Das andere Tal

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11660

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,8/3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11660

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12,8/3 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Other Valley

Übersetzt von

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07282-2

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145 Bewertungen

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Zeitreisen neu und spannend gedacht

Bewertung aus Marktoberdorf am 25.05.2024

Bewertungsnummer: 2208806

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „Das andere Tal“ von Scott Alexander Howard hat eine (zumindest mir) bisher so nicht nicht erzählte Version von Zeitreisen als Prämisse. Die junge Odile lebt in einem Tal, das in der Gegenwart lebt, während die Täler östlich und westlich davon jeweils 20 Jahre zeitversetzt in Zukunft und Vergangenheit leben. Getrennt und bewacht sind diese Täler zwar, allerdings mit seltenen Ausnahmegenehmigungen zu besuchen. Diese strengen Regeln dienen natürlich der Vermeidung von Störung des Zeitkontinuums und schlimmen Folgen, sollte sich jemand durch Wissen aus den anderen Tälern in die Geschehnisse einmischen. Wie zu erwarten führt dieses potentielle Wissen um Vergangenes und Zukünftiges zu Problemen und Misere, was wir anhand des Lebens von Odile beobachten können, als wir sie bis ins Erwachsenendasein begleiten dürfen. Es ist ein großartiges Gedankenexperiment, bei dem je nach Lebensabschnitt und Tal sehr fesselnd Tropen wie Coming-of-Age, Zeitreisen, Schuld, Frauenfeindlichkeit, Unterordnung ins System, Hörigkeit, Fremdbestimmtheit ganz wild und gleichzeitig stringent thematisiert und verwoben werden. Mir haben die verschiedenen Lebensabschnitte von Odile unterschiedlich gut gefallen, aber alle Teile des Buches waren auf einem hohen Niveau, was den Lesegenuss angeht. Das ist umso bemerkenswerter, da mir der Schreibstil, vor allem was Gesagtes/wörtliche Reden anging, manchmal etwas sperrig und unnatürlich vorkam. Das ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt, der mir an manchen Stellen dieses ansonsten so faszinierenden Buches aufgefallen sind. Außerdem scheint das ein persönliches Problem zu sein, das ich oft mit Übersetzungen habe, dass mir die Sprache dann hölzern vorkommt. Das Cover, möchte ich hervorheben, ist wunderschön, eines meiner liebsten Diogenes-Designs, die ich grundsätzlich sehr geschmackvoll und zeitlos finde.
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Zeitreisen neu und spannend gedacht

Bewertung aus Marktoberdorf am 25.05.2024
Bewertungsnummer: 2208806
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „Das andere Tal“ von Scott Alexander Howard hat eine (zumindest mir) bisher so nicht nicht erzählte Version von Zeitreisen als Prämisse. Die junge Odile lebt in einem Tal, das in der Gegenwart lebt, während die Täler östlich und westlich davon jeweils 20 Jahre zeitversetzt in Zukunft und Vergangenheit leben. Getrennt und bewacht sind diese Täler zwar, allerdings mit seltenen Ausnahmegenehmigungen zu besuchen. Diese strengen Regeln dienen natürlich der Vermeidung von Störung des Zeitkontinuums und schlimmen Folgen, sollte sich jemand durch Wissen aus den anderen Tälern in die Geschehnisse einmischen. Wie zu erwarten führt dieses potentielle Wissen um Vergangenes und Zukünftiges zu Problemen und Misere, was wir anhand des Lebens von Odile beobachten können, als wir sie bis ins Erwachsenendasein begleiten dürfen. Es ist ein großartiges Gedankenexperiment, bei dem je nach Lebensabschnitt und Tal sehr fesselnd Tropen wie Coming-of-Age, Zeitreisen, Schuld, Frauenfeindlichkeit, Unterordnung ins System, Hörigkeit, Fremdbestimmtheit ganz wild und gleichzeitig stringent thematisiert und verwoben werden. Mir haben die verschiedenen Lebensabschnitte von Odile unterschiedlich gut gefallen, aber alle Teile des Buches waren auf einem hohen Niveau, was den Lesegenuss angeht. Das ist umso bemerkenswerter, da mir der Schreibstil, vor allem was Gesagtes/wörtliche Reden anging, manchmal etwas sperrig und unnatürlich vorkam. Das ist allerdings nur ein kleiner Kritikpunkt, der mir an manchen Stellen dieses ansonsten so faszinierenden Buches aufgefallen sind. Außerdem scheint das ein persönliches Problem zu sein, das ich oft mit Übersetzungen habe, dass mir die Sprache dann hölzern vorkommt. Das Cover, möchte ich hervorheben, ist wunderschön, eines meiner liebsten Diogenes-Designs, die ich grundsätzlich sehr geschmackvoll und zeitlos finde.

