Eskalationsstufen

Eskalationsstufen

Roman

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ab 16,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2024

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,4 cm

Beschreibung

Rezension


Ein eindringlicher Roman über Gewalt in der Partnerschaft. [... ] „Eskalationsstufen” zeigt die Entwicklung emotionaler Abhängigkeit in all ihrer Komplexität. Die dramatische Zuspitzung der Geschichte entfaltet eine enorme Sogwirkung und lässt Leser/innen alarmiert zurück.

Alexandra Höfle, Buchkultur

Sprachlich messerscharf zeigt Rieger das Ringen Julias mit diesem Mann, der sich ihrer bemächtigt. Sätze, die sie nicht fertig denkt, deren Ausgang aber überdeutlich ist, ihre Unsicherheit, welcher Realität, welcher Erinnerung – seiner oder der eigenen – sie noch trauen kann, verwirrt vor der als Liebe getarnten Übergriffigkeit, Manipulation und Gewalt: „Eskalationsstufen“ macht den Sog dieser Beziehung erahnbar. Barbara Rieger beweist mit diesem dritten Roman einmal mehr meisterhaftes Geschick für die Darstellung zwischenmenschlicher Dynamiken, hautnah an der Realität.Johanna Lenhart, Die Presse

Barbara Rieger zeichnet sehr genau und aus der Sicht Julias, wie eine Beziehung toxisch wird. [...] Ein Roman zum Nachdenken.

wienlive - Das Stadtmagazin

Ein Roman, der die traurige Realität häuslicher Gewalt nachzeichnet.

Der Standard

Rieger schreibt aus Sicht der Protagonistin in der Ich-Form, sie lässt die Handlung laufen, verwendet eine klare Sprache, verzichtet auf Pathos und Tränendrüsen-Formulierungen. Das gibt dem Plot eine atem- und sprachlos machende Teilnehmerschaft beim Lesen. […] Ein inhaltlich-thematisch wichtiger Roman, schriftstellerisch hervorragend umgesetzt. Helmut Atteneder, OÖ Nachrichten

Was an einer Stelle passiert, wird oft nur angedeutet, um später an anderer Stelle nonchalant aufgelöst zu werden. „Eskalationsstufen“ ist kein verwinkelter Roman, er steuert geradewegs auf etwas zu, von dem wir hoffen, dass es nicht eintrifft. In seiner Sprache, die so heute ist, schreit er förmlich danach, Schullektüre zu werden, in einem fächerübergreifenden Unterricht in Literatur und Psychologie (gewaltfreie Kommunikation!) zu landen. Elke Steiner, litrobona

„Eskalationsstufen“ ist ein großer Wurf und von enormer gesellschaftlicher Relevanz. Erwin Uhrmann, Die Presse

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2024

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,4 cm

Gewicht

378 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01422-9

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Das Portrait einer toxischen Beziehung, geschickt in Szene gesetzt.

