese Aussagen zu untermauern schaut sich Grandi die Produkte an, die mit „typisch italienisch“ assoziiert werden, und ohne die die Zubereitung der Gerichte seines Heimatlandes nicht möglich wäre. Mit Blick auf den historischen Kontext und die regionale Verortung kommt er zu dem Schluss, dass gerade bei dem, was wir als Klassiker wahrnehmen, z.B. Parmesan, Tomaten, Pasta, Olivenöl, Balsamico, die Herkunft (und manchmal leider auch Qualität) überwiegend fragwürdig ist. Ein höchst unterhaltsamer Blick auf die Geschichte der italienischen Küche. Und wer sich nun weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, findet im Anhang zwei Bibliografien mit Werken, denen Grandi seine Erkenntnisse verdankt: „Literatur, für diejenigen, die mir vertrauen“ und, wesentlich umfangreicher, mit „Literatur, für diejenigen, die mir misstrauen“.

  • Bewertung

    5/5

    26.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Marketing ist alles

    Grandi analysiert messerscharf, woher das gehypte, auf regionale Besonderheiten beruhende italienische Essen beruht. Eine Mischung aus geschichtlichen und besonders Marketing Faktoren. So fängt die uns heute bekannte Geschichte der italienischen Küche erst in den 70er Jahren an und ist in der Zeit det Wirtschaftskrise eine Art Rückbesinnung auf alte und damit bessere Zeiten. Dass es so nicht stimmen kann, daß viele, heute mit einem Herkunftssiegel geschützte regionale Produkte, eine reine Marketingerfindung sind, mag vielen nicht schmecken. Grandi beweist das mit der durchaus amüsant zu lesenden Geschichte einzelner Produkte. Dass die Produkte trotzdem gut schmecken steht außer Frage.

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    Thomas Brock

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    5/5

    26.01.2026

    eBook (ePUB)

    Wie viel Tradition hat die italienische Küche wirklich?

    Alberto Grandi ist Historiker an der Universität Parma und beschäftigt sich mit der Wirtschaftsgeschichte Italiens. Er stellt die These auf, dass viele Nationalgerichte in Wirklichkeit Erfindungen der letzten Jahre und Jahrzehnte sind. Ein spannendes Thema für alle mit Liebe zur italienischen Küche.

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