Opa Peter soll ins Altersheim? Bloß, weil er 23 Gläser Senf im Vorratsschrank hat und sein Handy im Kühlschrank aufbewahrt? Mama ist wohl selbst nicht mehr ganz richtig im Kopf! Jonte alarmiert ihren besten Freund Schippo und holt auch die Geschwister Henrik und Ditte mit ins Boot. Gemeinsam starten sie eine ausgefeilte Opa-Peter-Rettungsaktion mit Demenz-Checkliste, Hochzeitsplänen und super Wohnideen. Trotzdem bleibt Mama stur. Jetzt kann nur noch eines helfen: Reißaus mit Opa. Jonte weiß auch schon, wohin .
Voller Tempo und Einfallsreichtum, witzig und doch bewegend, erzählt Silke Schlichtmann von den Gefühlen und Wünschen dreier Generationen und begegnet jedem Mitglied dieser liebenswerten Familie auf Augenhöhe.
»Ein warmherziger und lustiger Familienroman mit ganz viel Norddeutschland-Flair. Witzig und berührend - und durch die vielen Zeichnungen auch leicht zu lesen.« Katharina Mahrenholtz, NDR Mikado.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Eine wunderschöne Geschichte voller Herzenswärme und Humor!
CorniHolmes am 16.08.2022
Bewertungsnummer: 1768408
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Da mir meine bisherigen Werke von Silke Schlichtmann unheimlich gut gefallen haben, war meine Neugierde sofort geweckt, als ich von ihrem neuen Kinderroman „Reißaus mit Krabbenbrötchen“ hörte. Cover und Klappentext sprachen mich direkt an – ich zögerte daher gar nicht lange und ließ das Buch bei mir einziehen.
Als die 10-jährige Jonte erfährt, dass ihre Mutter darüber nachdenkt, Opa Peter in ein Altersheim abzuschieben, ist sie entsetzt. Nur, weil er halbnackt im Garten Yoga macht, sein Handy im Kühlschrank aufbewahrt und sich 23 Gläser Senf in seinem Vorratsschrank befinden, gehört er doch nicht gleich in ein Seniorenheim. Für Jonte steht sofort fest, dass sie etwas unternehmen muss. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Schippo und ihren Geschwistern Henrik und Ditte tüftelt sie einen Plan aus, um Opa Peter zu retten.
Kinderromane, die unterhaltsam, berührend und tiefgründig zugleich sind, lese ich immer ganz besonders gerne. Sollten solche Bücher ebenfalls in euer Beuteschema fallen, kann ich euch „Reißaus mit Krabbenbrötchen“ nur ans Herz legen!
Ich habe mir eindeutig nicht zu viel von dem neuen Werk von Silke Schlichtmann versprochen: Mich hat zwischen den Buchdeckeln exakt das erwartet, was ich mir erhofft habe: Eine mitreißende und originelle Familiengeschichte, die mit viel Witz und Wärme geschrieben ist, eine genau richtige Portion Tiefe und Ernsthaftigkeit enthält und von vielen bezaubernden Illustrationen begleitet wird. Ich habe mich von Beginn an rundum wohl zwischen den Seiten gefühlt und eine herrliche (und leider viel zu kurze) Zeit mit dem Buch verbracht.
Geschildert wird alles aus der Sicht der 10-jährigen Jonte in der Ich-Perspektive. Mir war unsere liebenswerte und pfiffige Hauptprotagonistin auf Anhieb sympathisch und von der Art und Weise, wie sie uns von den Ereignissen berichtet, war ich sofort ganz hingerissen. Silke Schlichtmann versteht sich einfach bestens darin, aus dem Blickwinkel von jungen Kindern zu schreiben, dies hat sie bereits in ihren vorherigen Büchern nur zu gut unter Beweis gestellt. Auch hier hat sie den kindlichen Erzählton mal wieder perfekt getroffen und stellt Jontes Gefühle und Gedanken jederzeit vollkommen authentisch und nachvollziehbar dar. Die Zielgruppe, sprich Kinder ab etwa acht Jahren, wird sich garantiert sehr gut mit Jonte identifizieren können, aber auch mir, als Erwachsene, ist es stets mühelos geglückt, mich in unsere Romanheldin hineinzuversetzen.
Neben Jonte dürfen wir noch viele weitere interessante Figuren kennenlernen wie beispielsweise Jontes schlauen besten Freund Schippo, ihre großen Geschwister Henrik und Ditte, ihre Eltern und natürlich Opa Peter, der eine besonders wichtige Rolle spielt.
Ich mochte sämtliche Charaktere total gerne. Allesamt wurden sie glaubhaft ausgearbeitet und besitzen ihre Eigenschaften und Besonderheiten, mit denen sie für lauter wundervolle und vergnügliche Lesemomente sorgen.
