Produktbild: Neusiedler Tod
Band 1

Neusiedler Tod Eine Leiche im »Meer der Wiener« — Kriminalroman

11

14,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/12,1/2 cm

Gewicht

298 g

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0633-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/12,1/2 cm

Gewicht

298 g

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0633-1

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    19.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi der etwas anderen Art

    Nachdem die Journalistin Laura ihren Job bei einem Magazin für medizinische Ästhetik verloren hat, begibt sie sich an den Neusiedler See, um dort einen Reiseführer über die Sehenswürdigkeiten rund um diesen Steppensee zu schreiben. Während der Erkundung der Landschaft trifft sie - just an der Österreichisch-Ungarischen Grenze - auf eine Leiche im Wasser. Während die Ermittler den Fall zu lösen versuchen, kann es Laura nicht lassen, sich ihre eigenen Gedanken zu dem Geschehen zu machen. Es beginnt eine umfangreiche Suche nach Motiven, nicht nur zur Tat, sondern auch für Lauras Reiseführer und nach der Richtung, die sie in ihrem Leben einschlagen will. Bernadette Németh ist mit "Neusiedler Tod" ein kurzweiliges und anspruchsvolles Buch gelungen, das nur auf den ersten Blick ein bloßer Kriminalroman ist. Vielmehr erfahren die Lesenden viel über die Menschen und Kulturen auf österreichischer sowie ungarischer Seite des Neusiedler Sees. Die Charaktere werden vielschichtig und eindrücklich beschrieben, sodass es ein Leichtes ist, sich in deren Situation hineinzuversetzen. Den Schreibstil habe ich als einnehmend und literarisch empfunden. Durch Zeitsprünge bekommen wir Einblicke in die Vorgeschichte der Protagonist:innen - sowohl das künftige Opfer, als auch Laura selbst erhalten Platz, um ihre Charaktere im Laufe der Geschichte weiter zu entwickeln. Auch gesellschaftspolitische Themen werden aufs Tapet gebracht; so spielt der Klimawandel ebenso eine Rolle wie die prekären Arbeitsbedingungen, welchen viele Ungar:innen ausgesetzt sind. Die Autorin hat m.E. ein großes Beobachtungstalent, nicht nur für ihre Figuren, sondern auch für die (Kultur-)Landschaft, in der sie sich bewegen. Der Kriminalfall selbst wird vorwiegend durch die Wahrnehmungen von Laura beschrieben, es kommen zwar auch Ermittler vor, in die polizeiliche Arbeit werden die Leser:innen jedoch nur sehr am Rande mitgenommen. Dies verleiht dem Fall eine unübliche Perspektive, auch, weil er nicht immer vordergründig thematisiert wird. Zwischendurch erhalten wir Einblicke in die Gedankenwelt des Täters, die einen aber bis am Schluss um dessen Identität im Dunklen lassen, was den Spannungsbogen zusätzlich strafft. Gekonnt werden verschiedene Spuren zu den möglichen Tätern gelegt, die einen immer wieder in die Irre führen. Die Auflösung kommt schlussendlich überraschend. Mein Fazit: Neusieder Tod ist ein anspruchsvoller Roman mit einem ungewöhnlichen Krimisetting, bei dem der Fall nicht unbedingt im Vordergrund steht. Es ist ein kurzweiliges Buch, das viel erzählt über die Österreich-Ungarische Kulturlandschaft um den großen See, über menschliche Beziehungen, den Wert der Natur und schließlich auch darüber, wie man sich gut täuschen kann. Große Leseempfehlung!

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    10.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fast ein kleiner Reiseführer

