Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
29.03.2024
Verlag
PalmArtPressSeitenzahl
180
Maße (L/B/H)
21,3/14,4/2,1 cm
Gewicht
366 g
Farbe
Lichtgrau / Kaffee
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96258-174-9
Eine literarische Fee – vermutlich mittleres Management im Literaturbetrieb – dringt unversehens und unbefugt in die Wohnung eines Schriftstellers namens Wolfgang Hegewald ein und will ihn zwingen, eine Suggestivfrage zu beantworten: Ob er in Zukunft lesen oder schreiben möchte. Nur eins sei möglich. In seiner Not schlägt der Schriftsteller die Fee bewusstlos und bringt sie vor seinem Schreibtisch in eine stabile Seitenlage. Nun muss er zwar nicht antworten, aber die Fee erholt sich rasch – und bleibt. Diese Figurenkonstellation mit ihren Wendungen und Überraschungen, ihrer Situationskomik, ihren Verwandlungen und unberechenbaren Erfahrungen sorgt für ein dramaturgisches Gefüge, das eine Reihe von kurzen Texten verbindet.
Das komponierte Prosakonvolut besteht aus siebzig Mikrokapiteln, die in der Tradition von Capriccios mit Formen des Komischen und Grotesken und dem Interesse an Aufklärung und ihren Abgründen spielen. Dieses Spiel verbindet sich mit Wahrnehmungspartikeln des Alltags, ob in Barmbek-Süd oder rund um ein Hausboot namens BARTLEBY im Stadthafen von Schleswig. Wahrnehmung steht in dieser Prosa für Weltseitenblicke und Weltneugier, nicht für Ich-Introspektion. Durch die Kapitel hindurch fungiert das Phantastische, nach einem Diktum von Julio Cortázar, als Methode zur Überprüfung des Wirklichen. Spaziergänge, poetologische Reflexionen, Träume, Erinnerungsfetzen, polemische Interjektionen zur Zeitgenossenschaft, Sprachspiele – das Repertoire ist groß. Kein Plot, nirgends. Das Modell dieser Prosa scheint ein Mobile zu sein: ein fein austarierter Schwebezustand der Teile und Teilchen. Der im Untertitel anklingende Heimatbegriff ist elliptisch beschaffen, mit den Polen Schreiben und Wohnen.
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