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Verkaufte Zukunft

Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht | Neue Ansätze zu einer realistischen Klimapolitik

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3125

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

238

Beschreibung

Rezension

»[Beckerts] Buch hebt sich klar von anderen Büchern zur Klima- und Biodiversitätskrise ab.« ("Berliner Zeitung")
»Beckerts Analyse überzeugt durch ihren realistischen Blick ... [Sein] Buch ... ist wärmstens zur Lektüre empfohlen.« ("Das Parlament")
»Verkaufte Zukunft [bietet] einen exzellenten Panoramablick über die Problemlage, materialreich und gut lesbar.« ("Der Tagesspiegel")
»... große Klarheit, luzider Sachverstand und aufgeklärter Pragmatismus.« ("soziopolis.de")

Details

Verkaufsrang

3125

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21,9/14,5/2,9 cm

Gewicht

420 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58809-3

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Eine verkaufte Zukunft. Müll mal anders, denn wir können ihn nicht greifen, aber bedroht uns alle.

Ralf H. aus Marbach am 13.05.2024

Bewertungsnummer: 2200191

Bewertet: eBook (ePUB)

Der zweite Teil des Titels ist „Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht“. Und tatsächlich wird in den ersten Kapiteln zunächst die Struktur unserer Markwirtschaft, der Politik und die Struktur und Interessen der Wähler untersucht. Und tatsächlich ist das die Natur aller Looser in dem Prozess, uns Verbraucher eingenommen. Denn keiner der drei Akteure will oder kann Einbußen hinnehmen. Meinung: Ein Sachbuch mit gewaltigem Sprengstoff. Und tatsächlich legt der Autor in den ersten Kapiteln die Gründe der Entstehung unserer „kapitalistischen Marktwirtschaft“ offen. Die Wirtschaft will Gewinne erzielen und das geht meist nur durch Verbesserungen (Entwicklung) und Massenproduktion. Die Bevölkerung genießt den Wohlstand seit dem zweiten Weltkrieg und befürwortet zwar Klimaschutz im allgemeinen, aber immer wenn er konkret wird und etwas kostet, ist die Bereitschaft wie weggepustet. Die Politik ist zwar eigentlich das Steuerungselement, welches eingreifen könnte, doch sie ist auf die Stimmen der Wähler angewiesen, die sie prompt verliert, wenn unbequeme Entscheidungen getroffen werden, die z. B. „etwas kosten“. Zudem sind die Parteien durch die Lobbys, die wiederum durch Parteispenden diese „auf Linie“ bringen gebunden. Es ist ein perfekt austariertes Dreieck in dem die Natur leider weder eine Stimme noch Bedeutung hat und daher der Verlierer ist und natürlich unsere kommenden Generationen. Anders als Konflikte zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern, die durch Streik gelöst werden können, gibt es für die Umwelt keinen Eigner oder Stimmführer, so dass unsere ganze Wirtschaft von Grund auf gegen die Natur ausgerichtet ist. Um das gleich richtig zu stellen, ich bin in keiner Weise extrem politisch ausgerichtet, aber ich bin Naturwissenschaftlich bewandert und politisch gebildet. Die weiteren Kapitel untermauern nur diese Thesen und deren „Undurchdringlichkeit“, denn nur eine politisch und wirtschaftliche Veränderung würde Teile(!) des Problems lösen können, aber selbst keine der Visionen für eine Transkription welcher Art auch immer, erreicht die Legitimität oder die Wirksamkeit im Versuch die Umwelt zu retten. Der Rest der Geschichte ist eine erbärmliche Schadensbegrenzung und seine Abrechnung von uns mit unseren Kindern und Enkeln. Und – da hat er verdammt Recht! Wir haben vierzig Jahre versäumt die Warnhinweise wahrzunehmen und waren bereit rechtzeitig den Konsum zu reduzieren und jetzt müssen unsere Nachkommen das Problem „lösen“. Eine tolle Hypothek, denn weder eine finanzielle Hypothek noch eine Hypothek der fehlenden Lösungen ist ein leichtes Los, da die Umweltkatastrophen immer mehr zunehmen und wahrscheinlich mit einer gewaltigen Massenwanderung vom Rest der Welt bevorsteht. Ein grandioses Erbe an unsere Nachkommen. Das ist mehr als beschämend für uns und unsere Eltern. Für alle die noch mehr Vererbungsschäden ertragen können: „Müll“ von Roman Köstner, welches ich vorher gelesen habe, dann wird die Abrechnung mit uns und unseren Eltern komplett. Fazit: Ein Roman, der nicht aktueller sein könnte und verdammt schlüssig ist: fünf Sterne.
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Eine verkaufte Zukunft. Müll mal anders, denn wir können ihn nicht greifen, aber bedroht uns alle.

