Moseltal, 1940: Die Kinder Dietmar und Brigitte sind ganz in ihr »Ritter und Prinzessin«-Spiel vertieft, als die raue Wirklichkeit jäh die Idylle ihrer Fantasiewelt zerreißt: Aus ihrem Versteck sehen sie mit an, wie ihre Eltern verhaftet werden. Voller Angst machen sich die Kinder auf den gefährlichen Weg durch Belgien Richtung England, wo eine Verwandte lebt. Als die Kinder nahe London voneinander getrennt werden, schwört sich Dietmar, Brigitte zu finden, koste es, was es wolle. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht …London, 2017: Eines Morgens erhält die investigative Journalistin Quenby Vaughn einen rätselhaften Anruf: Lucas Hough, der Anwalt eines reichen Amerikaners, bittet sie, für seinen Mandanten eine vor 75 Jahren vermisste Person zu finden. Quenby, die eigentlich gerade mit einem Spionagefall aus dem 2. Weltkrieg befasst ist, lässt sich trotzdem anwerben. Noch ahnt sie nicht, wie herausfordernd die Zusammenarbeit mit Lucas werden wird und welche mysteriösen Verbindungen zwischen den beiden Fällen zum Vorschein kommen …
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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London, 2017: Die Journalistin Quenby Vaughn liebt ihren Job und geht in den Recherchen für ihre investigativen Artikel auf. Seit einiger Zeit ist sie auf der Spur einer reichen Amerikanerin, die vor dem Zweiten Weltkrieg nach Großbritannien gezogen ist, und nun im Verdacht steht, die Deutschen unterstützt zu haben. Doch die Familie Ricker mauert und droht mit ihren Anwältin, sodass Quenby viel Aufwand betreiben muss, um an weitere Informationen zu kommen und ihren Verdacht bestätigen zu können. Denn nichts ist ihr wichtiger, als die Wahrheit ans Licht zu bringen! Überrascht ist sie dann aber schon, als sich der Anwalt Lucas Hough bei ihr meldet und sie bittet, einen Auftrag seines Mandanten zu übernehmen. Dieser wolle aber nur, dass sie jemanden finde, sie dürfe aber niemals einen Artikel oder ähnliches darüber verfassen. Quenby ist hin- und hergerissen, nimmt schließlich an und ist schon bald überrascht, welche Wende diese Suche nimmt...
Moseltal, 1940: Brigitte und der zwei Jahre ältere Dietmar sind sehr gute Freunde und verbringen viel Zeit damit, gemeinsam Ritter und Prinzessin zu spielen. Obwohl der Zweite Weltkrieg voll im Gang ist und die übrigen Dorfbewohner argwöhnisch auf die Familien der Beiden blicken, da sie noch nicht Mitglied der NSDAP sind und verdächtigt werden, Juden zu verstecken, ist ihr Leben noch beschaulich. Das ändert sich aber innerhalb von Sekunden und Dietmar sieht, wie seine Eltern von der Gestapo verschleppt werden, auch Brigittes Vater wird Opfer dieser bösen Menschen und sie wissen, dass sie fliehen müssen, um nicht auch in deren Fänge zu gelangen. Ihr Ziel ist London und es gelingt ihnen nach Wochen in Wäldern, ohne viel zu Essen und zu Trinken, tatsächlich den Ärmelkanal zu erreichen. Doch auf der britischen Insel angelangt, werden die beiden Freunde getrennt...
Melanie Dobson beginnt ihren Roman aus der Perspektive der beiden Kinder, die aus ihrem beschaulichen Dorf fliehen müssen und plötzlich auf sich gestellt sind. Parallel beginnt sie aber auch über Quenby und deren Alltag zu erzählen. Sodass die Leser am Ende bereits große Einblicke in das Geschehen haben, welches den Protagonisten selbst aber noch fehlt. Dadurch steigt die Spannung stetig an und die Handlung fesselt die Leser.
Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an so begeistert, dass ich ihn innerhalb von zwei Tagen beendet habe. Ich liebe die Art, wie die Autorin auf zwei Zeitebenen erzählt und sich die beiden Recherchefälle von Quenby bald zu einem großen Fall zusammenfügen. Da alle Protagonisten sympathisch sind, habe ich schnell begonnen, mit den Personen mitzufiebern und mir immer nur das Beste für sie zu wünschen.
Dieser Roman ist ein Lesehighlight und wird von mir ohne Kritikpunkte weiterempfohlen!
Eva_G
5/5
02.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine spannende Suche London,…
Eine spannende Suche London, 2017: Die Journalistin Quenby Vaughn liebt ihren Job und geht in den Recherchen für ihre investigativen Artikel auf. Seit einiger Zeit ist sie auf der Spur einer reichen Amerikanerin, die vor dem Zweiten Weltkrieg nach Großbritannien gezogen ist, und nun im Verdacht steht, die Deutschen unterstützt zu haben. Doch die Familie Ricker mauert und droht mit ihren Anwältin, sodass Quenby viel Aufwand betreiben muss, um an weitere Informationen zu kommen und ihren Verdacht bestätigen zu können. Denn nichts ist ihr wichtiger, als die Wahrheit ans Licht zu bringen! Überrascht ist sie dann aber schon, als sich der Anwalt Lucas Hough bei ihr meldet und sie bittet, einen Auftrag seines Mandanten zu übernehmen. Dieser wolle aber nur, dass sie jemanden finde, sie dürfe aber niemals einen Artikel oder ähnliches darüber verfassen. Quenby ist hin- und hergerissen, nimmt schließlich an und ist schon bald überrascht, welche Wende diese Suche nimmt... Moseltal, 1940: Brigitte und der zwei Jahre ältere Dietmar sind sehr gute Freunde und verbringen viel Zeit damit, gemeinsam Ritter und Prinzessin zu spielen. Obwohl der Zweite Weltkrieg voll im Gang ist und die übrigen Dorfbewohner argwöhnisch auf die Familien der Beiden blicken, da sie noch nicht Mitglied der NSDAP sind und verdächtigt werden, Juden zu verstecken, ist ihr Leben noch beschaulich. Das ändert sich aber innerhalb von Sekunden und Dietmar sieht, wie seine Eltern von der Gestapo verschleppt werden, auch Brigittes Vater wird Opfer dieser bösen Menschen und sie wissen, dass sie fliehen müssen, um nicht auch in deren Fänge zu gelangen. Ihr Ziel ist London und es gelingt ihnen nach Wochen in Wäldern, ohne viel zu Essen und zu Trinken, tatsächlich den Ärmelkanal zu erreichen. Doch auf der britischen Insel angelangt, werden die beiden Freunde getrennt... Melanie Dobson beginnt ihren Roman aus der Perspektive der beiden Kinder, die aus ihrem beschaulichen Dorf fliehen müssen und plötzlich auf sich gestellt sind. Parallel beginnt sie aber auch über Quenby und deren Alltag zu erzählen. Sodass die Leser am Ende bereits große Einblicke in das Geschehen haben, welches den Protagonisten selbst aber noch fehlt. Dadurch steigt die Spannung stetig an und die Handlung fesselt die Leser. Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an so begeistert, dass ich ihn innerhalb von zwei Tagen beendet habe. Ich liebe die Art, wie die Autorin auf zwei Zeitebenen erzählt und sich die beiden Recherchefälle von Quenby bald zu einem großen Fall zusammenfügen. Da alle Protagonisten sympathisch sind, habe ich schnell begonnen, mit den Personen mitzufiebern und mir immer nur das Beste für sie zu wünschen. Dieser Roman ist ein Lesehighlight und wird von mir ohne Kritikpunkte weiterempfohlen!
Klaudia K.
aus Emden
5/5
14.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Das Glück den Freund zu finden
Der Roman " Ich verspreche dich zu finden " von Melanie Dobson ist eine wundervolle Geschichte zweier Freunde.
