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Beschreibung
Produktdetails
Family Sharing
Ja
Gesprochen von
Friedrich FriedenSpieldauer
6 Stunden und 23 Minuten
Abo-Fähigkeit
Ja
Erscheinungsdatum
18.11.2024
Hörtyp
Lesung
Fassung
ungekürzt
Medium
MP3
Anzahl Dateien
8
Verlag
LILYLA Hörbuch-EditionenSprache
Deutsch
EAN
9783969789018
Kritik als Kunst 2, Die Wahrheit der Masken. Text 1: Ohne Lügen wäre Kindererziehung unmöglich, ohne Lügen wären Wahrheiten unmöglich, ohne Lügen wäre Kunst unmöglich – was bliebe übrig? Banale Schilderung des langweiligen Lebens? Sind es nicht die unmöglichen und unerreichbar scheinenden Dinge, die uns träumen machen und uns motivieren? Text 2: Die Hauptfigur besticht nicht nur mit außergewöhnlichen Fertigkeiten auf allen Gebieten der Kunst, sondern tritt ebenfalls hier und da als Mörder in Erscheinung. Der Ich-Erzähler vollzieht eine objektive Trennung zwischen dem Werk des Künstlers und dessen kriminellen Handlungen, um zu vermitteln, dass die Kunst unabhängig von Moral, Zeit und persönlichen menschlichen Makeln des Künstlers steht. Gewissermaßen eine Art "confessions of an artist mind". Text 3 + 4: Die beiden Freunde Gilbert und Ernst diskutieren darüber, in wieweit Kritik an Kunst eine eigene Kunstform abbildet und größere intellektuelle und künstlerische Fähigkeiten voraussetzt als das Erschaffen eines Kunstwerks. Ein wunderbares Gespräch über den Gegenstand Kunst geleitet den geneigten Zuhörer sanft durch eine Atmosphäre der Zeitlosigkeit und lädt zum gemütlichen Verweilen im realistischen Traum wahrhaftiger Erkenntnisse ein. Text 5: Das Kostümbild des Theaters steht im Mittelpunkt. Eine trockene Materie – mitnichten! Der anonyme Theaterkritiker verdeutlicht in unwiderstehlicher sprachlicher Manier anhand der berühmtesten Bühnenwerke Shakespeares, warum die Garderobe von Schauspielerinnen und Schauspielern ein sehr wichtiges Element bei großen Aufführungen abbildet. Andere über alle Zweifel erhabene Autoren- und Theatergrößen kommen in Zitatform zu Wort und so spinnt sich der rote Gegenstandsfaden immer weiter durch die Werke des größten englischen Dramatikers, gespickt mit feinen humoristischen Nuancen über Kunst und deren Aufgaben, Wirkungen und Voraussetzungen.
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