Inwiefern ist kulturelle Aneignung moralisch verwerflich?
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.09.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
60 (Printausgabe)
Dateigröße
803 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346942531
Da kulturelle Aneignung in Deutschland ein relativ neues Themengebiet darstellt, existieren nur sehr wenige wissenschaftliche Schriften dazu. In der vorliegenden Arbeit finden folgende Schriften eine besondere Verwendung: Ethik der Appropriation von Jens Balzer, Kulturelle Aneignung von Lars Distelhorst, Was denn bitte ist kulturelle Identität? von Ursula Renz und Grenzwertig - Was in Debatten über Rassismus, Identitätspolitik und kulturelle Aneignung schiefläuft von Katharina Ceming. Die Schriften sind alle aktuell und wurden zwischen 2019 und 2022 veröffentlicht. Ergänzend hierzu werden zahlreiche Interviews, Online- Zeitungsartikel, Reportagen, Podcasts und Social-Media-Einträge verwendet.
Als Grundlage für den Hauptteil werden im zweiten Kapitel die Begriffe Kultur und kulturelle Aneignung definiert. Anschließend werden die Vier Prinzipien nach Beachcamp und Childress benannt. In diesem Rahmen werden ihre Vor- und Nachteile diskutiert sowie, warum die Wahl auf dieses ethische Konzept gefallen ist. Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt zum Einen auf zwei Varianten der kulturellen Aneignung, die problematisch sind, da sie auf Stereotypen und Ausbeutung basieren. Hierzu werden zwei Fallbeispiele und ihre Problematiken aufgeführt. Der historische Kontext wird verkürzt dargestellt, um die Kritikpunkte nachvollziehen zu können. Zum Anderen werden zwei Beispiele in den Blick genommen, in denen kulturelle Aneignung funktionieren kann. Hierzu werden ebenfalls Fallbeispiele und Voraussetzung für das Gelingen kultureller Aneignung bzw. kultureller Anerkennung - so wird die positive Form kultureller Aneignung oft bezeichnet - gegeben. Alle Argumente für und gegen kulturelle Aneignung werden mit einem Prinzip der mittleren Reichweite nach Beauchamp und Childress philosophisch legitimiert. Jedes Argument kann aufgrund der vorgegeben Beschränkungen nur unter ein Prinzip eingeordnet werden. Es ist jedoch möglich, dass mehrere Prinzipen bei einem Argument zutreffen können. Abschließend folgt das Fazit.
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