Ralf H. aus Marbach am 13.05.2024
Bewertungsnummer: 2200191
Bewertet: eBook (ePUB)

Der zweite Teil des Titels ist „Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht“. Und tatsächlich wird in den ersten Kapiteln zunächst die Struktur unserer Markwirtschaft, der Politik und die Struktur und Interessen der Wähler untersucht. Und tatsächlich ist das die Natur aller Looser in dem Prozess, uns Verbraucher eingenommen. Denn keiner der drei Akteure will oder kann Einbußen hinnehmen. Meinung: Ein Sachbuch mit gewaltigem Sprengstoff. Und tatsächlich legt der Autor in den ersten Kapiteln die Gründe der Entstehung unserer „kapitalistischen Marktwirtschaft“ offen. Die Wirtschaft will Gewinne erzielen und das geht meist nur durch Verbesserungen (Entwicklung) und Massenproduktion. Die Bevölkerung genießt den Wohlstand seit dem zweiten Weltkrieg und befürwortet zwar Klimaschutz im allgemeinen, aber immer wenn er konkret wird und etwas kostet, ist die Bereitschaft wie weggepustet. Die Politik ist zwar eigentlich das Steuerungselement, welches eingreifen könnte, doch sie ist auf die Stimmen der Wähler angewiesen, die sie prompt verliert, wenn unbequeme Entscheidungen getroffen werden, die z. B. „etwas kosten“. Zudem sind die Parteien durch die Lobbys, die wiederum durch Parteispenden diese „auf Linie“ bringen gebunden. Es ist ein perfekt austariertes Dreieck in dem die Natur leider weder eine Stimme noch Bedeutung hat und daher der Verlierer ist und natürlich unsere kommenden Generationen. Anders als Konflikte zwischen Unternehmen und Arbeitnehmern, die durch Streik gelöst werden können, gibt es für die Umwelt keinen Eigner oder Stimmführer, so dass unsere ganze Wirtschaft von Grund auf gegen die Natur ausgerichtet ist. Um das gleich richtig zu stellen, ich bin in keiner Weise extrem politisch ausgerichtet, aber ich bin Naturwissenschaftlich bewandert und politisch gebildet. Die weiteren Kapitel untermauern nur diese Thesen und deren „Undurchdringlichkeit“, denn nur eine politisch und wirtschaftliche Veränderung würde Teile(!) des Problems lösen können, aber selbst keine der Visionen für eine Transkription welcher Art auch immer, erreicht die Legitimität oder die Wirksamkeit im Versuch die Umwelt zu retten. Der Rest der Geschichte ist eine erbärmliche Schadensbegrenzung und seine Abrechnung von uns mit unseren Kindern und Enkeln. Und – da hat er verdammt Recht! Wir haben vierzig Jahre versäumt die Warnhinweise wahrzunehmen und waren bereit rechtzeitig den Konsum zu reduzieren und jetzt müssen unsere Nachkommen das Problem „lösen“. Eine tolle Hypothek, denn weder eine finanzielle Hypothek noch eine Hypothek der fehlenden Lösungen ist ein leichtes Los, da die Umweltkatastrophen immer mehr zunehmen und wahrscheinlich mit einer gewaltigen Massenwanderung vom Rest der Welt bevorsteht. Ein grandioses Erbe an unsere Nachkommen. Das ist mehr als beschämend für uns und unsere Eltern. Für alle die noch mehr Vererbungsschäden ertragen können: „Müll“ von Roman Köstner, welches ich vorher gelesen habe, dann wird die Abrechnung mit uns und unseren Eltern komplett. Fazit: Ein Roman, der nicht aktueller sein könnte und verdammt schlüssig ist: fünf Sterne.

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von Jens Beckert

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