Produktbild: Mutternichts

Mutternichts

63

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2024

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19/12,1/2 cm

Gewicht

254 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1314-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2024

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19/12,1/2 cm

Gewicht

254 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1314-3

Herstelleradresse

Otto Müller Verlag GmbH
Ernest-Thun-Str. 11
5020 Salzburg
Österreich
Email: info@omvs.at
Url: www.omvs.at
Telephone: +43 662 881974
Fax: +43 662 872387

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Berührendes Buch

Bewertung am 03.08.2025

Bewertungsnummer: 2557371

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christine Vescolis Roman Mutternichts ist ein intensives literarisches Debüt über eine Kindheit im Schatten emotionaler Vernachlässigung. Die Ich-Erzählerin erinnert sich an eine Mutter, die körperlich anwesend, aber seelisch abwesend war – eine Frau, die weder sprach noch liebte, sondern das Kind mit Kälte und Gleichgültigkeit zurückließ. Dieses „Nichts“ wird zur zentralen Metapher des Romans: das Mutternichts. In kurzen, fragmentarischen Textpassagen, die oft nur wenige Zeilen umfassen, tastet sich die Erzählerin durch ihre Erinnerungen. Die Sprache ist karg, präzise und poetisch – jede Sentimentalität wird vermieden. Vescoli schafft es, das emotionale Vakuum literarisch erfahrbar zu machen. Der Schmerz ist dabei nicht laut, sondern still und eindringlich. Der Roman verzichtet auf psychologische Deutungen oder klare Erzählstrukturen. Stattdessen begegnet man einer radikalen Subjektivität, die das Fehlen von Liebe und Zuwendung ungeschönt zeigt. Dabei geht es nicht nur um das Kindsein, sondern auch um die bleibenden Spuren im Erwachsenenleben: die Schwierigkeit, Beziehungen zu führen, Nähe zuzulassen, sich selbst zu verstehen. Mutternichts ist kein leichter, aber ein eindrucksvoller Roman über familiäre Leere, Sprachlosigkeit und die Suche nach Identität. Vescoli gelingt ein sprachlich starkes Porträt einer Erfahrung, über die selten gesprochen wird. Ein schmaler Band, der lange nachwirkt.

Berührendes Buch

Bewertung am 03.08.2025
Bewertungsnummer: 2557371
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christine Vescolis Roman Mutternichts ist ein intensives literarisches Debüt über eine Kindheit im Schatten emotionaler Vernachlässigung. Die Ich-Erzählerin erinnert sich an eine Mutter, die körperlich anwesend, aber seelisch abwesend war – eine Frau, die weder sprach noch liebte, sondern das Kind mit Kälte und Gleichgültigkeit zurückließ. Dieses „Nichts“ wird zur zentralen Metapher des Romans: das Mutternichts. In kurzen, fragmentarischen Textpassagen, die oft nur wenige Zeilen umfassen, tastet sich die Erzählerin durch ihre Erinnerungen. Die Sprache ist karg, präzise und poetisch – jede Sentimentalität wird vermieden. Vescoli schafft es, das emotionale Vakuum literarisch erfahrbar zu machen. Der Schmerz ist dabei nicht laut, sondern still und eindringlich. Der Roman verzichtet auf psychologische Deutungen oder klare Erzählstrukturen. Stattdessen begegnet man einer radikalen Subjektivität, die das Fehlen von Liebe und Zuwendung ungeschönt zeigt. Dabei geht es nicht nur um das Kindsein, sondern auch um die bleibenden Spuren im Erwachsenenleben: die Schwierigkeit, Beziehungen zu führen, Nähe zuzulassen, sich selbst zu verstehen. Mutternichts ist kein leichter, aber ein eindrucksvoller Roman über familiäre Leere, Sprachlosigkeit und die Suche nach Identität. Vescoli gelingt ein sprachlich starkes Porträt einer Erfahrung, über die selten gesprochen wird. Ein schmaler Band, der lange nachwirkt.

Mutters Geheimnis

Lavendelgarten aus Berlin am 21.08.2024

Bewertungsnummer: 2272800

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Mutternichts" befasst sich mit einem Thema aus dunkler Vergangenheit. Die Tochter versucht nach dem Tod der Mutter das Geheimnis ihres Schweigens um die Kindheit zu ergründen. Es lag zeitlebens wie ein waberndes und nicht zu durchdringenden Nichts um die Mutter. In kraftvoller und sehr besonderer Sprache erzählt die Autorin ihre Kindheit. Eine Zeit, die viel härter und karger war, als es sich die Tochter vorzustellen vermochte. Die Mutter schwieg ihr Leben lang über diese Zeit, die Tochter traute sich nicht zu fragen, weil sie ahnte, keine Antworten zu erhalten. Obwohl das Buch recht wenige Seiten hat, sind sie doch eindringlich geschrieben und ziehen den Lesenden in den Bann. Wenn man sich auf die ungewöhnlich dichte Sprache der Autorin einlässt, spürt man trotz Melancholie die Schönheit der Erzählung. Ein Buch zum mehrmals lesen!

Mutters Geheimnis

Lavendelgarten aus Berlin am 21.08.2024
Bewertungsnummer: 2272800
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Mutternichts" befasst sich mit einem Thema aus dunkler Vergangenheit. Die Tochter versucht nach dem Tod der Mutter das Geheimnis ihres Schweigens um die Kindheit zu ergründen. Es lag zeitlebens wie ein waberndes und nicht zu durchdringenden Nichts um die Mutter. In kraftvoller und sehr besonderer Sprache erzählt die Autorin ihre Kindheit. Eine Zeit, die viel härter und karger war, als es sich die Tochter vorzustellen vermochte. Die Mutter schwieg ihr Leben lang über diese Zeit, die Tochter traute sich nicht zu fragen, weil sie ahnte, keine Antworten zu erhalten. Obwohl das Buch recht wenige Seiten hat, sind sie doch eindringlich geschrieben und ziehen den Lesenden in den Bann. Wenn man sich auf die ungewöhnlich dichte Sprache der Autorin einlässt, spürt man trotz Melancholie die Schönheit der Erzählung. Ein Buch zum mehrmals lesen!

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Mutternichts

von Christine Vescoli

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