Lebensgeschichten als Schlüssel zur Erinnerungsarbeit. Eine kritische Analyse anhand von Primo Levis Vermächtnis und dem Denkmal der ermordeten Juden
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.11.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
518 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346967930
Der Vortrag beginnt mit einer Diskussion über persönliche Erfahrungen der Studierenden im Umgang mit der NS-Geschichte, um eine Reflexion über Schulzeit und (Familien-)Gespräche anzuregen. Diese Erfahrungen dienen als Brücke zur Konstruktion eines kulturellen Gedächtnisses. Die Arbeit mit lebensgeschichtlichen Zugängen wird herausgearbeitet, wobei der Fokus auf der Wahrnehmung von Masse und Individuum, Objekt und Subjekt liegt. Insbesondere wird beleuchtet, wie dieses Verständnis den Blick auf das Denkmal der ermordeten Juden Europas in Berlin und den dazugehörigen Ort der Information prägt.
Die Ausführungen verdeutlichen, warum Biografien einen zentralen Platz in der Erinnerungsarbeit einnehmen sollten. Herausforderungen, die sich aus dieser Arbeitsweise ergeben, werden ebenso beleuchtet wie die Vielfalt der Erzählungen über die Verbrechen. Obwohl der Fokus auf dem Gedenken jüdischer Menschen liegt, soll der Vortrag die Studierenden dazu anregen, kritisch über das Ausmaß und die Unterschiedlichkeiten der Erzählungen nachzudenken. Ziel ist es, sie für ein kritisches Denken in der politischen Bildungsarbeit zu sensibilisieren und somit einen Beitrag zur Verhinderung von erneutem Vergessen und Verdrängen zu leisten.
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