Wie konstruktiv ist der Klimajournalismus? Die Online-Berichterstattung von faz.net, sueddeutsche.de und taz.de zur Klimakonferenz 2022
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.12.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
88
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,7 cm
Gewicht
141 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-98083-0
Masterarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Berichterstattung über den Klimawandel und die Weltklimakonferenz 2022 in drei ausgewählten Online-Nachrichtenportalen zu untersuchen. Weiter soll hierbei eine Bestandsaufnahme erfolgen, die zeigt, inwieweit das Berichterstattungsmuster des konstruktiven Journalismus im Untersuchungsmaterial Anwendung findet. Mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse wurde hierfür die gesamte klimapolitische Berichterstattung der drei Online-Nachrichtenportale während der Weltklimakonferenz betrachtet und auf konstruktivjournalistische Eigenschaften sowie narrative Erzählstrategien untersucht. Neben allgemeinen Aussagen konnten so auch Unterschiede in der Berichterstattung der drei Nachrichtenportale herausgearbeitet werden, die sich unter anderem durch verschiedene politische Tendenzen voneinander unterscheiden. Die Auswertung der erhobenen Daten zeigt, dass der konstruktive Journalismus in dieser Untersuchung redaktionsübergreifend in etwa jedem zweiten Text Anwendung fand. Auch der Rückgriff auf klassische, aus der kommunikationswissenschaftlichen Forschung bekannte, narrative Erzählstrategien konnte im untersuchten Material beobachtet werden. So dienten regionale und nationale Bezüge oder der Verweis auf Naturkatastrophen und Folgen für den Einzelnen der Verkürzung und Vereinfachung komplexer klimapolitischer Sachverhalte. Der Effekt des False Balancing konnte hingegen nicht beobachtet werden. Die Präsenz parteipolitischer Akteure in der Berichterstattung der drei Nachrichtenportale orientierte sich weitestgehend an deren Bedeutung im politischen Kontext der Klimakonferenz und beschränkte sich somit zum Großteil auf Akteure der amtierenden Bundesregierung.
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