MarcoL aus Füssen am 02.04.2024

Bewertungsnummer: 2168660

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Eine Liebesgeschichte und das Gegenteil davon“ - so lautet der erste Satz des Klappentextes. Und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieser simple Satz schraubt die Erwartung hoch, baut eine Spannung auf, obwohl der Roman noch gar nicht begonnen hat. Und der Satz hält, was er verspricht. Es fühlt sich anfänglich an wie eine Romanze, ja beinahe wie ein Match „Made in Heaven“. Eine Beziehung entwickelt sich, baut sich auf, bettet sich in Watte wie in einem gemütlichen Nest. Und dennoch wartet man beim Lesen auf die Dornen, die durch diese flauschige Zweisamkeit stechen. Aber werden sie überhaupt stechen? Passiert denn was? „Es wird eskalieren“ verspricht eine weitere Ankündigung. Ohne jetzt viel zu spoilern: der Himmel wird dunkler, kurzes Donnergrollen, wieder lichte Momente, ein Nachgeben. Dabei glaubt man, dass manche Zeichen von außen gesehen offensichtlich sind. Oder doch nicht. Situationen, türmen sich auf … Julia malt Baumfiguren, hat mit Ausstellungen aber noch mäßige Erfolge. Sie trifft auf Joe, der schon mit mehr Ausstellungen und Erfahrung punkten kann. Er malt Portraits von toten Frauen, und suhlt sich im Schmerz, dass seine Frau verschwunden (und mittlerweile für tot erklärt) ist. Er zeigt sich empfindsam, tritt als Gönner und Förderer von Julia auf. Irgendwann wird mehr daraus, eine Beziehung wächst. Julia, obwohl noch in einer festen, aber offenen Beziehung mit David (der selten zu Hause ist), beginnt sich in Joe zu verlieben. Zuerst dachte sie, es sei nur körperlich, doch das Herz sagt ihr eines Tages etwas anderes. Bald schlittert Julia, vorerst äußeren Einflüssen geschuldet, in eine Art Abhängigkeit von Joe. Von David verlassen, aus der gemeinsamen Wohnung gedrängt, zieht sie bei Joe ein. Die erhofften Freiräume gestalten sich bald als gläserne Tresore. Joes narzisstische Eigenarten, sein toxischer Drang Julia besitzen zu wollen, tragen ihr nötiges dazu bei. Als dann auch noch die Pandemie beginnt … mehr möchte ich nicht verraten: LESEN! Der Titel ist sehr geschickt gewählt. Die Autorin erklärt im Nachwort an welche Kriterien sie sich gehalten hat, um den Plot aufzubauen. Damit komponiert Barbara Rieger einen hervorragenden Roman, der von seinen Zuspitzungen (Eskalationen) und deren Abschwächungen lebt, Wellen gleich, die stetig höher schlagen. Der Satzbau ist knapp, prägnant. Oft lässt Rieger die Sätze mit einem kurzen „ ,aber“ abbrechen. Der Verdacht, welchen man beim Lesen hat, wird so geschickt bestätigt. Auf der anderen Seite wirft dieses geniale Textkonstrukt Fragen auf, ob es tatsächlich so ist, wie man es vermutet und sich hineinversetzt. Und dann möchte man immer wieder in Zeilen hineingreifen, die Handlung aufhalten, das Offensichtliche abwehren. Ganz große Erzählkunst! Sehr gerne gebe ich eine absolute Leseempfehlung für diesen herausragenden Roman.
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Das Portrait einer toxischen Beziehung, geschickt in Szene gesetzt.

