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Ein Ort für immer

«Graham Nortons bester Roman bisher.» (The Sunday Post)

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/3,4 cm

Gewicht

470 g

Beschreibung

Rezension

Leicht, aber nie seicht, und mit leisem Humor erzählt Norton eine anrührende Geschichte, die sich zu einem Krimi entwickelt. ("HÖRZU")
Eine vielschichtige und fesselnde Geschichte, die man nicht aus der Hand legen kann und die wirklich Herz hat. ("Mary Lawson")
Seine scharfe Beobachtungsgabe und seine nuancierten Charaktere sind sowieso eine Klasse für sich, aber dieser Roman ist SO lustig. Ein Vergnügen. ("Marian Keyes")
Graham Nortons bester Roman bisher. ("The Sunday Post")
Eine gelungene Mischung aus Familiendrama und Krimikomödie. Vermutlich werden Sie dieses Buch in einem Rutsch durchlesen. ("Heat")
Düster, witzig, intelligent, von der ersten Seite an spannend und großartig geschrieben (...) Wunderbar! ("Daily Mail")
Voller Wärme und Humor. ("Sunday Express")
Ein Roman über neue Anfänge und alte Geheimnisse. Norton ist der König des irischen Kleinstadtkrimis. ("Anne Griffin")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2024

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/3,4 cm

Gewicht

470 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Forever Home

Übersetzt von

Silke Jellinghaus

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00048-0

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Berührender und humorvoller Roman um die Frage: Sind wir da zuhause, wo wir wohnen?

Renas Wortwelt am 20.05.2024

Bewertungsnummer: 2204792

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Schicksal, das heutzutage sicher öfter vorkommt, als man glaubt. Plötzlich sitzt ein Partner auf der Straße, weil der andere keine Vorsorge getroffen hat. In dem Roman des irischen Autors Graham Norton, des ersten, den ich von ihm las, geht es vor allem um das, was unser Zuhause ausmacht. Für fast alle der wunderbar ausgearbeiteten Figuren stellt sich diese Frage, nicht alle finden eine Antwort. Im Mittelpunkt steht Carol, fast fünfzig und glücklich in ihrer Liebe zu dem wesentlich älteren Declan. Seit 10 Jahren lebt sie bei ihm in seinem Haus, verheiratet sind sie nicht. Denn Declans Ehefrau ist seit vielen Jahren verschwunden, er also noch gebunden. Die erwachsenen Kinder Declans, Killian und Sally, lehnen Carol ab und auch Carols Sohn Craig ist eher distanziert, lebt sein eigenes Leben fernab. Als dann Declans Demenz sehr rasch voranschreitet und Carol ihn nicht mehr allein versorgen kann, entscheiden Killian und Sally, ihren Vater in ein Pflegeheim zu geben. Und das Haus, in dem sie aufgewachsen sind und an dem inzwischen Carols Herz hängt, zu verkaufen, obwohl sie wissen, dass ihr Vater genau dies niemals zugelassen hätte. Damit steht Carol, die längst auch ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben hatte, quasi auf der Straße und muss wieder bei ihren Eltern Moira und Dave einziehen. Besonders Moira ist eine wunderbar gelungene Figur. Sie nimmt stets die Fäden in die Hand, findet immer eine Lösung, auch für das kurioseste Problem, und hat ebenso stets eine passende Antwort parat. Ihr Erfindungsgeist wird besonders auf die Probe gestellt, als sie und Carol in Declans Haus eine erschütternde Entdeckung machen. Denn aus Mitleid mit ihrer Tochter und um Declans Kindern eins auszuwischen, kaufen Dave und Moira das Haus. Damit es sich anschließend gewinnbringend wieder veräußern lässt, wollen Moira und Carol es ein wenig renovieren, wobei sie über den erwähnten Fund stolpern. Damit wird die ganze Geschichte nicht nur wunderbar komisch und absurd, sondern gewinnt so richtig an Fahrt. Die Spannung steigt, denn über allem schwebt stets die offene Frage, was mit Declans Frau Joan geschah. Auch wenn mir die ständige Zögerlichkeit und Ängstlichkeit Carols, ihre Unentschlossenheit und ihr ewiger Wunsch, niemandem auf die Füße zu treten, etwas auf die Nerven ging, Moira macht das alles wett. Dazu der wunderbare Schreibstil Graham Nortons, der mit Empathie die Gefühlswelt der Figuren darstellen kann, mit Verständnis und immer mit feinsinnigem Humor. Killian, voller Zweifel über seine Ehe mit seinem Mann Colin und dessen Wunsch nach einem Heim und einem Baby. Sally, die einsame und verklemmte Seele in ihrem winzigen unaufgeräumten Cottage, die am meisten unter dem Verlust der Mutter litt, und Carol, damit hadernd, dass sie in ihrem Alter ohne zuhause ist und quasi vor dem Nichts steht. Ein absolut gelungener Roman, der ernste Themen nahbar macht, ohne rührselig oder kitschig zu werden, der einen anrührenden Ton findet, voller Subtilität und Einfühlungsvermögen. Dass manches unrealistisch und absurd, macht das eigentliche Vergnügen am Roman aus, auch wenn die Auflösung am Ende etwas arg konstruiert wirkt. Unbedingt empfehlenswert. Graham Norton - Ein Ort für Immer aus dem Englischen von Silke Jellinghaus Kindler, April 2024 Gebundene Ausgabe, 382 Seiten, 25,00 €
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Berührender und humorvoller Roman um die Frage: Sind wir da zuhause, wo wir wohnen?

