Mythos Sachsen Privatisierung, Kommunikation und Staat in den 1990er-Jahren
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
14.03.2024
Verlag
Ch. Links VerlagSeitenzahl
304
Maße (L/B/H)
21,2/14,6/2,6 cm
Gewicht
496 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96289-212-8
Sachsen – der selbst ernannte Musterschüler
Sachsen hat den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft in den 1990er-Jahren nicht schlechter, aber auch nicht besser bewältigt als die anderen ostdeutschen Bundesländer. Der wirtschaftliche Aufstieg Sachsens zum selbst ernannten Klassenprimus in Ostdeutschland ging vor allem auf Kurt Biedenkopfs Imagepolitik zurück und wirkt lange nach. Das Bild einer Staatsregierung, die vermeintlich alles im Griff hatte, passte nicht zu dem politischen Kräftefeld, in dem sich der Freistaat gegenüber der Bundesregierung und der Treuhandanstalt bewegte. Dierk Hoffmann untersucht die Kommunikations- und Privatisierungsstrategien der Landesregierung in Dresden sowie den Aushandlungsprozess bei der Privatisierung sächsischer Betriebe. Und er zeigt, wie Biedenkopf seine neoliberalen Leitbilder dem Transformationsprozess anzupassen versuchte.
Die Studien zur Geschichte der Treuhandanstalt erscheinen
in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin
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