Mehrsprachige qualitative Interviews in der Migrationsforschung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.11.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
863 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346964540
Um diese Forschungsfrage zu beantworten, werden in dieser Hausarbeit zwei Methoden - Literatur-Review und Systematische Literaturrecherche angewandt. Um einen Einblick in die aktuelle Forschungspraxis der Interviewdurchführung zu geben, wurde Frau Panchenko, Autorin der Studie "Anpassung und Integrationsstrategien von Geflüchteten aus der Ukraine in Deutschland" nach den Strategien des Umgangs mit Mehrsprachigkeit per E-Mail gefragt. Ihre Antwort wird als kleines Beispiel für Konstellationen- und Methodenvielfalt der Migrationsforschung im fünften Kapitel vorgestellt. Im zweiten Kapitel werden solche Begriffe wie empirische - qualitative im Vergleich zur quantitativen sozialen Forschung definiert und qualitative Interviews mit ihren wichtigsten Grundlagen vorgestellt.
Ergänzend wird im dritten Kapitel Stand der Migrationsforschung beschrieben und einige Studien werden vorgestellt. Im vierten Kapitel wird auf forschungsethische Aspekte der Interviews mit Migrant:innen eingegangen. Die Möglichkeiten und Empfehlungen für den Umgang mit der Mehrsprachigkeit werden im fünften Kapitel beleuchtet.
Im Fazit werden Ergebnisse dieser Hausarbeit zusammengefasst. Der Ausblick zeigt mögliche weiterführende Forschungsideen und den Mehrwert der Erkenntnisse für die Soziale Arbeit.
Am 24.02.2022 wurde die Ukraine von Russland angegriffen. Nur 77 Jahre nach dem Ende vom verheerenden Zweiten Weltkrieg entfachte mitten in Europa ein neuer Krieg. Hilfesuchende, flüchtende Menschen verteilten sich in ganz Europa. Fast eine Million Menschen kam nach Deutschland. Neben den ukrainischen Kriegsgeflüchteten wurden im Jahr 2022 in Deutschland 244.132 neue Asylanträge von Hilfesuchenden aus anderen Ländern gestellt, was im Vergleich zum Jahr 2021 einen Anstieg um 27,9 % bedeutete. Statistisches Bundesamt verzeichnete somit seit dem Jahr 1950 die höchste Zuwanderungsrate - 1,45 Millionen Menschen und den höchsten Bevölkerungsstand - 84,3 Millionen.
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