Renas Wortwelt am 20.05.2024
Bewertungsnummer: 2204792
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Schicksal, das heutzutage sicher öfter vorkommt, als man glaubt. Plötzlich sitzt ein Partner auf der Straße, weil der andere keine Vorsorge getroffen hat. In dem Roman des irischen Autors Graham Norton, des ersten, den ich von ihm las, geht es vor allem um das, was unser Zuhause ausmacht. Für fast alle der wunderbar ausgearbeiteten Figuren stellt sich diese Frage, nicht alle finden eine Antwort. Im Mittelpunkt steht Carol, fast fünfzig und glücklich in ihrer Liebe zu dem wesentlich älteren Declan. Seit 10 Jahren lebt sie bei ihm in seinem Haus, verheiratet sind sie nicht. Denn Declans Ehefrau ist seit vielen Jahren verschwunden, er also noch gebunden. Die erwachsenen Kinder Declans, Killian und Sally, lehnen Carol ab und auch Carols Sohn Craig ist eher distanziert, lebt sein eigenes Leben fernab. Als dann Declans Demenz sehr rasch voranschreitet und Carol ihn nicht mehr allein versorgen kann, entscheiden Killian und Sally, ihren Vater in ein Pflegeheim zu geben. Und das Haus, in dem sie aufgewachsen sind und an dem inzwischen Carols Herz hängt, zu verkaufen, obwohl sie wissen, dass ihr Vater genau dies niemals zugelassen hätte. Damit steht Carol, die längst auch ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben hatte, quasi auf der Straße und muss wieder bei ihren Eltern Moira und Dave einziehen. Besonders Moira ist eine wunderbar gelungene Figur. Sie nimmt stets die Fäden in die Hand, findet immer eine Lösung, auch für das kurioseste Problem, und hat ebenso stets eine passende Antwort parat. Ihr Erfindungsgeist wird besonders auf die Probe gestellt, als sie und Carol in Declans Haus eine erschütternde Entdeckung machen. Denn aus Mitleid mit ihrer Tochter und um Declans Kindern eins auszuwischen, kaufen Dave und Moira das Haus. Damit es sich anschließend gewinnbringend wieder veräußern lässt, wollen Moira und Carol es ein wenig renovieren, wobei sie über den erwähnten Fund stolpern. Damit wird die ganze Geschichte nicht nur wunderbar komisch und absurd, sondern gewinnt so richtig an Fahrt. Die Spannung steigt, denn über allem schwebt stets die offene Frage, was mit Declans Frau Joan geschah. Auch wenn mir die ständige Zögerlichkeit und Ängstlichkeit Carols, ihre Unentschlossenheit und ihr ewiger Wunsch, niemandem auf die Füße zu treten, etwas auf die Nerven ging, Moira macht das alles wett. Dazu der wunderbare Schreibstil Graham Nortons, der mit Empathie die Gefühlswelt der Figuren darstellen kann, mit Verständnis und immer mit feinsinnigem Humor. Killian, voller Zweifel über seine Ehe mit seinem Mann Colin und dessen Wunsch nach einem Heim und einem Baby. Sally, die einsame und verklemmte Seele in ihrem winzigen unaufgeräumten Cottage, die am meisten unter dem Verlust der Mutter litt, und Carol, damit hadernd, dass sie in ihrem Alter ohne zuhause ist und quasi vor dem Nichts steht. Ein absolut gelungener Roman, der ernste Themen nahbar macht, ohne rührselig oder kitschig zu werden, der einen anrührenden Ton findet, voller Subtilität und Einfühlungsvermögen. Dass manches unrealistisch und absurd, macht das eigentliche Vergnügen am Roman aus, auch wenn die Auflösung am Ende etwas arg konstruiert wirkt. Unbedingt empfehlenswert. Graham Norton - Ein Ort für Immer aus dem Englischen von Silke Jellinghaus Kindler, April 2024 Gebundene Ausgabe, 382 Seiten, 25,00 €

