Transnationale Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg. Eine Fallstudie am Beispiel des Generalmajors Anton Petrák
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.11.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
46 (Printausgabe)
Dateigröße
2831 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346964564
Während seiner Internierung in Mírovo begann Anton Petrák seine Lebensgeschichte niederzuschreiben. Von der Okkupation der Tschechoslowakei durch das nationalsozialistische Deutschland, der Flucht quer durch Europa zur tschechoslowakischen Auslandsarmee, der Einreise in Großbritannien und dem Beitritt bei der SOE und die Invasion in Dünkirchen.
Viele europäische Staaten, gerieten vor und während dem Zweiten Weltkrieg, unter die Herrschaft von Faschismus und Nationalsozialismus. Nach einer militärischen Niederlage verloren die Länder durch Okkupation ihre Souveränität. Das Gefühl der Machtlosigkeit der unterworfenen Länder gegenüber den Besatzern, hatte Einfluss auf die Entwicklung unterschiedlichster Widerstandsformen. Widerstand gegen fremde Okkupation, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg häufig als eine aktive Bewegung dargestellt, welche unteranderem einen wesentlichen Anteil an der Niederlage des Regimes hatte.
Der Widerstand gegen die Besatzung durch das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien während des Zweiten Weltkrieges war nicht auf ein bestimmtes Land beschränkt, sondern verlief inter- und transnational. Um sich den Netzwerken und dem transnationalen Widerstand anzuschließen, reisten Menschen quer durch ganz Europa. Einer dieser Menschen war der tschechoslowakische Generalmajor Anton Petrak, welcher wie viele andere, sein Heimatland verließ. Am 29. September 1938 wurde das Münchener Abkommen durch Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien verabschiedet. Dieses Abkommen führte zur vollständigen Okkupation der Tschechoslowakei durch das Dritte Reich und der Errichtung des Reichprotektorats Böhmen und Mähren. Mit der Errichtung des Protektorats wurde die Tschechoslowakei endgültig zerschlagen und unzählige Beamte, Angehörige des diplomatischen Dienstes, Offiziere und andere Armeeangehörige, wurden in neuen Stellungen untergebracht, bedroht oder verdrängt. Viele von ihnen, so auch Anton Petrak, flohen ins Ausland - und schlossen sich dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Faschismus an.
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