Die Pestpogrome. Judenpolitik in der Reichsstadt Regensburg zur Zeit des Schwarzen Todes (1347-1352)
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Sprache:Deutsch
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Nein
Erscheinungsdatum
11.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
2319 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346937520
Diese Pestwelle war die schlimmste Epidemie, die das mittelalterliche Deutschland und Europa heimsuchte, wobei alle zeitgenössischen Berichte ihre hohe Sterblichkeit hervorheben. Obwohl es dafür keine konkreten Beweise gab, sah die breite europäische Masse in den Juden die Schuldigen für den Ausbruch der Pest, die mit Gift gefüllte Säckchen in Brunnen geworfen und dadurch das Wasser verunreinigt hätten. Der schon im Vorfeld häufige Vorwurf der Brunnenvergiftung kam nun verstärkt auf und den Juden wurde vorgeworfen, so die Pest ausgelöst zu haben.
Dies führte in vielen Teilen Europas zu Judenpogromen ("Pestpogrome") und einer Auslöschung jüdischer Gemeinden. Als Pestpogrome wird daher eine Reihe von Aufständen zwischen den Jahren 1348 bis 1351, zur Zeit des Schwarzen Todes, gegen die jüdische Bevölkerung, bezeichnet, die auch in der vorliegenden Studie analysiert werden und dem Leser näher dargestellt werden.
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