Medialisierungstendenzen im Behindertensport. Der YouTube-Kanal des Internationalen Paralympischen Komitees
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Sprache:Deutsch
19,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.11.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
1358 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346963703
Dass große Sportverbände wie das IPC versuchen, den eigenen Sport über diverse Kanäle an ein disperses Publikum zu verbreiten, ist dabei nichts Neues. Der Stellenwert des Sports hat in den vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung genommen. Einige Sportarten, wie in Deutschland in erster Linie der Fußball, weisen eine hohe Nachfrage auf. Entsprechend präsent ist der Fußball in der heutigen Medienlandschaft. Andere Sportarten fristen dagegen eher ein Nischendasein. Um attraktiver für die Zuschauer und somit populärer zu werden, versuchen sich solche Sportarten an die Erfolgsbedingungen der Medien anzupassen. Dazu scheint jedes Mittel recht. Von kleineren ästhetischen Änderungen, bis hinzu zu Eingriffen in das Regelwerk. So wurden etwa die Outfits im Beachvolleyball durch Kleidungsvorschriften immer kürzer - die Popularität stieg. Der Respekt für den eigentlichen Sport musste dabei jedoch in diesem Fall einem voyeuristischen Interesse weichen. Auch am Behindertensport lassen sich, seitdem dieser in den letzten Jahren an medialer Präsenz gewonnen hat, ähnliche Entwicklungen ablesen. In den verschiedenen Disziplinen wurde wenig zu Gunsten der Attraktivität des Wettkampfs verändert. Zwar werden etwa vereinfachte Klassifizierungssysteme der verschiedenen Schadensklassen immer wieder diskutiert, aber noch nicht im großen Stil umgesetzt.
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