    Journalistin Laura Reiter will nur ein paar Vögel, die am Neusiedler See beheimatet sind und hier brüten, für ihr neues Buch fotografieren. Da stößt sie an einem Steg direkt an der österreichisch-ungarischen Landesgrenze auf im Wasser schwimmende Leichenteile. So bleibt den ungarischen Polizisten und den Kommissare der Polizeiinspektion Apetlon in Österreich nicht anderes übrig als gemeinsam zu ermitteln. Ich hatte schon nach einigen Seiten die Vermutung, dass in diesem Kriminalroman nicht die Ermittlungen an erster Stelle stehen würden. Was mir aber, je mehr ich gelesen habe, immer besser gefallen hat. Dafür werden mir die Menschen mit denen ich es sowohl auf deutscher als auch auf ungarischer Seite zu tun bekomme, sehr detailliert vorgestellt. Auf die psychologische Seite der Menschen legt Autorin Bernadette Németh besonderen Wert. Natürlich versucht Laura etwas über die Tote bzw. deren Ableben heraus zu bekommen. Aber noch wichtiger sind ihr die Themen mit denen sie ihren Reiseführer füllen will. Davon habe ich hier sehr stark profitiert. Ich habe den Erklärungen zum See, zu den Vögeln und Flora und Fauna überhaupt, die sie von Naturforscher und Biologe Guido Schromm bekommt, sehr gerne gelauscht. Auch die Gespräche mit Chilibauer Attila Meggyes fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Überhaupt erfahre ich so einiges von den Menschen auf beiden Seiten der Grenze; von ihren Gewohnheiten, ihren Ansichten, ihren Lebensvorstellungen, ihrem Leben überhaupt. Dazu lerne ich verschiedene Sehenswürdigkeiten kennen, die ich mir gerne mal persönlich anschauen würde. Besonders hat mich das Tiefenseemuseum angesprochen. Das alles verpackt die Autorin gekonnt in einen vor Lokalkolorit übersprudelnden Krimi. Dabei schwebt eine leichte Spannung, die gegen Ende weiter ansteigt, immer dezent im Hintergrund. Und zum Schluss wird es nochmal richtig spannend und auch gefährlich. Besonders für Laura, die es durch ihre Kombinationsgabe schafft, einen weiteren Mord zu verhindern. Mir hat dieser Krimi mit großem Fachwissen über den Neusiedler See, Land und Leute an seinen Ufern sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    10.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fast ein kleiner Reiseführer…

    Fast ein kleiner Reiseführer Journalistin Laura Reiter will nur ein paar Vögel, die am Neusiedler See beheimatet sind und hier brüten, für ihr neues Buch fotografieren. Da stößt sie an einem Steg direkt an der österreichisch-ungarischen Landesgrenze auf im Wasser schwimmende Leichenteile. So bleibt den ungarischen Polizisten und den Kommissare der Polizeiinspektion Apetlon in Österreich nicht anderes übrig als gemeinsam zu ermitteln. Ich hatte schon nach einigen Seiten die Vermutung, dass in diesem Kriminalroman nicht die Ermittlungen an erster Stelle stehen würden. Was mir aber, je mehr ich gelesen habe, immer besser gefallen hat. Dafür werden mir die Menschen mit denen ich es sowohl auf deutscher als auch auf ungarischer Seite zu tun bekomme, sehr detailliert vorgestellt. Auf die psychologische Seite der Menschen legt Autorin Bernadette Németh besonderen Wert. Natürlich versucht Laura etwas über die Tote bzw. deren Ableben heraus zu bekommen. Aber noch wichtiger sind ihr die Themen mit denen sie ihren Reiseführer füllen will. Davon habe ich hier sehr stark profitiert. Ich habe den Erklärungen zum See, zu den Vögeln und Flora und Fauna überhaupt, die sie von Naturforscher und Biologe Guido Schromm bekommt, sehr gerne gelauscht. Auch die Gespräche mit Chilibauer Attila Meggyes fand ich sehr interessant und aufschlussreich. Überhaupt erfahre ich so einiges von den Menschen auf beiden Seiten der Grenze; von ihren Gewohnheiten, ihren Ansichten, ihren Lebensvorstellungen, ihrem Leben überhaupt. Dazu lerne ich verschiedene Sehenswürdigkeiten kennen, die ich mir gerne mal persönlich anschauen würde. Besonders hat mich das Tiefenseemuseum angesprochen. Das alles verpackt die Autorin gekonnt in einen vor Lokalkolorit übersprudelnden Krimi. Dabei schwebt eine leichte Spannung, die gegen Ende weiter ansteigt, immer dezent im Hintergrund. Und zum Schluss wird es nochmal richtig spannend und auch gefährlich. Besonders für Laura, die es durch ihre Kombinationsgabe schafft, einen weiteren Mord zu verhindern. Mir hat dieser Krimi mit großem Fachwissen über den Neusiedler See, Land und Leute an seinen Ufern sehr gut gefallen.

