Bleib

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Roman | »Man will unbedingt dranbleiben an dieser wilden, durchgeknallten Geschichte. Faszinierend!« Christine Westermann

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4146

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,5/12,2/3 cm

Beschreibung

Rezension

Man will unbedingt dranbleiben an dieser wilden durchgeknallten Geschichte. Die dennoch nie raus ist aus dem richtigen Leben. Genau das macht sie so faszinierend. ("stern, Westermann liest")
Ihr neuer Roman ›Bleib‹ wirft einen schonungslosen Blick auf das Leben als Frau in unserer scheinbar aufgeklärten Gesellschaft. Ihr Text oszilliert dabei zwischen Liebe, Trauer, Skurrilität und Wahnsinn. ("WDR 5")
Ein ungewöhnlicher, aufregender, aufrüttelnder Roman. ("Hörzu")
›Bleib‹ ist ein faszinierend andersartiges Buch über Abschied und Trauer. Dieudonné wühlt kräftig unsere Gefühlswelt auf. Wir weinen, wir lachen –und erkennen uns selbst. Stark. ("Münchner Merkur")
Mit ›Bleib‹ erweist sich Adeline Dieudonné als Epigonin der Schauerromantik. Man fühlt sich an Alfred Hitchcocks Spätwerk ›Immer Ärger mit Harry‹ erinnert oder an François Ozons Spielfilm ›Unter dem Sand‹. ("SR 2 KulturRadio")
Nachdenklich, bissig, außer sich - diese Geschichte liest sich tatsächlich unterhaltsam. ("MDR Kultur")
Es ist ein Buch, das man bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann. ("rbb Radio3")
Ein trotz aller Abgründigkeit enorm zärtlicher Roman. ("Madame")

Details

Verkaufsrang

4146

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,5/12,2/3 cm

Gewicht

334 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28394-6

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Emotionaler Ausnahmezustand

Ulrike aus Berlin am 16.07.2024

Bewertungsnummer: 2245785

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier ist der Titel sozusagen Programm. Sie möchte nicht, dass er geht und gerät nach dem plötzlichen Tod in eine absolute Ausnahmesituation. Sie kann ihn nicht verlassen, hat Angst ihn zu vergessen und klammert sich förmlich an seinen leblosen Körper. Sie schreibt zwei Briefe an die hinterbliebene Ehefrau. Den ersten Brief verfasst sie direkt nach dem Tod und schildert die ersten Stunden und Tage danach. Sie reflektiert über den Tod und das Leben und über ihre Beziehung zu ihrem Geliebten und versucht der Ehefrau Trost zu spenden. Das fand ich sehr feinfühlig erzählt. Den zweiten Brief verfasst sie einen Monat später. Sie geht auf ihr Leben vor ihrem Geliebten ein und versucht ihre vergangenen Beziehungen und ihre gelebte Sexualität einzuordnen und der Ehefrau die letzten Tage mit der Leiche ihres Mannes zu schildern. Die Story ist außergewöhnlich, denn wer würde wohl mit einer Leiche auf der Rückbank herumfahren. Teilweise fand ich es sogar schockierend. Darauf kann ich hier nicht näher eingehen ohne zu Spoilern. Die Briefform bemerkt man beim Lesen nicht. Das Buch ist wie ein Roman geschrieben. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich komplett darauf einlassen. Die Erzählstimme der Briefeschreiberin habe ich als ruhig empfunden. Obwohl die Protagonistin in einer totalen Ausnahmesituation ist, schildert sie das Geschehen und ihre Gedanken und Gefühle unaufgeregt. Und auch wenn ich mich mit ihrer Handlung nicht identifizieren konnte, so konnte ich ihre große Liebe zu diesem einen Menschen und ihre persönliche Entwicklung trotzdem gut nachvollziehen. Für mich war es ein schönes Buch mit einer wilden Story und die Autorin eine Neuentdeckung. Ich werde definitiv weitere Bücher von ihr lesen. Eine Leseempfehlung!
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Emotionaler Ausnahmezustand

