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Maria von Welser

1. Die Unbestechliche

Die Unbestechliche Ein Roman voller Zeitgeschichte, der auf den journalistischen Erinnerungen von Maria von Welser, der Macherin von »ML Mona Lisa«, basiert

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Verena Wolfien

Spieldauer

12 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844935424

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Verena Wolfien

Spieldauer

12 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844935424

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kämpfende Journalistin

    Ein spannender, auf einer wahren Geschichte beruhender Roman über eine junge Journalistin in den 70er Jahren, die sich ihren Weg durch die männer- und Macho-basierten Redaktionen Bahnen muss. Der Wille zur Wahrheit und das Aufdecken von verdrängten Geschichten motiviert sie, die Karriereleiter trotz aller Schwierigkeiten weiter zu erklimmen. Sehr interessant und sehr empfehlenswert.

  • Bewertung

    5/5

    03.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschichte aus weiblicher Sicht

    Im Mittelpunkt des Romans „Die Unbestechliche“ von Maria von Welser und Waltraud Horbas steht Alice Meißner, eine junge alleinerziehende Journalistin, die Ende der sechziger Jahre in der Lokalredaktion im kleinen Miesbach ihre journalistische Ausbildung absolviert, um dann nach München zu wechseln und dort -etwas unfreiwillig - vom Kulturressort in die Sportberichterstattung. Überall trifft sie auf eine männerdominierte Welt und muss stets die Balance zwischen Selbstbewusstsein und Anpassungsfähigkeit finden, um ihren Weg gehen zu können. Für mich war es reizvoll, diese quasi biographische Geschichte zu lesen, die in einer Zeit spielt, in der meine Mutter noch ein Kind war: Von Studentenunruhen, kaltem Krieg, Ölkrise, deutschem Herbst und RAF habe ich zwar im Geschichtsunterricht gehört, aber dieses aus der Perspektive einer jungen Frau miterleben zu können, hat mir die Dinge viel nähergebracht. Auch die detailliert geschilderten Erfahrungen Alices mit ihren diversen Chefs – vom väterlich-strengen Lehrmeister Zeißler bis zum cholerischen Herrn Horst sowie ihre Probleme mit der Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft waren interessant und meinen eigenen heutigen Erfahrungen überraschend ähnlich. Schließlich fand ich auch die Gedankengänge der jungen Frau zum Thema Wahrheit und Meinungsbildung sehr spannend. Daher eine rundum interessante Lektüre!

  • Bewertung

    5/5

    20.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Zeitreise

    "Die Unbestechliche" ist ein Roman den man, meiner Meinung nach, lesen muss. Es ist dich Geschichte von Alice, die sich als Frau in der Gesellschaft und in ihrem Beruf, noch dazu als junge Mutter, durchbeissen muss. Sie stösst auf viele Vorurteile, wird vielfach belächelt und nicht ernst genommen. Es ist ein wenig die Geschichte der Journalistin Maria von Welser. Zeitweise sehr authentisch, manchmal aber auch fiktiv. Alice will unbedingt Journalistin werden und strebt ihr Ziel mit allen Mitteln an. Von Kind an interessiert an dem geschriebenen Wort, schon auf dem Schoß des Vaters Zeitungsartikel zu sehen, die Druckerschwärze zu riechen und später auch die Reportagen lesen zu können. Es ist nicht leicht für Alice, wie für die meisten Frauen in den siebziger Jahren. Aber, sie gibt nicht auf und geht ihren Weg, auch wenn er oftmals steinig ist. Der Roman ist absolut flüssig geschrieben, teilweise ergänzen Zeitungsartikel die Geschehnisse der damaligen Zeit und man bekommt einen interessanten Einblick in die Welt der Medien. Von mir ganz klar, die volle Punktzahl!

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte wiederholt sich

    Im Mittelpunkt der Handlung steht Alice, die 1968 für ihren Traum kämpft, Journalistin zu werden, obwohl sie jung geheiratet und eine Tochter bekommen hat, was damals noch viel schwieriger mit der Berufstätigkeit vereinbar war als heute. Denn schafft sie es, einen Volontariatsplatz in München zu bekommen und sich, auch mit Unterstützung der wenigen anderen weiblichen Mitarbeiterinnen, sich gegen die skeptischen und dominanten Männer zu behaupten und sich selbst treu zu bleiben. Dafür muss sie aber natürlich auch viele Entbehrungen auf sich nehmen. Ich fand es sehr interessant, in die politisch und gesellschaftlich sehr ereignisreiche Zeit ab 1968 abzutauchen. Viele wichtige, und auch manche mittlerweile etwas in Vergessenheit geratene, Ereignisse eines Abschnittes wurden zu Beginn im Nachrichtenstil wiedergegeben, was sehr hilfreich war, um die Erinnerung aufzufrischen und alles richtig einordnen zu können. Dabei habe ich auch festgestellt, dass so einiges, was Alice und ihr Umfeld damals beschäftigte, auch in letzter Zeit wieder aktuell war. Krankheitswellen, Flutkatastrophen, das Attentat auf Israelis bei den Olympischen Spielen durch Palästinenser, mangelndes Vertrauen der Bevölkerung in Politik und Presse, das Einsparen von Öl und (leider nur damals) damit verbundene autofreie Sonntage auf den Autobahnen, etc. Und auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist immer noch Thema. Das fand ich aus heutiger Perspektive alles sehr interessant. Alice als Hauptperson, die von Maria von Welser, inspiriert ist, war mir sehr sympathisch, wie sie ihren Weg geht, ohne sich unfairer Mittel zu bedienen. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und man kann sich auch ohne große Kenntnisse der jüngeren deutschen Geschichte gut zurechtfinden und die Zusammenhänge verstehen.

  • Bewertung

    aus Schmitten

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschehen

    Die Geschichte um Alice, die Reporterin werden möchte, ist eingebettet in die Geschehnisse der 60er und 70er Jahre. Die Situation, in der sich eine Frau ihre Unabhängigkeit erkämpfen möchte und die Schwierigkeiten in der festgefahrenen patriachalen Welt sind beklemmend gut beschrieben. Auch die Ressentiments, die ausgerechnet von Frauen kommen sind realitiätsecht, auch weil sie zum Teil immer noch genauso vorhanden sind. Im Ernst: Was haben wir erreicht? Täglich liest man, dass Ärtzinnen für die Krankenschwester gehalten wird und nach einem Arzt verlangt wird. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Wie viel schwieriger hatte es da noch Alice! Sie lässt sich nicht unterkriegen und geht mutig ihren Weg, auch wenn sie ungewöhnliche Entscheidungen trifft. Was mir gut gefallen hat, sind, neben den großen politischen Themen und Ereignissen, die genauen Beschreibungen des Setzers und Druckers mit Fachbegriffen, die längst ausgestorben sind. Sprachlich sehr einfühlsam, trotzdem zieht sich manches in die Länge und nimmt jede Spannung. Eine unaufgeregte Erzählung einer aufregenden Zeit. Wer sich darauf einlassen kann, liegt mit diesem Roman richtig. Von mir 5 Sterne und eine Lesempfehlung.

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