  • Brenda_wolf

    aus Bad Berneck

    5/5

    07.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Vorsicht Botox

    Die Journalistin Laura Richter ist aus Recherchegründen unterwegs am Neusiedler See. Sie arbeitet an einem Reiseführer zu dem idyllischen Steppensee. Auf einem ihrer Erkundungsgänge stößt sie auf im Uferbereich dümpelnde Leichenteile. Da sich der Fundort genau auf der Staatsgrenze zu Österreich-Ungarn befindet, sind beide Länder für die Ermittlungen des Falles zuständig. Wenigen Monaten zuvor arbeitete Laura noch bei einem Medizinischen Journal, mit dem Schwerpunkt auf ästhetische Medizin. Sie wurde gefeuert, weil sie an ein Cellulite-Gel der Firma Stylofix nicht glaubte. Jetzt ist sie freiberuflich unterwegs und bei ihrer Freundin Ariane, die ein Seehaus am Neusiedler See bewohnt, untergetaucht. „Die schönsten Plätze rund um den Neusiedler See“ so lautet ihr Vorhaben. Bewaffnet mit einem Fotoapparat streift sie durch die Gegend und bald schon betreibt sie nicht nur Recherche für ihr Buch, sie ermittelt auch auf eigene Faust in dem Fall der ermordeten Friseurin und Kosmetikerin. Sie stößt dabei auf Abgründe, die sich über beide Länder erstrecken. Die Autorin Bernadette Németh ist eine sehr vielseitige Person. So arbeitet sie nicht nur als Journalistin, sie ist auch Ärztin. Als Schriftstellerin hat sie sich längst einen Namen gemacht. Sie gewann zahlreiche Literaturpreise, schreibt Belletristik, Prosa, Lyrik, Kinder-, Jugend- und Sachbücher. „Neusiedler Tod“ ist ihr erster Krimi und ich muss sagen, es ist ihr gelungen mich zu fesseln und zu unterhalten. Sie schreibt sehr flüssig. Die Charaktere sind gut gezeichnet und kommen authentisch rüber. Natürlich empfand ich besonders Laura als Sympathieträgerin. Außer Spannung, ein weiteres Plus: Ich habe viel erfahren über den Neusiedler See und seine Umgebung, über die Flora und Fauna, über das unterirdische Mineralwasservorkommen, über die Problematik, des absinkenden Wasserspiegels, die eine Austrocknung des See zufolge haben könnte und über den Thermen-Tourismus rund um die am See. Dass der Neusiedler See einen leichten Salzgehalt hat, wusste ich bislang noch nicht. Und auch der Klimawandel scheint den Menschen am Neusiedler See große Sorgen zu bereiten. Die Auflösung des Falls war für mich eine Überraschung. Damit hätte ich nie gerechnet. Fazit: Ein spannender und zugleich informativer Krimi. Unbedingt lesenswert.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    06.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr aktuell

    „...Es kam nicht oft vor, dass sich Frauen im undurchdringlichsten Teil des Schilfgürtels herumtrieben und dabei auf Leichenteile stießen, die noch dazu über die Staatsgrenzen verstreut waren...“ Aber Laura ist genau das passiert. Eigentlich wollte sie nur bestimmte Vögel für ihr Buch über den Neusiedler See fotografieren. Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben. Im Mittelpunkt stehen weniger die Ermittlungen, mehr die Charaktere der Personen, die rund um den See wohnen. Die Geschichte spielt im Jahr 2019. Die eigentliche Handlung beginnt einige Zeit vor dem Mord. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet und sorgt für den hohen Spannungsbogen. Er bietet aber auch Raum für vielfältige Sachinformationen. Außerdem werden die Gedanken der Protagonisten zum Teil kursiv wiedergegeben. Das Buch streift vielfältige Themen. Der Neusiedler See liegt zum Teil in Österreich, zm Teil in Ungarn. Die unterschiedlichen Lebensvorstellungen und Ansichten, die zum Teil durch die Vergangenheit bedingt sind, werden gut herausgearbeitet. Gleichzeitig spielt das Thema der Klimaveränderung eine Rolle. „...Es ist allgemein bekannt, dass der Wasserstand im Neusiedler See sinkt. Seit zwei Jahren sind die Zeitungen voll davon...“ Außerdem gibt es rund um den See ein besonderes Mikroklima. Hier wachsen Pflanzen, die eigentlich nicht in Europa gedeihen dürften. Für ihr Buch recherchiert Laura rund um den See. Durch ihre Erkundungen lerne ich eine Menge an Sehenswürdigkeiten kennen. Allerdings stellt sie auch Fragen. Und das passt nicht jeden. Noch ahnt sie nicht, in welcher Gefahr sie sich befindet. Jeder der Anwohner hat seine eigenen Interessen und hofft auf das große Geschäft. Dabei spielen die Wasservorräte im und unter dem See eine entscheidende Rolle. Inwieweit dies das Motiv für den Mord ist, bleibt lange offen. Eine besondere Rolle spielt das tierische Leben am See und die Gefahren, die ihm zunehmend drohen. Fachliche Zusammenhänge werden gekonnt allgemeinverständlich heruntergebrochen. „...Der Rüttelflug ist ein Ruderflug auf der Stelle. Dabei stellt der Vogel seinen Körper gegen den Wind und schlägt schnell mit den Flügeln...“ Letztendlich ist es Laura, die die Zusammenhänge erkennt und einen weiteren Mord verhindert. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er verknüpft gekonnt die Ermittlungen mit den lokalen Gegebenheiten.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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