Zeitreisen durch die Gegenwart Theatertexte aus der Ukraine
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- eBook
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Sprache:Deutsch
24,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
19.03.2024
Abbildungen
mit 9 Farbabbildungen
Herausgeber
Lydia NagelVerlag
NeofelisSeitenzahl
408
Maße (L/B/H)
21,1/13,7/3,5 cm
Gewicht
538 g
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Lydia Nagel
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95808-437-7
Egal ob diese ukrainischen Theaterstücke vor oder nach dem 24. Februar 2022 entstanden sind: Der Krieg ist allgegenwärtig, aber nicht allbeherrschend. So gibt der achte .Drama-Panorama-Band Einblick in eine vielfältige, lebendige ukrainische Dramatik und versammelt neun zeitgenössische Theatertexte aus den Federn ukrainischer Autor*innen, die im deutschsprachigen Theater bereits bekannt oder noch zu entdecken sind. Die Anthologie .Zeitreisen durch die Gegenwartgibt entsprechend dazu Anlass, das hiesige Interesse an ukrainischer Dramatik auch abseits des russischen Angriffskriegs zu festigen.
Während Andrii Bondarenko inWas man im Dunkeln hört(2022) den paranormalen Alltag im Luftschutzraum beschreibt, unternimmt Anastasiia KosodiisTime Traveller’s Guide to Donbas(2018) eine surreale Zeitreise aus dem Jahr 2036 ins Jahr 2013, auf der Suche nach dem Ursprung des Krieges.
Quer durch die Zeiten geht es auch in Luda Tymoshenkos StückFünf Lieder aus Polesien(2021), das fünf bittere Episoden aus den Jahren 1940, 1959, 1973, 1997 und 2020 fernab der Metropolen schildert.Gorkis Muttervon Lena Lagushonkova (2019) verfolgt aus Sicht der jungen Generation die epochalen Umbrüche zwischen den 1960er Jahren in der Sowjetunion und unserer Gegenwart. Die Ereignisse des Maidan und der Beginn des Krieges 2014 stehen im Zentrum von Tetiana Kytsenkos .Die Frauen und der Scharfschütze(2014/15), während Maksym Kurochkin mitDrei Versuche den Alltag zu verbessern(2022) an das Leben eines Soldaten heranzoomt.
Sowohl Oksana SavchenkosDie Nacht verdeckt den Morgen(2022) als auch Natalka VorozhbytsGreen Corridors(2022/23) nähern sich Erfahrungen der Flucht aus der Ukraine mal verzweifelt, mal mit bitterer Ironie. Und auch fernab der Front hallt der Krieg in Olha Matsiupas Stück .Öko-Ballade(2015) nach, für das die Autorin 2017 den internationalen Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts erhielt.
Aus dem Ukrainischen übersetzt und mit einem einleitenden Essay von Lydia Nagel.
Mit den Theaterstücken
Andrii Bondarenko:Was man im Dunkeln hört(2022)
Anastasiia Kosodii:Time Traveller’s Guide to Donbas(2018)
Maksym Kurochkin:Drei Versuche den Alltag zu verbessern(Kurztext, 2022)
Tetiana Kytsenko:Die Frauen und der Scharfschütze(2014/15)
Lena Lagushonkova:Gorkis Mutter(2019)
Olha Matsiupa:Öko-Ballade(2015)
Oksana Savchenko:Die Nacht verdeckt den Morgen(2022)
Luda Tymoshenko:Fünf Lieder aus Polesien(2021)
Natalka Vorozhbyt:Green Corridors(2022/23)
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