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Zum Mit- und Nachdenken

Bewertung am 27.04.2024

Bewertungsnummer: 2187991

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Carol ist geschieden und Lehrerin. Sie hätte nicht gedacht, dass sie sich nochmals so verlieben könnte. Als sie Declan kennenlernt, ist es für beide die grosse Liebe. Nach kurzer Zeit zieht sie ihn sein Haus. Man tuschelt über die beiden. Die Kinder von Declan, Sally und Kilian, lehnen sie ab. Doch das schweisst die beiden noch mehr zusammen. Declan wird dement und kommt in ein Pflegeheim. Die Kinder von ihm beschliessen das Haus zu verkaufen. Carol muss erneut bei ihrer Mutter Unterschlupf suchen. Diese kann nicht mit ansehen wie ihre Tochter leidet, und kauft das Haus. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich dort verbirgt. Diese Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte mit viel Herz, Witz und Wärme. Ich muss gestehen, dass mich diese Geschichte beim Lesen aufgewühlt hat. Die Wendung, die nun die Geschichte nimmt, hat bei mir Entsetzen ausgelöst. Das Buch hat mich zum Ende hin zum Nachdenken angeregt. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.
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Zum Mit- und Nachdenken

Bewertung am 27.04.2024
Bewertungsnummer: 2187991
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Carol ist geschieden und Lehrerin. Sie hätte nicht gedacht, dass sie sich nochmals so verlieben könnte. Als sie Declan kennenlernt, ist es für beide die grosse Liebe. Nach kurzer Zeit zieht sie ihn sein Haus. Man tuschelt über die beiden. Die Kinder von Declan, Sally und Kilian, lehnen sie ab. Doch das schweisst die beiden noch mehr zusammen. Declan wird dement und kommt in ein Pflegeheim. Die Kinder von ihm beschliessen das Haus zu verkaufen. Carol muss erneut bei ihrer Mutter Unterschlupf suchen. Diese kann nicht mit ansehen wie ihre Tochter leidet, und kauft das Haus. Sie ahnt nicht, welch dunkles Geheimnis sich dort verbirgt. Diese Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte mit viel Herz, Witz und Wärme. Ich muss gestehen, dass mich diese Geschichte beim Lesen aufgewühlt hat. Die Wendung, die nun die Geschichte nimmt, hat bei mir Entsetzen ausgelöst. Das Buch hat mich zum Ende hin zum Nachdenken angeregt. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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von Graham Norton

