Produktbild: Frühling 1940

Frühling 1940 Wie die Menschen in Europa den Westfeldzug erlebten

3

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.05.2024

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4629 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455017359

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

06.05.2024

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4629 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455017359

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  • SimoneF

    5/5

    30.05.2024

    eBook (ePUB 3)

    hervorragend recherchiert und aufbereitet

    Nur etwas mehr als 20 Jahre nach den verheerenden Schlachten des Ersten Weltkrieges stehen sich während des Westfeldzugs im Mai und Juni 1940 die Armeen der Alliierten und Deutschlands gegenüber. Weltkriegsveteranen unter den Soldaten und Zivilisten werden mit ihren Erinnerungen konfrontiert, Söhne kämpfen an Orten, an denen ihre Väter gefallen sind. Vielfach sind die Kriegsschauplätze identisch, alte Schützengräben, Befehlsstände und Kriegerdenkmäler erinnern an die damaligen Schlachten, beim Ausheben neuer Stellungen stoßen die Soldaten auf alte Ausrüstung und sogar tote Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg. Raffael Scheck hat eine Vielzahl an Tagebucheinträgen, Feldpostbriefen und anderen Zeitdokumenten von Frontsoldaten, Politikern, Internierten und Zivilisten (auch Schülern und Schülerinnen!) aus Belgien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland ausgewertet und diesem Buch zugrunde gelegt. Hierdurch entsteht ein hochinteressantes, differenziertes und facettenreiches Bild des Westfeldzuges aus verschiedensten Blickwinkeln. Meine Kenntnisse über den Westfeldzug beschränkten sich bisher im Wesentlichen auf Abiturwissen, und durch dieses Buch sind mir viele Dinge erst richtig klar geworden. So wusste ich bisher nicht, welche Spannungen und Ressentiments innerhalb der alliierten Streitkräfte vorherrschten, und dass in der französische Armee sogenannte „Senegalschützen“, also Soldaten aus den französischen Kolonien in Afrika, kämpften. Diese waren bei Gefangennahme durch die Deutschen in besonderem Maße gefährdet, schwer misshandelt oder erschossen zu werden. Raffael Scheck gelingt es, die Zeitzeugnisse in einen fundiert recherchierten Kontext zu setzen und mit hilfreichem Hintergrundwissen zu verbinden. So entsteht ein einmaliges Werk, das neben den historischen Eckpunkten des Westfeldzuges vor allem die menschliche Perspektive zeigt. Trotz der schwierigen Thematik liest sich das Buch sehr flüssig. Scheck setzt in seinem Buch grundlegendes Wissen über die militärischen Aspekte des Ersten Weltkriegs und des Westfeldzug voraus, und gelegentlich musste ich hier zunächst etwas nachlesen (etwa die „Maginot-Line“ und die „Dyle-Linie“ oder Details der Ardennenoffensive). Mein einziger kleiner Kritikpunkt betrifft die im Buch abgedruckte Karte. Zumindest im Ebook enthält diese keine Legende. Einige erläuternde Worte hätten dem Verständnis der eingezeichneten Kürzel und Linien sehr geholfen. Fazit: Ein äußerst lesenwertes und hochinteressantes Buch, das einen sehr ausführlichen und ausgewogenen Blick auf den Westfeldzug wirft, dessen Ausgang entscheidend für den weiteren Kriegsverlauf war.

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    31.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war die sogenannte…

    Es war die sogenannte „Saarabstimmung“ im Jahr 1935, welche die Teilnehmer des 1. Weltkriegs voller Hoffnung in die Zukunft schauen ließ. Sie waren der Ansicht, und das durchaus berechtigt, dass es keine Grund geben könnte, jemals wieder Krieg zu führen. Die Streitfragen zwischen Frankreich und Deutschland schienen geklärt. Wie falsch sie damit lagen zeigte sich leider schon bald. Am 01. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg. Wieder waren es die einfachen Soldaten, die ihr Leben für Volk und Vaterland lassen mussten. Wenn ich mir vor Augen führe, dass der 2. Weltkrieg im Jahr 1945 beendet wurde, fühle ich nur noch Dankbarkeit. Nein, es ist keineswegs selbstverständlich, dass wir in Deutschland seit 80 Jahren im Frieden leben dürfen. „Frühling 1940“ bestätigt mich noch einmal eindringlich in meiner Meinung. Der Historiker Raffael Scheck gibt Zeitzeugen eine Stimme. Im Frühling 1940 blickten sie zurück auf das Kampfgeschehen. Soldaten erinnerten sich an ihre verwundeten oder gefallen Kameraden und die Zivilbevölkerung fürchtete sich vor den Plünderungen der Deutschen. Es war 20 Jahre ein „glücklicher Traum“, dass das Leben ohne Blutvergießen weiter geht. Dem war nicht so und Herr Scheck recherchierte und fand teil unveröffentlichte Tagebücher, Briefe und Berichte. Diese waren Grundlage für dieses zuweilen erschütternde Buch, das sich mühelos lesen lässt. Für mich ein Highlight im Jahr 2024 und eine ausdrückliche Leseempfehlung gebe ich ebenfalls.

  • Andrea

    aus Karlsruhe

    4/5

    13.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Individuelle Eindrücke

    Das Sachbuch beschreibt die Sichtweisen verschiedener Europäer auf das Jahr 1940. Dabei geht es nicht um eine Sammlung von Informationen zu den einzelnen Schritten des Westfeldzugs, sondern um individuelle Eindrücke und Emotionen der Menschen, die über ihre Aussagen oder Notizen gesammelt wurden. Die Art des Sachbuchs macht es zu einem eindringlichen Werk, welches zusätzlich aber eine Fülle von Informationen bietet, die einen dazu bringen, das Buch nur in ruhigen Momenten zu lesen. Nebenher geht das nicht, man sollte immer mit voller Konzentration dabei sein.

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