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Odile‘s Leben

Bewertung am 25.05.2024

Bewertungsnummer: 2208704

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Odile lebt in einem besonderen Tal, was von weiteren zwei identischen Tälern im Westen und Osten umgeben ist. Der Unterschied ist, dass man jeweils 20 Jahre in der Zukunft bzw. Vergangenheit lebt. Das Buch hat zwei Teile; im ersten Teil lernen wir Odile, die Protagonistin, mit 16 Jahren kennen, im zweiten Teil ist sie 20 Jahre älter. Die 16jährige Odile lebt mit ihrer Mutter zusammen und ist in dem Schuljahr, wo die Schüler sich über ihre berufliche Zukunft entscheiden müssen. Hier nimmt die Mutter Einfluss auf Odile; sie soll sich für die Aufnahme zum Conseils bewerben, denn sie wurde selber damals nicht genommen. Im Conceils wird darüber entschieden, ob Besuche in die andere Täler erlaubt werden oder nicht. Im zweiten Teil, 20 Jahre später, erfahren wir, ob Odile Edme, retten kann oder nicht. Ich fand den Anfang des Buches gut und spannend geschrieben, vor allem ist Odile sehr gut dargestelli, so dass ich sie mir lebhaft vorstellen konnte. Allerdings verlor ich diese Spannung im Verlauf und es stellten sich eher Fragen auf. Vielleicht ist das genau die Absicht des Autors die Lesenden ins Grübeln über poetische und gesellschaftliche Themen zu bringen,
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Odile‘s Leben

Bewertung am 25.05.2024
Bewertungsnummer: 2208704
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Odile lebt in einem besonderen Tal, was von weiteren zwei identischen Tälern im Westen und Osten umgeben ist. Der Unterschied ist, dass man jeweils 20 Jahre in der Zukunft bzw. Vergangenheit lebt. Das Buch hat zwei Teile; im ersten Teil lernen wir Odile, die Protagonistin, mit 16 Jahren kennen, im zweiten Teil ist sie 20 Jahre älter. Die 16jährige Odile lebt mit ihrer Mutter zusammen und ist in dem Schuljahr, wo die Schüler sich über ihre berufliche Zukunft entscheiden müssen. Hier nimmt die Mutter Einfluss auf Odile; sie soll sich für die Aufnahme zum Conseils bewerben, denn sie wurde selber damals nicht genommen. Im Conceils wird darüber entschieden, ob Besuche in die andere Täler erlaubt werden oder nicht. Im zweiten Teil, 20 Jahre später, erfahren wir, ob Odile Edme, retten kann oder nicht. Ich fand den Anfang des Buches gut und spannend geschrieben, vor allem ist Odile sehr gut dargestelli, so dass ich sie mir lebhaft vorstellen konnte. Allerdings verlor ich diese Spannung im Verlauf und es stellten sich eher Fragen auf. Vielleicht ist das genau die Absicht des Autors die Lesenden ins Grübeln über poetische und gesellschaftliche Themen zu bringen,

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Ilona Lang

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4/5

Philosophisches Debüt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman des kanadischen Schriftstellers und Philosophen Scott Howard Alexander spielt in einem abgeschirmten Tal. Angrenzend liegen weitere identische Täler im Osten und Westen, in denen sich 20 Jahre zeitversetzt die gleichen Abläufe abspielen. Die Grenzen sind streng überbewacht. Eines der anderen Täler zu besuchen ist nur in absoluten Ausnahmefällen und nach genauester Prüfung des Conceils, mit Sondergenehmigung und Begleitung möglich. Mit diesem Wissen wächst die schüchterne Hauptfigur Odile alleine mit mit Ihrer Mutter auf. Sie bewirbt sich für eine Ausbildung beim Conceil, das Regierungsamt das über die Grenzen und das gesamte Leben im Tal entscheidet. 20 Jahre später steht sie vor der Entscheidung, ob sie in die Zeit eingreifen soll, um ein schreckliches Ereignis in der Vergangenheit zu verhindern. Eine faszinierende, komplexe und sehr gut erzählte Geschichte, die zum Nachdenken auffordert.
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Philosophisches Debüt

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Der Roman des kanadischen Schriftstellers und Philosophen Scott Howard Alexander spielt in einem abgeschirmten Tal. Angrenzend liegen weitere identische Täler im Osten und Westen, in denen sich 20 Jahre zeitversetzt die gleichen Abläufe abspielen. Die Grenzen sind streng überbewacht. Eines der anderen Täler zu besuchen ist nur in absoluten Ausnahmefällen und nach genauester Prüfung des Conceils, mit Sondergenehmigung und Begleitung möglich. Mit diesem Wissen wächst die schüchterne Hauptfigur Odile alleine mit mit Ihrer Mutter auf. Sie bewirbt sich für eine Ausbildung beim Conceil, das Regierungsamt das über die Grenzen und das gesamte Leben im Tal entscheidet. 20 Jahre später steht sie vor der Entscheidung, ob sie in die Zeit eingreifen soll, um ein schreckliches Ereignis in der Vergangenheit zu verhindern. Eine faszinierende, komplexe und sehr gut erzählte Geschichte, die zum Nachdenken auffordert.

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Tobias Hartung

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4/5

Überzeugendes Romandebüt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das andere Tal ist mystisch, literarisch und ein kleines bisschen philosophisch. Für mich persönlich war es eine französische Mischung aus dem Film "The Village", Orwells Klassiker "1984" und dem Videospiel "Life Is Strange". 4,5/5
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Überzeugendes Romandebüt

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Das andere Tal ist mystisch, literarisch und ein kleines bisschen philosophisch. Für mich persönlich war es eine französische Mischung aus dem Film "The Village", Orwells Klassiker "1984" und dem Videospiel "Life Is Strange". 4,5/5

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