Die Handlung beginnt in Deutschland um das Jahr 1940. Der 13 jährige Dietmar und die 10 jährige Brigitte beobachten versteckt aus ihrem Baumhaus heraus wie Nazis ihre Eltern verhaften. Nun sind sie auf sich selbst gestellt und machen sich über Belgien auf den Weg nach England zu Dietmars Tante. In England werden die Freunde überraschend getrennt. Dietmar gibt nie auf und sucht Brigitte.
Im Jahre 2017 recherchiert Quenby Vaughn in einem alten Spionagefall aus dem 2. Weltkrieg. Dabei erhält sie über den Anwalt Lucas Hough das Angebot für seinen Mandaten Daniel Knight eine bestimmte Person ausfindig zu machen. Quenby findet den Auftrag äußerst interessant, doch muss sie bald feststellen, dass es Verbindungen zwischen dem Spionagefall und der vermissten Frau gibt.
Der sehr emotionale, tief berührende, historisch einwandfrei recherchierte Roman von Melanie Dobson überzeugt nicht nur durch seine spannende und interessante Handlung oder die wunderschönen bildgewaltigen Beschreibungen, sondern auch durch die vielen authentisch herausgearbeiteten Charaktere.
Die Leser befinden sich abwechselnd in der Vergangenheit, in welcher der Weg von Dietmar und Brigitte, sowie ihr Leben in der Fremde beschrieben wird, als auch in der Gegenwart im Jahre 2017, in der sich die Rätsel der Vergangenheit für den Leser lösen. Dabei lernen wir auch Quenbys Schicksal kennen, wodurch sich sehr viel zu ihrem Leben aufklärt.
Ich habe sehr gehofft und mitgezittert, dass Brigitte und Dietmar sich noch wiederfinden mögen.
Wunderschöne christliche Impulse, wie beispielsweise Vergebung und Neuanfang, spielen im ganzen Roman eine wichtige Rolle, was den hervorragenden Gesamteindruck dieses Romans abrundet.
Melanie Dobson ist bekannt für sehr berührende Geschichten, die einem zu Herzen gehen. Auch hier werden die Leser definitiv nicht enttäuscht und erfahren darüber hinaus beste Unterhaltung.
Bewertung
5/5
29.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein fesselndes und mitreißendes Buch
Was für ein fesselndes und mitreißendes Buch!
Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich da einzulesen. Danach konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1940 in Devonshire mit zwei Kindern. Dietmar und Brigitte, die gemeinsam viel in einem Baumhaus spielen, müssen mitansehen, wie ihre Eltern verhaftet werden. Dietmar nimmt Brigitte an die Hand und gemeinsam fliehen die Beiden Richtung London. Kurz vor ihrem Ziel werden sie aber getrennt und Dietmar verspricht Brigitte, sie zu finden!
Im Jahr 2017 bekommt Quenby, (Journalistin) einen seltsamen Anruf. Ein Anwalt braucht ihre Hilfe, um eine 75 jährigen Jonathan Kent zu finden.Das gehört nun so gar nicht zu ihren Aufgaben, aber ihr bleibt keine Zeit, darüber nachzudenken.Der Anwalt steht schon an ihrer Tür...und sie soll zusammen mit ihm verreisen.
Die beiden Zeitebenen wurden abwechselnd geschrieben. Die Handlung der beiden Geschichten ist prima miteinander verflochten. Angst und Hoffnung spielt in dieser abwechslungsreichen Geschichte eine Rolle, aber auch Vergebung und Freundschaft.
Bis zur letzte Seite war die Spannung da und hat mich gefesselt. Ich habe mitgefiebert und konnte mich auch gut in die beschriebenen Personen hineinversetzen.
Es war mein erstes Buch, das ich von Melanie Dobson gelesen habe. Ihr Schreibstil und die Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich gerne mehr Bücher von diese Autorin lesen möchte. So ein geniales Buch!