Ulrike aus Berlin am 16.07.2024
Bewertungsnummer: 2245785
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hier ist der Titel sozusagen Programm. Sie möchte nicht, dass er geht und gerät nach dem plötzlichen Tod in eine absolute Ausnahmesituation. Sie kann ihn nicht verlassen, hat Angst ihn zu vergessen und klammert sich förmlich an seinen leblosen Körper. Sie schreibt zwei Briefe an die hinterbliebene Ehefrau. Den ersten Brief verfasst sie direkt nach dem Tod und schildert die ersten Stunden und Tage danach. Sie reflektiert über den Tod und das Leben und über ihre Beziehung zu ihrem Geliebten und versucht der Ehefrau Trost zu spenden. Das fand ich sehr feinfühlig erzählt. Den zweiten Brief verfasst sie einen Monat später. Sie geht auf ihr Leben vor ihrem Geliebten ein und versucht ihre vergangenen Beziehungen und ihre gelebte Sexualität einzuordnen und der Ehefrau die letzten Tage mit der Leiche ihres Mannes zu schildern. Die Story ist außergewöhnlich, denn wer würde wohl mit einer Leiche auf der Rückbank herumfahren. Teilweise fand ich es sogar schockierend. Darauf kann ich hier nicht näher eingehen ohne zu Spoilern. Die Briefform bemerkt man beim Lesen nicht. Das Buch ist wie ein Roman geschrieben. Der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich komplett darauf einlassen. Die Erzählstimme der Briefeschreiberin habe ich als ruhig empfunden. Obwohl die Protagonistin in einer totalen Ausnahmesituation ist, schildert sie das Geschehen und ihre Gedanken und Gefühle unaufgeregt. Und auch wenn ich mich mit ihrer Handlung nicht identifizieren konnte, so konnte ich ihre große Liebe zu diesem einen Menschen und ihre persönliche Entwicklung trotzdem gut nachvollziehen. Für mich war es ein schönes Buch mit einer wilden Story und die Autorin eine Neuentdeckung. Ich werde definitiv weitere Bücher von ihr lesen. Eine Leseempfehlung!

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Eine Liebe über den Tod hinaus

Magdalena am 15.07.2024

Bewertungsnummer: 2244953

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, das polarisiert. Eine Frau, die mehrere Tage mit der Leiche ihres Geliebten verbringt, diese wäscht, zärtlich berührt, im Auto mitnimmt. Die Leser*Innen erfahren weder den Namen der Ich-Erzählerin noch den des toten Geliebten, sie ist S., er ist M. Der Roman besteht aus zwei langen Briefen, die S. an die Frau ihres Geliebten schreibt. Sie erzählt ihr aus ihrem Leben, von der Beziehung zu M., der Liebe ihres Lebens, aber auch von ihren früheren Beziehungen, auch von der fast erwachsenen Tochter, wenn auch nur am Rande. Die alleinerziehende S. hat seit acht Jahren ein Verhältnis mit M. Sie hat sich damit abgefunden, dass sie sich selten sehen und freut sich auf die wenigen Wochenenden, die sie hin und wieder in einem Chalet in den französischen Alpen verbringen, das ihrem Ex-Mann gehört. M. kommt eines Morgens nicht von seinem morgendlichen Schwimmgang zurück, sie findet ihn tot im See. Statt die Polizei zu rufen oder jemanden zu informieren, holt sie ihn raus, wäscht ihn und schläft neben ihm. Am nächsten Tag fährt sie mit ihm im Auto zu einer Heilerin, die seltsame Rituale vollzieht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Obwohl ich S.‘ Verhalten seltsam, ja sogar paranoid fand, konnte ich doch nachvollziehen, dass sie es nicht geschafft hatte, sich von ihrem Geliebten zu trennen. Zu den wenigen anderen Männern in ihrem Leben hatte sie keine so intensive Beziehung wie zu M. Sie war glücklich als die heimliche Geliebte, da sie viel Zeit für sich selbst brauchte und gerne allein war. Gerne hätte ich erfahren, wie die betrogene Ehefrau auf die Briefe reagiert, wusste sie von dem Verhältnis? Das Ende passte gut zur Geschichte. Eine außergewöhnliche Geschichte, die sicherlich nicht jedem gefällt. Für mich war sie etwas zu makaber, der Ton etwas deprimierend, doch aufgrund des sehr angenehmen Schreibstils und der außergewöhnlichen Geschichte vergebe ich 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung.
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Eine Liebe über den Tod hinaus

