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»Immer mit einem Fuß im Grab« – Erfahrungen deutscher Juden | Eine kollektive Erzählung auf Basis Hunderter Zeugnisse

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ab 24,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

30638

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

368

Beschreibung

Rezension

Die Historikerin Andrea Löw hat eine eindrucksvolle historische Zusammenstellung vorgelegt taz - Literaturbeilage 20240320

Details

Verkaufsrang

30638

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,3 cm

Gewicht

456 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397542-0

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Wichtige Erinnerung

Sarah Biehl aus Lebach am 29.04.2024

Bewertungsnummer: 2190006

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Können wir darüber reden, dass dieses Buch eine Pflichtlektüre in der Schule sein sollte?! Eindrucksvoll und so emotional, dass mir die Worte fehlen! Niemand sollte mehr diese Angst haben, dass es wieder geschehen kann. Nur mit Aufklärung können wir auch nachkommende Generationen dazu sensibilisieren, es nie wieder so weit kommen zu lassen!
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Wichtige Erinnerung

Sarah Biehl aus Lebach am 29.04.2024
Bewertungsnummer: 2190006
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Können wir darüber reden, dass dieses Buch eine Pflichtlektüre in der Schule sein sollte?! Eindrucksvoll und so emotional, dass mir die Worte fehlen! Niemand sollte mehr diese Angst haben, dass es wieder geschehen kann. Nur mit Aufklärung können wir auch nachkommende Generationen dazu sensibilisieren, es nie wieder so weit kommen zu lassen!

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Worte von Toten und Überlebenden, die heute zu uns sprechen

Bewertung aus Quickborn am 14.04.2024

Bewertungsnummer: 2177284

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andrea Löw hat akribisch Spuren von Menschen verfolgt, die im Holocaust ermordet wurden, die Suizid begangen haben in höchster seelischer Not oder die überlebt haben. Briefe, Postkarten oder kleine hinterlassene Nachrichten geben einen Einblick in das Dilemma, in das die Juden insbesondere mit Beginn der Deportationen kamen. Hoffen? Durchhalten? Aufgeben? Wir Nachgeborenen können diese Worte nur mit Entsetzen lesen, die ganze Tragik können wir niemals erfassen. Ich habe mich mit dem Holocaust und dessen Auswirkungen konkret auf meine Familie seit über 20 Jahren befasst, aber einer solchen Sammlung von Originaldokumenten bin ich nirgends begegnet. In meinem Buch über meine ermordete Großtante musste ich auf einen fiktiven, von meiner Phantasie erschaffenen Abschiedsbrief an ihren Ehemann zurückgreifen. Weder von ihr noch von anderen Familienmitgliedern ist ein einziges Stück beschriebenes Papier übriggeblieben, von den meisten nicht einmal ein Foto. So schätze ich dieses Buch von Andrea Löw noch höher ein, als es vielleicht der durchschnittliche Leser tun wird. Das Buch ist anschaulich gegliedert, das Inhaltsverzeichnis allein zeugt vom systematischen Ablauf der Vernichtung der Juden. Das Grauen bekommt in jedem einzelnen Kapitel einen ganz konkreten Namen. Wie ein Messer sticht der Abschiedsbrief von Ida Weissberger mir ins Herz, die glücklich ist, weil sie ausreichend Veronal bekommen hat, um der Reise in den Tod den selbstbestimmten Tod vorzuziehen. Die Geschichte der Edith Blau prägt sich mir für immer ein. Es ist kaum möglich, dieses Buch ohne Pausen, ohne längere Pausen zu lesen. Zu stark sind die Eindrücke, die danach auf mir lasten. Fazit: Andrea Löv und dem S. Fischer Verlag danke ich herzlich für diese umfangreiche Sammlung authentischer Vermächtnisse. Gern würde ich dieses Buch als Pflichtlektüre ab der 10. Klasse sehen. Es ist keine leichte Kost, aber ich empfehle es uneingeschränkt. #netgalley
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Worte von Toten und Überlebenden, die heute zu uns sprechen

Bewertung aus Quickborn am 14.04.2024
Bewertungsnummer: 2177284
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andrea Löw hat akribisch Spuren von Menschen verfolgt, die im Holocaust ermordet wurden, die Suizid begangen haben in höchster seelischer Not oder die überlebt haben. Briefe, Postkarten oder kleine hinterlassene Nachrichten geben einen Einblick in das Dilemma, in das die Juden insbesondere mit Beginn der Deportationen kamen. Hoffen? Durchhalten? Aufgeben? Wir Nachgeborenen können diese Worte nur mit Entsetzen lesen, die ganze Tragik können wir niemals erfassen. Ich habe mich mit dem Holocaust und dessen Auswirkungen konkret auf meine Familie seit über 20 Jahren befasst, aber einer solchen Sammlung von Originaldokumenten bin ich nirgends begegnet. In meinem Buch über meine ermordete Großtante musste ich auf einen fiktiven, von meiner Phantasie erschaffenen Abschiedsbrief an ihren Ehemann zurückgreifen. Weder von ihr noch von anderen Familienmitgliedern ist ein einziges Stück beschriebenes Papier übriggeblieben, von den meisten nicht einmal ein Foto. So schätze ich dieses Buch von Andrea Löw noch höher ein, als es vielleicht der durchschnittliche Leser tun wird. Das Buch ist anschaulich gegliedert, das Inhaltsverzeichnis allein zeugt vom systematischen Ablauf der Vernichtung der Juden. Das Grauen bekommt in jedem einzelnen Kapitel einen ganz konkreten Namen. Wie ein Messer sticht der Abschiedsbrief von Ida Weissberger mir ins Herz, die glücklich ist, weil sie ausreichend Veronal bekommen hat, um der Reise in den Tod den selbstbestimmten Tod vorzuziehen. Die Geschichte der Edith Blau prägt sich mir für immer ein. Es ist kaum möglich, dieses Buch ohne Pausen, ohne längere Pausen zu lesen. Zu stark sind die Eindrücke, die danach auf mir lasten. Fazit: Andrea Löv und dem S. Fischer Verlag danke ich herzlich für diese umfangreiche Sammlung authentischer Vermächtnisse. Gern würde ich dieses Buch als Pflichtlektüre ab der 10. Klasse sehen. Es ist keine leichte Kost, aber ich empfehle es uneingeschränkt. #netgalley

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von Andrea Löw

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