Bewertung
aus Staufenberg
5/5
29.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein Versprechen, das Raum und Zeit überdauert
Aufgebaut ist der Roman in zwei Erzählstränge: Flucht, Aufenthalt und Heranwachsen von Dietmar und Brigitte. Und in einem weiteren Erzählstrang wird die Investigativjournalistin Quenby im Jahr 2017 von einem ihr unbekannten Amerikaner beauftragt, sich nach rund 70 Jahren auf die Suche nach Brigitte zu begeben:
Die heile Kinderwelt von Brigitte und Dietmar endet jäh an einem Sommertag im Kriegsjahr 1940: Dietmar erlebt eher zufällig ein Verhör seiner Eltern durch Gestapo-Mitarbeiter im Elternhaus mit und setzt gehorsam die Aufforderung seiner Mutter, die Flucht zu ergreifen in die Tat um. Sich der drohenden Gefahr bewusst und sich an das Versprechen dem Vater seiner um einige Jahre jüngeren Freundin Brigitte erinnernd, machen sich die beiden auf die gefahrvolle Reise nach England. Dort leben Verwandte von Dietmar und er hofft, dort in Sicherheit zu sein. Eine ungemein spannende Zeitreise beginnt, in der die Autorin den Alltag und die Auswirkungen der Kriegsjahre in England hervorragend, vor allem aber mit zunehmender Spannung, in Szene setzt. Dabei spielen Verrat und Spionage eine zunehmend wichtigere Rolle und gerade die Einbindung von Brigitte, als Kind in dieses bis in höchste Kreise der englischen Gesellschaft reichende Netzwerk eröffnet völlig neue Perspektiven und Eindrücke.
Und Quenby, erfahren, ehrgeizig und kreativ in ihrer journalistischen Tätigkeit gelingt es nach anfänglich zögerlicher Haltung zur Übernahme des lukrativen aber auch sehr interessanten Auftrags mehr und mehr, Spuren von Brigitte seit Beginn ihres Aufenthaltes in England, ausfindig zu machen. Abgelenkt von ihren Recherchen hofft sie noch immer auf Klärung des spurlosen Verschwindens ihrer Mutter, als sie selbst noch ein Kind war.
Beide Erzählstränge enthalten unter Einbindung von verschiedenen Charaktere eine Fülle von Informationen, die ein stimmiges und gelungenes Gesamtbild ergeben. Sie nähern sich auf leichte Weise immer mehr an und hinterlassen mehr als einmal eine faszinierende, aber auch überzeugende Lösung offener Fragen. Auf leichte, aber sehr spannende Weise nähert man sich beim Lesen der Aufdeckung nicht nur so mancher Geheimnisse, sondern es kommt auch vieles zum Vorschein, was zur Heilung und Vergebung beiträgt. Und immer wieder gibt es Überraschungsmomente oder auch Charaktere, die mit hilfreichen, aber unerwarteten Informationen und sehr viel Herzenswärme Quenby bei ihren Recherchen unterstützen.
Doch dieses Buch enthält nicht nur eine spannende und sehr empathisch gestaltete Romanhandlung, die Autorin ermöglicht auf den beiden letzten Seiten des Buches mit Hilfe von Fragestellungen und unter Bezugnahme auf einzelne Textpassagen über sich selbst und den eigenen Lebensinhalt nachzudenken.
Einmal begonnen, habe ich diesen Roman tatsächlich nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich ihn beendet hatte. Die Seiten fliegen im wahrsten Sinne des Wortes nur so dahin und man versinkt regelrecht in dem Romangeschehen. Für mich ein großer Buchschatz, den ich liebend gerne weiterempfehlen möchte. Abschließend noch der Hinweis, dass der Roman mit einigen christlichen Aspekten aufwartet. Diese in leisen Tönen aber dann doch so überzeugend, dass man innehält und bewusst auf sich wirken lässt.
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