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Andrea Rauh

Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

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5/5

Packendes kriminelles Familiendrama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Graham Norton erzählt einen düster-skurrilen Spannungsroman mit hohem Unterhaltungswert. Seine Charaktere sind fein gezeichnet und besonders, sein warmherziger Erzählstil lässt einen das Buch verschlingen. Carol ist das Opfer einer Intrige ihrer Stiefkinder und ist gezwungen, Zuflucht bei ihren Eltern zu suchen. Besonders ihre Mutter hängt sich voll rein, ihr zu helfen auf ihre ganz spezielle Art und Weise. Moiras Schlitzohrigkeit gibt der Geschichte den schwarzhumorigen Twist und auch sonst mangelt es nicht an Situationskomik. Unterhaltsam und fesselnd.
5/5

Packendes kriminelles Familiendrama

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Graham Norton erzählt einen düster-skurrilen Spannungsroman mit hohem Unterhaltungswert. Seine Charaktere sind fein gezeichnet und besonders, sein warmherziger Erzählstil lässt einen das Buch verschlingen. Carol ist das Opfer einer Intrige ihrer Stiefkinder und ist gezwungen, Zuflucht bei ihren Eltern zu suchen. Besonders ihre Mutter hängt sich voll rein, ihr zu helfen auf ihre ganz spezielle Art und Weise. Moiras Schlitzohrigkeit gibt der Geschichte den schwarzhumorigen Twist und auch sonst mangelt es nicht an Situationskomik. Unterhaltsam und fesselnd.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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4/5

Verborgene Schuld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im englischsprachigen Raum ist der Ire Graham Norton ein berühmter Fernsehmoderator. Ich wiederum schätze ihn für seine Romane, insbesondere für die kreativen Charaktere und das gediegene, warmherzige Erzählen. In seinem vierten Roman „Ein Ort für immer“ gelingt ihm dieses Zusammenspiel wieder ausgezeichnet. Die Hauptfigur Carol muss das Abgleiten ihres Lebensgefährten Declan in die Demenz verkraften und den Verlust ihres Zuhauses wegen der Rücksichtslosigkeit und Gier seiner Kinder hinnehmen. Doch mit dem Verkauf des Hauses wird ein finsteres Geheimnis freigelegt, das niemals ans Licht kommen sollte. Das leitet die Handlung gekonnt vom vielschichtigen Familiendrama zur Krimikomödie. Eine mitreißende Story, spannend, voller Abgründe und Tragik, nicht zu vergessen Humor. Und gekrönt von einer großartigen Cathlen Gawlich als Sprecherin, die die Story packend und abwechslungsreich trägt.
4/5

Verborgene Schuld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im englischsprachigen Raum ist der Ire Graham Norton ein berühmter Fernsehmoderator. Ich wiederum schätze ihn für seine Romane, insbesondere für die kreativen Charaktere und das gediegene, warmherzige Erzählen. In seinem vierten Roman „Ein Ort für immer“ gelingt ihm dieses Zusammenspiel wieder ausgezeichnet. Die Hauptfigur Carol muss das Abgleiten ihres Lebensgefährten Declan in die Demenz verkraften und den Verlust ihres Zuhauses wegen der Rücksichtslosigkeit und Gier seiner Kinder hinnehmen. Doch mit dem Verkauf des Hauses wird ein finsteres Geheimnis freigelegt, das niemals ans Licht kommen sollte. Das leitet die Handlung gekonnt vom vielschichtigen Familiendrama zur Krimikomödie. Eine mitreißende Story, spannend, voller Abgründe und Tragik, nicht zu vergessen Humor. Und gekrönt von einer großartigen Cathlen Gawlich als Sprecherin, die die Story packend und abwechslungsreich trägt.

Simone Büchner
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