Auch handlungstechnisch hat mich Silke Schlichtmann überzeugen können. Ihr ist es in meinen Augen hervorragend geglückt, ein ernstes Thema leicht und einfühlsam in einer spannenden Story zu verpacken. Das Buch führt uns kindgerecht vor Augen, wie wichtig es ist miteinander zu reden und sich gegenseitig zuzuhören. Wenn man offen und ehrlich kommuniziert, einander vertraut und zusammenhält, lassen sich gemeinsam für viele Probleme erfolgreich Lösungen finden. Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an und liefert Stoff zum Diskutieren, gleichzeitig nimmt sie uns aber auch auf eine abenteuerliche Opa-Peter-Rettungsaktion mit, die uns bis nach Husum an die Nordsee führen wird und die voller Überraschungen, toller Ideen und leckerer Krabbenbrötchen steckt. Was letzteres angeht, sollte ich vielleicht besser mal vorwarnen: Das Buch macht einen großen Appetit auf Krabbenbrötchen. Wie gut, dass sich hinten im Anhang ein Rezept für dieses Gericht befindet. Deckt euch vor dem Lesen also vielleicht schon mal mit den Zutaten ein, damit ihr euren Krabbenbrötchen-Heißhunger schnell stillen könnt. ;)
Mehr über die Handlung möchte ich dann auch gar nicht verraten. Wenn ihr gerne wissen möchtet, ob Opa Peter wirklich dement ist und in ein Altersheim gehört oder ob die 23 Senfgläser in seinem Vorratsschrank und sein Handy im Kühlschrank vielleicht ganz andere Gründe haben, müsst ihr das Buch schon selbst lesen.
Von der Innengestaltung möchte ich euch aber noch kurz erzählen. Der Illustrator und Autor Jens Rassmus hat die Erzählung mit vielen liebevollen schwarz-weiß Zeichnungen versehen, die ideal mit dem Geschehen im Text harmonieren und das Leseerlebnis nur noch schöner machen.
Fazit: Warmherzig, witzig, bewegend und klug. Ein großartiges Buch für Jung und Alt!
Mit ihrem neuen Kinderroman „Reißaus mit Krabbenbrötchen“ beschert uns die deutsche Autorin Silke Schlichtmann eine wunderbare Familiengeschichte, in welcher sie mit viel Herz und kindlichen Humor ein schwieriges Thema behandelt. Ich kann das Buch jedem nur wärmstens empfehlen, mich hat es hellauf begeistern können. Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen!
Meinung aus der Buchhandlung
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Eine herzerwärmende Familiengeschichte mit Happy End
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Als Jonte eines Abends nach Hause kommt, hört sie zufälligerweise ein Gespräch zwischen ihren Eltern mit. Opa Peter soll ins Altersheim. Jonte ist verwirrt. Warum dass denn? Das Handy in den Kühlschrank gelegt und 23 Gläser Senf in der Speisekammer, na und? Das hat doch sicher einen Grund. Vielleicht ist Opa einfach nur ein bisschen tüdelig in letzter Zeit.
Doch Jontes Mutter ist stur und will weiterhin Opa Peter in ein Altersheim stecken.
Jonte kontaktiert sofort ihren besten Freund Schippo und zusammen mit ihren beiden Geschwistern entwickeln sie einen Plan um Mama davon zu überzeugen, dass Opa eben nicht dement ist und auch nicht ins Altersheim muss.
Eine lustige und herzerwärmende Familiengeschichte die in Norddeutschland spielt.
In dem Buch geht es hauptsächlich um Jonte und ihren Großvater Peter. Letzerer beginnt Anzeichen von Alzheimer beziehungsweise Demenz zu zeigen.
Dies ist, meiner Meinung nach, ein recht wichtiges Thema und ich finde das wurde hier super und vor allem "kinderleicht verständlich" geschildert. Vor allem da die Geschichte aus den Augen von der zehn jährigen Jonte erzählt wird. Demnach wird dieses schwierige Thema mit viel Wärme, Mut und kindlichem Humor behandelt.
Der Roman ist leicht bebildert und die Schriftfarbe ist blau. Alles in einem ist das Buch super zum Vorlesen aber auch zum selbst lesen geeignet.
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Ist Opa wirklich dement? Oder vielleicht nur tüddelig, frisch verliebt und lässt daher sein Handy im Kühlschrank liegen? Für Jonte jedenfalls noch längst kein Grund, ihn ins Altenheim abzuschieben. Jonte muss etwas unternehmen. Unterhaltsam abenteuerliche Rettungsaktion mit Herz!
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