Magdalena am 15.07.2024
Bewertungsnummer: 2244953
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, das polarisiert. Eine Frau, die mehrere Tage mit der Leiche ihres Geliebten verbringt, diese wäscht, zärtlich berührt, im Auto mitnimmt. Die Leser*Innen erfahren weder den Namen der Ich-Erzählerin noch den des toten Geliebten, sie ist S., er ist M. Der Roman besteht aus zwei langen Briefen, die S. an die Frau ihres Geliebten schreibt. Sie erzählt ihr aus ihrem Leben, von der Beziehung zu M., der Liebe ihres Lebens, aber auch von ihren früheren Beziehungen, auch von der fast erwachsenen Tochter, wenn auch nur am Rande. Die alleinerziehende S. hat seit acht Jahren ein Verhältnis mit M. Sie hat sich damit abgefunden, dass sie sich selten sehen und freut sich auf die wenigen Wochenenden, die sie hin und wieder in einem Chalet in den französischen Alpen verbringen, das ihrem Ex-Mann gehört. M. kommt eines Morgens nicht von seinem morgendlichen Schwimmgang zurück, sie findet ihn tot im See. Statt die Polizei zu rufen oder jemanden zu informieren, holt sie ihn raus, wäscht ihn und schläft neben ihm. Am nächsten Tag fährt sie mit ihm im Auto zu einer Heilerin, die seltsame Rituale vollzieht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Obwohl ich S.‘ Verhalten seltsam, ja sogar paranoid fand, konnte ich doch nachvollziehen, dass sie es nicht geschafft hatte, sich von ihrem Geliebten zu trennen. Zu den wenigen anderen Männern in ihrem Leben hatte sie keine so intensive Beziehung wie zu M. Sie war glücklich als die heimliche Geliebte, da sie viel Zeit für sich selbst brauchte und gerne allein war. Gerne hätte ich erfahren, wie die betrogene Ehefrau auf die Briefe reagiert, wusste sie von dem Verhältnis? Das Ende passte gut zur Geschichte. Eine außergewöhnliche Geschichte, die sicherlich nicht jedem gefällt. Für mich war sie etwas zu makaber, der Ton etwas deprimierend, doch aufgrund des sehr angenehmen Schreibstils und der außergewöhnlichen Geschichte vergebe ich 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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4/5

Verlust

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählerin und ihr Geliebter M. verbringen ein Wochenende in einem Chalet in den französischen Alpen. M. stirbt gänzlich unerwartet beim Schwimmen im See, die Erzählerin holt ihn aus dem Wasser, loslassen kann sie ihn nicht. Sie badet und kleidet ihn an, spricht mit ihm, packt ihn ins Auto und fährt in die Berge. In Gedanken beim Kennenlernen, der überbordenden Verliebtheit, den eigenen Belangen, verliert sie zusehends die Kontrolle. Seiner Frau erklärt sie alles in einem Brief. Makaber, literarisch ansprechend inszeniert, dennoch fühlte ich mich emotional auf Abstand gehalten.
4/5

Verlust

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählerin und ihr Geliebter M. verbringen ein Wochenende in einem Chalet in den französischen Alpen. M. stirbt gänzlich unerwartet beim Schwimmen im See, die Erzählerin holt ihn aus dem Wasser, loslassen kann sie ihn nicht. Sie badet und kleidet ihn an, spricht mit ihm, packt ihn ins Auto und fährt in die Berge. In Gedanken beim Kennenlernen, der überbordenden Verliebtheit, den eigenen Belangen, verliert sie zusehends die Kontrolle. Seiner Frau erklärt sie alles in einem Brief. Makaber, literarisch ansprechend inszeniert, dennoch fühlte ich mich emotional auf Abstand gehalten.

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A. Fischer

Thalia Brühl Markt

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4/5

Abschied

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr melancholisches, ruhiges Buch was sicher auch viel Diskussion bietet. Eine Geschichte über das Leben, den Tod, das Lieben und das Verlieren, darüber das sich leben manchmal mehr wie kämpfen anfühlt und wir doch am Ende allein sind. Eine Erinnerung daran mehr Leben in unseren Alltag zu bringen um uns nicht selbst zu verlieren. Außergewöhnlich.
4/5

Abschied

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr melancholisches, ruhiges Buch was sicher auch viel Diskussion bietet. Eine Geschichte über das Leben, den Tod, das Lieben und das Verlieren, darüber das sich leben manchmal mehr wie kämpfen anfühlt und wir doch am Ende allein sind. Eine Erinnerung daran mehr Leben in unseren Alltag zu bringen um uns nicht selbst zu verlieren. Außergewöhnlich.

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