Descartes Gottesbeweis als Lösung für das Problem der Skepsis. Anhand seiner sechs Meditationen
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Sprache:Deutsch
16,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
08.11.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-96857-9
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,7, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage; Wie Descartes das Problem des Skeptizismus, anhand der Argumente in seinen Meditationen zu überwinden versucht und ob er damit erfolgreich ist. Anhand der sechs Meditationen Descartes wird systematisch gezeigt, wie er seine Argumentation aufbaut. In seiner ersten Meditation beginnt er mit der Einführung der Methodik des radikalen Zweifels, welche in Kapitel 1 geschildert wird. Darauf folgt das Cogito-Argument als Resultat des letzten Zweifels und somit als Grundlage jeder Erkenntnis und seiner Vorgehensweise. Da er jedoch das damit entstandenen Problem der Skepsis zu überwinden versucht, ist das Cogito-Argument erst der Anfang seiner Betrachtungen. Descartes bleibt als Grundlage nur das denkende Etwas, deshalb versucht er vom Geiste aus, systematisch weiterem Ding zu beweisen. Anders als in der Reihenfolge seiner Meditationen, wird hier zunächst eine wichtige Grundlage für seine Überlegungen beschrieben, nämlich der Substanzdualismus. Diese Reihenfolge wird hier gewählt, da Descartes die Teilung von Körper und Geist bereits in seinen ersten Meditationen erwähnt und so ein besseres Verständnis der Zusammenhänge entstehen soll. Im vierten Kapitel der Arbeit geht es um Descartes Gottesbeweise, welche endgültig die Existenz einer Außenwelt und eben Gott beweisen soll. Auch hierzu hat Descartes Vorüberlegungen getroffen, um seinen Beweis systematisch und unumstößlich aufzustellen. Die Wahrheitsregel, seine Vorstellung von Ideen und vom Realitätsgehalt dieser Ideen wird zunächst kurz erläutert. Darauf folgen Descartes ideologischer und sein ontologischer Gottesbeweis. Diese begründet er vor allem mit der Tatsache, dass er selbst als denkendes Ding unvollkommen sei, es auf der anderen Seite aber eine Vollkommenheit gäbe. Daraus schließt er unausweichlich, dass es etwas außerhalb von ihm selbst, in Form eines Gottes, geben müsse. Da Gott vollkommen und gütig sei, könne er ihn auch nicht täuschen wollen, wie er es zunächst bei seinem radikalen Zweifel annahm. Somit beweist er auch die Existenz materieller Dinge und der Welt. Im letzten Teil werden seine Überlegungen noch einmal zusammengefasst und geprüft, inwieweit er damit das Problem der Skepsis überwinden konnte. Im Kritikteil wird auf mögliche Einwände gegen seine Kritik eingegangen.
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