MarcoL aus Füssen am 02.04.2024
Bewertungsnummer: 2168660
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Eine Liebesgeschichte und das Gegenteil davon“ - so lautet der erste Satz des Klappentextes. Und damit ist eigentlich schon alles gesagt. Dieser simple Satz schraubt die Erwartung hoch, baut eine Spannung auf, obwohl der Roman noch gar nicht begonnen hat. Und der Satz hält, was er verspricht. Es fühlt sich anfänglich an wie eine Romanze, ja beinahe wie ein Match „Made in Heaven“. Eine Beziehung entwickelt sich, baut sich auf, bettet sich in Watte wie in einem gemütlichen Nest. Und dennoch wartet man beim Lesen auf die Dornen, die durch diese flauschige Zweisamkeit stechen. Aber werden sie überhaupt stechen? Passiert denn was? „Es wird eskalieren“ verspricht eine weitere Ankündigung. Ohne jetzt viel zu spoilern: der Himmel wird dunkler, kurzes Donnergrollen, wieder lichte Momente, ein Nachgeben. Dabei glaubt man, dass manche Zeichen von außen gesehen offensichtlich sind. Oder doch nicht. Situationen, türmen sich auf … Julia malt Baumfiguren, hat mit Ausstellungen aber noch mäßige Erfolge. Sie trifft auf Joe, der schon mit mehr Ausstellungen und Erfahrung punkten kann. Er malt Portraits von toten Frauen, und suhlt sich im Schmerz, dass seine Frau verschwunden (und mittlerweile für tot erklärt) ist. Er zeigt sich empfindsam, tritt als Gönner und Förderer von Julia auf. Irgendwann wird mehr daraus, eine Beziehung wächst. Julia, obwohl noch in einer festen, aber offenen Beziehung mit David (der selten zu Hause ist), beginnt sich in Joe zu verlieben. Zuerst dachte sie, es sei nur körperlich, doch das Herz sagt ihr eines Tages etwas anderes. Bald schlittert Julia, vorerst äußeren Einflüssen geschuldet, in eine Art Abhängigkeit von Joe. Von David verlassen, aus der gemeinsamen Wohnung gedrängt, zieht sie bei Joe ein. Die erhofften Freiräume gestalten sich bald als gläserne Tresore. Joes narzisstische Eigenarten, sein toxischer Drang Julia besitzen zu wollen, tragen ihr nötiges dazu bei. Als dann auch noch die Pandemie beginnt … mehr möchte ich nicht verraten: LESEN! Der Titel ist sehr geschickt gewählt. Die Autorin erklärt im Nachwort an welche Kriterien sie sich gehalten hat, um den Plot aufzubauen. Damit komponiert Barbara Rieger einen hervorragenden Roman, der von seinen Zuspitzungen (Eskalationen) und deren Abschwächungen lebt, Wellen gleich, die stetig höher schlagen. Der Satzbau ist knapp, prägnant. Oft lässt Rieger die Sätze mit einem kurzen „ ,aber“ abbrechen. Der Verdacht, welchen man beim Lesen hat, wird so geschickt bestätigt. Auf der anderen Seite wirft dieses geniale Textkonstrukt Fragen auf, ob es tatsächlich so ist, wie man es vermutet und sich hineinversetzt. Und dann möchte man immer wieder in Zeilen hineingreifen, die Handlung aufhalten, das Offensichtliche abwehren. Ganz große Erzählkunst! Sehr gerne gebe ich eine absolute Leseempfehlung für diesen herausragenden Roman.

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Regt zum Nachdenken an

Bewertung am 17.02.2024

Bewertungsnummer: 2133059

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die engagierte, talentierte Julia begegnet dem exzentrischen Maler Joe. So beginnt fast jede Liebesbeziehung. Julia lässt sich von Joes Abgründen nicht abschrecken. Doch weshalb malt er nur tote Frauen? Sie folgt ihm in seine abgeschiedene Hütte im Wald. Hier ist die Wahrheit nicht mehr zu verbergen. In diesem Buch wird auf eindrückliche Weise dargestellt wie die Dynamik in einer Beziehung vorwärtsschreitet. Man liest wie es langsam zu psychischem und physischem Missbrauch kommt. Es wird eindrücklich und fast atemlos die Dynamik einer Liebesbeziehung aufgezeigt, die in lebensbedrohlicher Gewalt endet. Es ist ein bedrückendes Dokument und eindrücklich geschildert, dass ich das Buch nicht weglegen konnte, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Für mich ein sehr eindrückliches Buch das man gelesen haben muss.
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Regt zum Nachdenken an

Bewertung am 17.02.2024
Bewertungsnummer: 2133059
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die engagierte, talentierte Julia begegnet dem exzentrischen Maler Joe. So beginnt fast jede Liebesbeziehung. Julia lässt sich von Joes Abgründen nicht abschrecken. Doch weshalb malt er nur tote Frauen? Sie folgt ihm in seine abgeschiedene Hütte im Wald. Hier ist die Wahrheit nicht mehr zu verbergen. In diesem Buch wird auf eindrückliche Weise dargestellt wie die Dynamik in einer Beziehung vorwärtsschreitet. Man liest wie es langsam zu psychischem und physischem Missbrauch kommt. Es wird eindrücklich und fast atemlos die Dynamik einer Liebesbeziehung aufgezeigt, die in lebensbedrohlicher Gewalt endet. Es ist ein bedrückendes Dokument und eindrücklich geschildert, dass ich das Buch nicht weglegen konnte, bis ich die letzte Seite gelesen hatte. Für mich ein sehr eindrückliches Buch das man gelesen haben muss.

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von Barbara Rieger

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